Psychische Erkrankungen bei Angehörigen erkennen

Nicht immer ist es leicht, psychischen Leidensdruck oder erste Anzeichen einer psychischen Erkrankung als Laie zu erkennen; vor allem dann nicht, wenn es um die psychische Gesundheit von Angehörigen geht. Machen Sie sich Sorgen um jemanden aus Ihrem Umfeld? Haben Sie erste Veränderungen in dessen Verhalten bemerkt? Wir sind für Sie da und Ihr vertrauensvoller Ansprechpartner, wenn Sie das Gefühl haben, einer Ihrer Angehörigen leidet unter psychischer Belastung.

Als Angehöriger erste Anzeichen psychischer Erkrankungen erkennen

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Auch für Angehörige psychisch erkrankter Menschen besteht ein hohes Belastungspotenzial. Fragen Sie sich, wann Ihr Angehöriger das letzte Mal gelacht hat? Müssen Sie zusehen, wie Ihr Partner an schlaflosen Nächten leidet? Geraten Sie ungewöhnlich häufig in Streitsituationen mit einem engen Freund oder streitet dieser oft mit anderen Menschen? Bleiben diese ersten Belastungserscheinungen unbehandelt, können leichte Symptome in psychischen Krisen münden und sich in psychischen Krankheiten wie Schlafstörungen oder Depressionen verfestigen. Wenn ein Angehöriger psychische Probleme zeigt, seien Sie mutig und suchen Sie Kontakt zu ihm. Treten Sie mit dem Betroffenen und im besten Fall auch mit einem Arzt in den Dialog. Suchen Sie das Gespräch auf vertrauliche und wertfreie Art und geben Sie ihm mit Ihren unterstützenden Worten Sicherheit und Geborgenheit – dies kann einem von einer Erkrankung betroffenen Menschen ein wahrlicher Fels in der Brandung sein.

Leidet Ihr Angehöriger unter einer psychischen Erkrankung?

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Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von psychischen Erkrankungen liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Symptome und Behandlungsfelder psychischer Störungen

Das Spektrum körperlicher und psychischer Symptome, die Menschen, die unter einer psychischen Belastung leiden, zeigen können, ist breit. Auch können Kombinationen beider Symptome auftreten, wenn Körper und Seele in Unruhe geraten. In den Anfangsphasen einer seelischen Erkrankung treten häufig Überforderung und Unglücksgefühle bei den Betroffenen auf. Wenn Sie in dieser Zeit selbst Unsicherheiten erleben, bieten wir Ihnen und Ihrem Angehörigen einen einfühlsamen Ansprechpartner und vertrauensvolle Unterstützung.  

Zumeist haben seelische Erkrankungen stressbedingte Belastungen als Ursache. Diese sozialen, beruflichen oder privaten Leiden bedingen ein erhöhtes Risiko für psychische Störungen und sind Gegenstand verschiedener Behandlungsfelder, auf die sich unser aufmerksames Fachpersonal spezialisiert hat. Wir betrachten den Menschen und seine Angehörigen ganzheitlich und richten unseren Fokus stets auf die Linderung der Symptome sowie der Hinwendung zu mehr Lebensqualität. Bei uns darf jeder ehrliches Vertrauen aufbauen und wahre Bindungen im Hier und Jetzt erleben.

Ute Wölwer-Schwarz

Standort

Schloss Gracht

Ute Wölwer-Schwarz

Patientenmanagement

Wir sind für Sie da

Sie möchten für Ihre Angehörigen da sein und wünschen sich dabei professionelle Hilfe? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Anzeichen psychischer Erkrankungen an körperlichen und psychischen Symptomen erkennen

Uns ist es ein Anliegen, den Menschen, die von psychischem Leiden und den damit zusammenhängenden Symptomen betroffen sind, die notwendige Hilfe und Unterstützung zu bieten, die sie benötigen und verdient haben. Um Ihnen und Ihren Angehörigen ein ganzheitliches, individuelles und erstklassiges Behandlungsportfolio zukommen zu lassen, geht dem tatsächlichen Behandlungsstart die Diagnose voraus. So können abgestimmte Schwerpunkte für die Therapie psychischer Erkrankungen wie Depressionen (leichte bis schwere Depression), Angststörungen (mit oder ohne depressive Episode), posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen (z. B. narzisstische Persönlichkeitsstörung oder dissoziale Persönlichkeitsstörung), Psychosen, bipolare Störungen (auch manisch-depressive Erkrankung) sowie somatoforme Störungen festgelegt werden.

Sind Sie als Angehöriger besorgt und unsicher, was den psychischen Zustand eines Menschen in Ihrem Umfeld angeht, dann helfen Ihnen vielleicht die folgenden Ausführungen, um einen ersten Schritt zu tun: 

Häufig zeigen sich bei Betroffenen psychische Erkrankungen (z. B. Depressionen) und Leidensdruck durch Hoffnungslosigkeit, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen. Eine Angststörung hingegen äußert sich zumeist durch innere Unruhe und das Vermeiden von Situationen, die für Betroffene Stress suggerieren. Angstzustände in Kombination mit Depressionen sind oft Auslöser von Niedergeschlagenheit, Überforderungsgefühlen und Hilflosigkeit. Anzeichen einer psychischen Störung wie erhöhte Reizbarkeit, Appetitlosigkeit oder Frustessen können ebenfalls auf seelische Belastungen sowie Störungen eines Menschen hinweisen.

Auch Körpersignale können Marker für psychische Erkrankungen sein. So treten bei vielen Menschen Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verspannungen im Nacken auf. Dies zeugt von einer starken psychischen Belastungsreaktion, die sich zu einer Störung oder Depression entwickeln kann. Auch „unerklärbare“ Gelenkschmerzen, Magen- oder Atembeschwerden sowie Tinnitus können auf eine seelische Krankheit hinweisen und müssen nicht zwingend mit körperlichen Erkrankungen zusammenhängen.

Diese und andere Konstellationen psychischer und physischer Leiden und Erkrankungen bedürfen einer professionellen und einfühlsamen Behandlung, sodass die Symptome gelindert werden und die betroffenen Menschen wieder zu mehr Stabilität und Gesundheit zurückkehren können. Eine umfassende und erstklassige Diagnose durch einen Facharzt ist an dieser Stelle unerlässlich, um die Quelle des Leidens identifizieren und den Heilungsprozess aufnehmen zu können.

Therapiemethoden bei psychischen Erkrankungen

Die Libermenta Privatkliniken bieten eine Vielzahl fundierter Therapieverfahren, die flexibel auf die Bedürfnisse unserer Patienten angewendet werden. So ermöglicht die körperliche und seelische Eingangsdiagnostik, die besten Therapieangebote für Ihren Angehörigen in einem gemeinsam erstellten Therapieplan festzuhalten. Ein Aufenthalt in unseren Privatkliniken bietet ein Umfeld von Wärme, Geborgenheit und neuer Erfahrungen durch das geschaffene Präsenzerleben. In diesem Umfeld kann Ihr Angehöriger seine Gefühls- und Gedankenwelt besser verstehen lernen, sichere Bindung erfahren und wieder zu seiner inneren Stabilität finden. Für die Erhaltung von Gesundheit und Lebensfreude im Alltag unterstützen wir Sie und Ihren Angehörigen auch nach abgeschlossener Behandlung und stellen ein persönliches Nachsorgeprogramm zur Verfügung.

Jörg Zimmer
„Lebensfreude und Gesundheit des einzelnen Menschen und seiner Angehörigen stehen bei uns im Fokus.” Jörg Zimmer

Unsere Therapie-Settings

Behandlungen im persönlichen Einzeltherapie-Setting finden ausschließlich zwischen Patient und Therapeut statt – so zum Beispiel die Psychotherapie. Die Wahl des Therapieverfahrens sowie der Inhalt einer Behandlung richten sich hierbei nach den individuellen Bedürfnissen, der Art der Störung und den Symptomen Ihres Angehörigen. Tiefes Vertrauen und eine gute Bindung schaffen Raum für Reflexion und Genesung.

Das Besondere an der Gruppentherapie ist, dass mit jeder Sitzung eine einzigartige, heilsame Dynamik entsteht. Dieses Setting ermöglicht es, dass Patienten in der Interaktion mit den vertrauten Gruppenmitgliedern mehr über sich selbst erfahren. Gedanken, Gefühle und Verhalten werden in der Gruppe mit dem Therapeuten in angemessener Atmosphäre reflektiert. In diesem sicheren sozialen Rahmen haben der tiefe Erfahrungsaustausch sowie lösungsorientierte Ansätze ihren Platz.

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Ute Wölwer-Schwarz

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Schloss Gracht

Ute Wölwer-Schwarz

Patientenmanagerin Schloss Gracht
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