Ein See im Sonnenschein.

Natur­heilkunde

Die Kraft der Elemente!

Die heilende Wirkung der Natur – nicht nur äußere natürliche Einflüsse, wie zum Beispiel Sonnenlicht, Wassergeräusche oder frische Luft können zum Wohlbefinden beitragen und eine unterstützende heilende Wirkung generieren. Ob zur Beruhigung oder zur Stärkung von Seele und Körper, schon seit hunderten Jahren wussten die Menschen die Kraft von pflanzlichen Arzneien einzusetzen… auch präventiv!

Was ist die Naturheilkunde?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Mit Naturheilverfahren im Allgemeinen ist gemeint, dass sich diese Art der alternativen Medizin an natürlich vorhandenen Mitteln bedient, unter anderem Luft, Sonne oder Wasser. Die Naturheilkunde im Sinne der Pharmakotherapie beschäftigt sich an dieser Stelle ausschließlich mit der Vergabe und Einnahme natürlicher Medizin als Therapie, beispielsweise Pflanzenheilkunde. Sie hat dabei eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung und dient vor allem der präventiven Vorbeugung von Erkrankungen. Die Therapie mit natürlichen Arzneimitteln wird im Rahmen der Pharmakotherapie meist begleitend zu psychotherapeutischen Verfahren angewandt.


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Dauer und Durchführung naturheil­kundlicher Verfahren

Die Dauer einer Anwendung mit Naturheilverfahren kann nur schwer bestimmt werden, da es einerseits eine große Auswahl an natürlichen Medikamenten in der Alternativmedizin gibt und andererseits eine Vielzahl an Krankheiten mit naturheilkundlichen Verfahren behandelt werden kann. Die Naturheilkunde im Rahmen der Pharmakotherapie wird zudem häufig in Begleitung zu Psychotherapieverfahren eingesetzt.

Durchführung erfordert Planung und Kontrolle

Die naturheilkundlichen Verfahren setzen Mittel zur Symptomlinderung beziehungsweise Symptombekämpfung nur mit Bedacht und nach vorheriger Planung ein. Bei der Vergabe von natürlichen Arzneimitteln sollte als Erstes die Eignung für den Patienten geprüft werden. Nicht alle Beschwerden oder Erkrankungen können mithilfe der Naturheilkunde behandelt werden. Zudem muss für die Medikation die heilpflanzliche Medizin sowie die Dosierung und Einnahmedauer auf den Patienten individuell zugeschnitten werden. Ebenso müssen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten geprüft werden. So kann es etwa sein, dass sich natürliche Wirkstoffe in Kombination mit anderen im Labor hergestellten Präparaten mitunter negativ auswirken können. Die Arzneimittel der Naturheilverfahren können ebenso wie klassische medizinische Mittel unter anderem als Tabletten, Kapseln, Tee, Gel oder Salbe verabreicht werden.

Heilpflanzen als Basis für natürliche Medikamente

Ausgangspunkt für die Behandlung mit natürlichen Mitteln ist die Pflanzenheilkunde. Natürliche Arzneimittel können aus zahlreichen Heilkräutern sowie -pflanzen gewonnen werden. Dazu zählen auch natürliche Arzneimittel wie Weißkohl, Brokkoli oder Knoblauch. Diese enthalten Inhaltsstoffe, deren Kombination heilend wirkt und zum Beispiel Bakterien töten kann. So zeigt auch Thymian als pflanzliches Antibiotikum seine kräftige Wirkung auf den menschlichen Organismus. Heilpflanzen werden meist nach ihren Inhaltsstoffen gruppiert: Alkaloide als eine Gruppe von Naturstoffen können beispielsweise in geringer Dosis – ähnlich wie Koffein oder Teein– stimulierend oder hemmend auf das Nervensystem wirken. Flavonoide als eine Gruppe pflanzlicher Inhaltsstoffe wirken durchblutungsfördernd und positiv auf das Herz-Kreislauf-System.

„Die Kraft der Natur dürfen wir nie unterschätzen.“

Alexander Conz

stellv. Klinikdirektor und Chefarzt
Libermenta Klinik Schloss Freudental

Chancen und Vorteile der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde im Rahmen der Pharmakotherapie umfasst eine Behandlung mithilfe natürlicher Arzneimittel, beispielsweise Heilpflanzen. Sie eignet sich vor allem für Patienten, die eine entsprechende Präferenz für alternative Heilmethoden haben. Die Naturheilkunde hat dabei eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung und dient vor allem der präventiven Vorbeugung von Erkrankungen. Darüber hinaus soll die Genesung des eigenen Körpers mit natürlichen Mitteln gefördert werden. Ein Vorteil der Naturheilkunde im Rahmen der Pharmakotherapie liegt in der natürlichen Wirkung der Medikamente und ihrer sanften Behandlungsart. So greift die Pflanzenheilkunde weniger exzessiv in den menschlichen Organismus ein als klassische, künstlich hergestellte Medikamente aus der Medizin. Häufig gibt es deshalb bei pflanzlichen Arzneimitteln keine bis nur geringe Nebenwirkungen. Des Weiteren fördert die Behandlung mit natürlichen Medikamenten die Selbstheilungskräfte des Körpers, sodass die Naturheilkunde auch präventiv als schützender Faktor eingesetzt werden kann.

Natürliche Medizin kann seelische Erkrankungen lindern

Von der Naturheilkunde profitieren Patienten mit körperlichen sowie seelischen Erkrankungen. Sie eignet sich bei Menschen mit Depressionen, Burnout und/oder Angststörungen, da gezielt bestimmte Symptome behandelt werden können, die mit diesen Erkrankungen einhergehen. So wirken beispielsweise Kamille, Baldrian und Lavendel beruhigend auf Körper und Seele. Dadurch können diese Pflanzen bei der Therapie von Angst- und Schlafstörungen helfen. Da die Schlafstörung unter anderem ein Symptom einer depressiven Episode sein kann, hilft dieses Heilverfahren ebenfalls, die Auswirkungen einer Depression zu lindern. Ein anderes Beispiel sind Hopfen und Bachblüten. Diese Pflanzen sind in der Naturheilkunde bekannt für ihre positive Wirkung bei negativem Stress und hoher Anspannung, welche typische Symptome von Angst-Patienten und Burnout-Patienten sind.


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