Unterstützung bei innerer Unruhe
Innere Unruhe und Rastlosigkeit
Wie getrieben, der Puls immer etwas zu hoch, die Pausen immer etwas zu kurz, der Drang nach „schnell schnell” und das Bedürfnis „bloß nicht innehalten”, einfach immer nur rast- und ruhelos. Kennen Sie das? Bevor man aber wie fremdgesteuert nur noch auf den eigenen „An-Schalter” drückt und die psychische sowie physische Stop-Taste nicht mehr findet, sollte man wieder Ruhe in die Unruhe bringen!

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was ist innere Unruhe?
Innere Rastlosigkeit meint einen Gefühlszustand von innerlicher Anspannung und Erregung sowie Nervosität in Körper und Seele. Sie ist häufig verbunden mit einem Gefühl von Aufregung, Angst und dem Empfinden, unter Druck zu stehen. Auch können diese internen Wahrnehmungen deutlich durch den Körper zum Ausdruck gebracht werden: Ein gesteigerter Bewegungs- bzw. Fluchtdrang können somit Begleiterscheinungen von innerer Unruhe sein. Diese Nervosität kann entweder anhaltend sein, vereinzelt in einer bestimmten Situation oder über längere Zeit hinweg in verschiedenen Intervallen auftreten. Unentdeckt und unbehandelt erzeugen diese Unruhezustände Leidensdruck für die Betroffenen sowie deren Angehörigen.
Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden
Symptome
Wie äußert sich Rastlosigkeit?
Innere Unruhe kann sich durch Nervosität, Grübeln, Sorgen und seelische Anspannung bemerkbar machen. Betroffene kommen innerlich schwer zur Ruhe. Häufig kreisen die Gedanken immer wieder um belastende Situationen.
Manche Betroffene fühlen sich getrieben oder reagieren schneller gereizt. Je nach Ursache können weitere psychische Beschwerden auftreten, etwa Antriebslosigkeit, Interessenlosigkeit oder Hoffnungslosigkeit. Auch körperliche Symptome sind möglich, zum Beispiel Schlafstörungen, Schwitzen, Zittern, Herzrasen, Bluthochdruck, Druck im Bauchraum, Magen-Darm-Beschwerden oder Appetit- und Gewichtsveränderungen.
Innere Unruhe kann kurzfristig auftreten, etwa bei Prüfungsangst. Sie kann aber auch länger anhalten, zum Beispiel im Zusammenhang mit Stress, Depressionen oder körperlichen Erkrankungen. Dadurch kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt werden.


Unterstützung bei Rastlosigkeit
Finden Sie nie zur Ruhe?
Therapeutische Hilfe kann ein wichtiger erster Schritt sein, um Ihre Anspannung und Reizbarkeit hinter sich zu lassen. In den Libermenta Privatkliniken klären wir gemeinsam, welche Ursachen hinter der inneren Unruhe stehen und welche Behandlung für Sie passend sein kann.
Wie entsteht Rastlosigkeit?
Ursachen von innerer Unruhe
Die innerliche Anspannung ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein unangenehmes Symptom, das zu anderen Erkrankungen führen kann oder bereits Teil einer akuten Phase von einer psychischen Erkrankung ist. Das „innerliche Aufgewühltsein“ ist eher ein allgemeines Symptom, das keinem bestimmten Krankheitsbild per se zugeordnet werden kann. Rastlosigkeit zeigt sich dennoch vor allem bei Zwangsstörungen, ADHS sowie bipolaren Störungen, Schizophrenie und wahnhaften Depressionen. Ruhelosigkeit und Unruhe sind oft auch ein Ausdruck von Angstgefühlen oder Überforderung. Innerlicher Unruhe liegen weitere Ursachen zugrunde, wie
Angststörungen
Stress
Denkstörung
depressive Verstimmungen und andere Stimmungsschwankungen
Traumata
Schlafstörungen
Wenn Menschen in ihrem Leben ständig zu viel Arbeit und zu wenig Ruhe sowie Entspannung empfinden, ist die Work-Life-Balance gefährdet. Mit der Zeit können sich bei dieser Form nervöse Gedanken und Schlafstörungen entwickeln, die den Alltag der betroffenen Menschen zunehmend erschweren.
Innere Anspannung und Rastlosigkeit können neben Begleitsymptomen von seelischen Erkrankungen auch eine Nebenwirkung von Psychopharmaka wie Neuroleptika oder Antipsychotika sein.
Auch ein übermäßiger Konsum von Koffein, Alkohol oder Nikotin steigert körperliche Aktivität und Nervosität. Hierbei sollten die entsprechenden Genussmittel nicht mehr oder nur noch in geringen Mengen zu sich genommen werden, um die Symptomatik zu lindern. Zudem kann ein gesteigerter körperlicher Bewegungsdrang auch im Rahmen von Drogenmissbrauch oder als Entzugssymptom von Medikamenten zusammen mit Halluzinationen auftreten. Auch körperliche Beschwerden wie eine Unterzuckerung oder eine Schilddrüsenfehlfunktion können Unruhezustände auslösen.

Rastlosigkeit überwinden
Was kann man gegen innere Unruhe tun?
Zunächst empfiehlt es sich, den eigentlichen Auslöser für die Unruhe zu finden. Probleme aus dem Leben sollten bewusst und strukturiert angegangen werden. Sprechen Sie mit anderen und vermeiden Sie Isolation. Freunde oder Therapeuten können helfen, Lösungen zu finden.
Auch Bewegung ist hilfreich, um der Nervosität und Unausgeglichenheit entgegenzuwirken; dies löst Anspannung und bringt Ruhe für die Seele. Allerdings sollten Sie ein Maß beachten, bei dem Sie sich nicht völlig verausgaben und sich auch ausreichend Zeit für Erholungsphasen nehmen. Die entscheidende Entspannung und Gelassenheit kann zum Beispiel durch Yoga- und Meditationsübungen sowie Achtsamkeitsübungen erreicht werden.
Zudem lassen sich solche Übungen mit pflanzlichen Arzneimitteln wie Baldrian oder Lavendel ergänzen. Halten die Beschwerden Wochen oder gar Monate lang an und stellen eine immense Belastung dar, sollten Sie sich in Behandlung begeben.
Tipps für den Alltag
pflanzliche Beruhigungsmittel bei leichten Unruhezuständen
entspannende Wirkung von Kräutertees wie Baldrian-, Fenchel- oder Melissentee nutzen
auf eine ausgewogene Ernährung und Energiezufuhr achten, vor allem mit B-Vitaminen, Magnesium und Kalium sowie viel Flüssigkeit
Aufgaben und Probleme stückweise angehen und sich Hilfe von anderen suchen
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von innerer Unruhe
Alle körperlichen Symptome, zu denen auch innere Ruhelosigkeit zählt, sollten zunächst von einem Hausarzt gründlich abgeklärt werden, um mögliche körperliche Erkrankungen als Ursache ausschließen zu können. Unruhe, Angespanntheit und Nervosität treten oft in Phasen mit erhöhtem negativem Stress auf und sollten in dieser Zeit aufmerksam beobachtet werden. Äußern sich zusätzlich begleitende Beschwerden oder löst die Unruhe sich nach der stressigen Zeit nicht auf, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden, um die typischen Symptome ständiger Anspannung zu bekämpfen und wieder zu innerer Ruhe zu finden.
Unsere Standorte
Hilfe bei innerer Unruhe in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter innerer Unruhe und Rastlosigkeit leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Kurzfristig können ruhiges Atmen, ein Ortswechsel, Bewegung an der frischen Luft oder Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung helfen, Anspannung zu reduzieren. Auch ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine stabile Tagesstruktur können das vegetative Nervensystem entlasten. Da innere Unruhe jedoch auch Symptom einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein kann, sollte bei anhaltenden Beschwerden nicht nur das Symptom, sondern auch die Ursache behandelt werden. Je nach Befund können Psychotherapie und, falls medizinisch angezeigt, eine begleitende Pharmakotherapie sinnvoll sein.
Niedriger Blutdruck führt typischerweise eher zu Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Müdigkeit oder Ohnmachtsneigung. Innere Unruhe gehört nicht zu den klassischen Leitsymptomen, kann aber begleitend empfunden werden, wenn körperliche Beschwerden verunsichern oder der Kreislauf stark belastet ist. Treten Beschwerden wiederholt oder plötzlich auf, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob niedriger Blutdruck oder eine andere Ursache dahintersteht.
Bei ADHS zeigt sich innere Unruhe häufig als Rastlosigkeit, Getriebensein oder das Gefühl, innerlich ständig „unter Strom“ zu stehen. Während körperliche Hyperaktivität im Erwachsenenalter oft weniger sichtbar ist als bei Kindern, bleibt die innere Anspannung bei vielen Betroffenen bestehen. Dazu können Konzentrationsprobleme, Impulsivität, Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten bei Planung und Organisation kommen.
Innere Unruhe wird nicht durch ein einzelnes Organ ausgelöst. Sie kann psychische, körperliche oder situative Ursachen haben. Eine wichtige körperliche Ursache kann die Schilddrüse sein: Bei einer Schilddrüsenüberfunktion werden zu viele Schilddrüsenhormone gebildet, was unter anderem Unruhe, Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Gewichtsverlust oder erhöhten Blutdruck begünstigen kann. Deshalb sollte anhaltende innere Unruhe medizinisch abgeklärt werden.







