Stationäre Therapie in den Libermenta Privatkliniken
Privatklinik für die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Hilfe bei Persönlichkeitsstörungen mit individueller Therapie
Persönlichkeitsstörungen sind mit starren und unflexiblen Mustern im Denken, Fühlen und Verhalten verbunden. Diese Muster bestehen meist schon seit der Jugend oder dem frühen Erwachsenenalter und können Beziehungen, Beruf und Selbstwert deutlich beeinträchtigen.
In der Behandlung geht es nicht darum, die Persönlichkeit eines Menschen vollständig zu verändern. Ziel ist es, belastende Muster besser zu verstehen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und den Umgang mit Konflikten, Gefühlen und Beziehungen zu verbessern.
Wichtiger Hinweis: Bei psychischen Beschwerden ist eine zeitnahe ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung wichtig. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Facharzt, Hausarzt, Psychotherapeuten oder bei akuten Krisen an eine Notaufnahme.

Wann Persönlichkeitsstörungen stationär behandelt werden sollten
Eine stationäre oder teilstationäre Behandlung kann sinnvoll sein, wenn starre Verhaltens- und Beziehungsmuster den Alltag deutlich beeinträchtigen, wiederkehrende Konflikte entstehen oder ein hoher Leidensdruck besteht. Auch starke Impulsivität, Ängstlichkeit, Rückzug, emotionale Instabilität, selbstverletzendes Verhalten oder begleitende psychische Erkrankungen können eine intensivere Behandlung erforderlich machen.
einen geschützten Rahmen außerhalb belastender Alltagssituationen
individuelle therapeutische Begleitung
Unterstützung beim Verstehen eigener Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster
Begleitung beim Aufbau sozialer Kompetenzen und stabilerer Beziehungserfahrungen

Leiden Sie unter Anzeichen einer Persönlichkeitsstörung?
Machen Sie den Selbsttest für Persönlichkeitsstörungen
Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.
So behandeln wir Persönlichkeitsstörungen
Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Beschwerden, Beziehungserfahrungen und Belastungen. Im Mittelpunkt steht die Psychotherapie. Eine Pharmakotherapie kann ergänzend eingesetzt werden, zum Beispiel bei starker Impulsivität, Ängstlichkeit oder weiteren belastenden Symptomen. Ob Medikamente sinnvoll sind, wird individuell ärztlich geprüft. Außerdem nutzen wir ergänzende Verfahren wie Musik-, Kunst- und Sporttherapie sowie Entspannungsverfahren.
Diagnostik, ganzheitliche Therapie & erstklassige Umgebung
Hochwertige Behandlung im Schloss-Ambiente
Die Libermenta Kliniken verstehen sich als geborgener Schutzraum, in dem Betroffene ihren psychischen Leidensdruck angeleitet und begleitet lindern können.
Eingebettet in Natur, getragen von fachlicher Expertise und einer wertschätzenden Atmosphäre, bieten die Libermenta Privatkliniken einen Ort, an dem Betroffene Abstand gewinnen und sich auf ihre Stabilisierung und Behandlung konzentrieren können.

Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Mehr als Therapie: Begleitende Unterstützung während Ihres Aufenthalts
Exzellente, durchdachte Küche, die Ihre Heilung unterstützt, inklusive kleiner Leckereien auch außerhalb der regulären Speisezeiten
Ein entschleunigender und geschützter Rahmen in unseren stilvoll eingerichteten Schlössern
Abwechslungsreiche Events, Ausflüge, Freizeitaktivitäten organisiert durch unser Gästemanagement
Klinikeigene Wellness- und Sportangebote
Beste Betreuung durch unser gesamtes Team – von Ärzten und Therapeuten über Patientenmanagement bis hin zum Servicepersonal
Unterstützung bei administrativen und bürokratischen Fragen sowie beim Anreisemanagement

Unsere Standorte
In den Libermenta Privatkliniken finden Sie schnelle Hilfe bei Persönlichkeitsstörungen
Die Libermenta Privatkliniken Schloss Gracht und Schloss Freudental sind auf die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen spezialisiert. Das Therapie- und Behandlungsangebot kann je nach Standort variieren.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

Ihr Weg zu uns in die Libermenta Privatkliniken
1. Persönliche Kontaktaufnahme
Ob telefonisch oder per E-Mail – wir sind für Sie da. In einem ersten Austausch nehmen wir uns Zeit für Ihr Anliegen, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen eine erste Orientierung.
2. Individuelles Erstgespräch
In einem geschützten Rahmen haben Sie Raum, Ihre Situation zu schildern: Ihr Anliegen, Ihre Beweggründe für einen Aufenthalt sowie mögliche bereits bestehende Diagnosen. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie wir Sie therapeutisch unterstützen können. Ist eine Behandlung bei uns sinnvoll, übernehmen wir für Sie die Antragstellung zur Kostenübernahme bei Ihrer Krankenversicherung.
3. Sorgfältige Klärung aller Voraussetzungen
Wir klären alle medizinischen und organisatorischen Rahmenbedingungen und begleiten Sie zuverlässig durch den gesamten Prozess – transparent, diskret und strukturiert.
4. Individuelle Aufnahmeplanung
Sobald die Kostenübernahme gesichert ist oder eine private Regelung getroffen wurde, planen wir Ihren Aufenthalt ganz nach Ihren Bedürfnissen. Flexible Aufnahmetermine – auch kurzfristig – sowie persönliche Wünsche berücksichtigen wir selbstverständlich. Alle Unterlagen erhalten Sie vorab in Ruhe zur Durchsicht.
5. Ankommen & zur Ruhe finden
Am Tag Ihrer Anreise heißen wir Sie herzlich willkommen. In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre können Sie ankommen, durchatmen und sich ganz auf das konzentrieren, was jetzt zählt: Ihre Stabilisierung, Ihre Entwicklung und Ihr persönlicher Weg.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Eine Persönlichkeitsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der bestimmte Muster im Denken, Fühlen und Verhalten über lange Zeit bestehen und deutlich von sozialen oder kulturellen Erwartungen abweichen. Diese Muster sind oft starr und lassen sich von Betroffenen nicht einfach verändern, auch wenn sie wiederholt zu Problemen führen.
Betroffen sein können zum Beispiel Selbstbild, Gefühlsregulation, Impulskontrolle, Wahrnehmung, Denken und zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Symptome hängen von der jeweiligen Ausprägung ab. Häufig zeigen sich wiederkehrende Konflikte in Beziehungen, starke Stimmungsschwankungen, Misstrauen, Rückzug, emotionale Instabilität, Impulsivität, Angst vor Ablehnung, Schwierigkeiten mit Nähe und Distanz oder Probleme, eigene Bedürfnisse angemessen auszudrücken.
Bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung können unter anderem starke Stimmungsschwankungen, Ängste, emotionale Instabilität und selbstverletzendes Verhalten auftreten. Bei ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitszügen stehen häufig soziale Hemmung, Überempfindlichkeit gegenüber Bewertung und Angst vor Kritik im Vordergrund.
Persönlichkeitsstörungen wurden klassisch in drei Gruppen eingeteilt:
Cluster A: sonderbar, exzentrisch
Dazu zählen unter anderem paranoide und schizoide Persönlichkeitsstörungen. Typisch können Misstrauen, Rückzug oder wenig Interesse an sozialen Beziehungen sein.
Cluster B: dramatisch, emotional, impulsiv
Dazu zählen unter anderem dissoziale, histrionische, narzisstische und emotional-instabile Persönlichkeitsstörungen. Typisch können Impulsivität, starke Emotionalität, instabile Beziehungen oder Schwierigkeiten mit dem Selbstwert sein.
Cluster C: ängstlich, furchtsam, vermeidend
Dazu zählen unter anderem abhängige, anankastische beziehungsweise zwanghafte und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörungen. Typisch können starke Unsicherheit, Perfektionismus, Abhängigkeit von Bezugspersonen oder Angst vor Bewertung sein.
Nach ICD-11 werden Persönlichkeitsstörungen weniger stark über einzelne Unterformen, sondern stärker über Schweregrad und Persönlichkeitsmerkmale beschrieben. In Deutschland ist die deutsche ICD-11-Fassung nach BfArM derzeit noch nicht regulär nutzbar.
Persönlichkeitsstörungen entstehen meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Dazu können genetische Veranlagung, Lerngeschichte, soziale Umgebung, Erziehung sowie frühe belastende oder störende Beziehungserfahrungen gehören.
Auch Bindungstraumata oder prägende Beziehungserfahrungen können eine Rolle spielen. Persönlichkeitsstörungen sind nicht Ausdruck von Schuld oder persönlichem Versagen.
Persönlichkeitsstörungen können viele Lebensbereiche beeinträchtigen. Dazu gehören Beziehungen, Beruf, Selbstwert, soziale Kontakte, Impulskontrolle und der Umgang mit Gefühlen. Betroffene geraten häufig in wiederkehrende Konflikte mit ihrer Umgebung oder erleben selbst starken inneren Leidensdruck.
Häufig treten zusätzlich andere psychische Erkrankungen auf, zum Beispiel Depressionen, Angststörungen oder Posttraumatische Belastungsstörungen. Diese Begleiterkrankungen sollten in der Behandlung berücksichtigt werden.
Die Diagnose wird durch Fachärzte, Psychotherapeuten oder entsprechend qualifizierte Fachpersonen gestellt. Grundlage sind ausführliche Gespräche über Beschwerden, Lebensgeschichte, Beziehungserfahrungen, bisherige Erkrankungen, Medikamente und mögliche Belastungsfaktoren.
Fragebögen oder psychologische Testverfahren können die Diagnostik unterstützen. Wichtig ist außerdem, andere psychische oder körperliche Ursachen abzuklären. Eine Selbsteinschätzung oder ein Online-Test kann nur erste Hinweise geben und ersetzt keine fachliche Diagnose.








