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Stimmungsschwankungen

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Stimmungsschwankungen sind in einem gewissen Ausmaß völlig normal und gesund. Doch, wenn die Gefühle verrückt spielen und es zu extremen Stimmungsschwankungen kommt, wirkt sich das beträchtlich auf jede Facette des Lebens aus. Das Symptom der Stimmungsschwankungen ist ein wichtiger Hinweisgeber für die Früherkennung seelischer Belastungen. Leiden Sie seit einiger Zeit an ungewöhnlich starken Stimmungsschwankungen? Waren Sie gerade noch glücklich und jetzt ist Ihre Laune wie aus dem Nichts gekippt? Dann leiden Sie vermutlich unter Stimmungsschwankungen. Dieses Symptom macht, für sich allein gestellt, noch keine psychische Erkrankung aus. Dennoch ist es ratsam, Körper und Seele aufmerksam zuzuhören, um die seelische Gesundheit im Blick zu behalten.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

  • Angst

  • Enthusiasmus

  • Niedergeschlagenheit

  • Reizbarkeit

  • Hoffnung

  • Wut

  • plötzlich kippende Laune

  • stark wechselnde emotionale Zustände

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Bei leichteren Stimmungsschwankungen können stabilisierende Faktoren im Alltag hilfreich sein. Dazu gehört vor allem ein unterstützendes soziales Netzwerk. Gespräche mit Familie oder Freunden, Nähe und Geborgenheit können entlastend wirken und Betroffenen helfen, sich weniger allein mit ihren Stimmungsschwankungen zu fühlen.

Hilfreich kann außerdem sein, Stress zu reduzieren und Erschöpfung vorzubeugen. Wer im Alltag mehr Ausgleich schafft, kann Stimmungsschwankungen oft besser einordnen und Belastungssituationen bewusster wahrnehmen.

Ein Stimmungstagebuch kann helfen, Muster zu erkennen: Wann treten die Stimmungsschwankungen auf? Welche Situationen, Gedanken oder Belastungen gehen ihnen voraus? Dadurch lassen sich mögliche Auslöser besser verstehen.

  • auf ausreichend Ruhephasen achten

  • Zeit für sich selbst oder mit vertrauten Menschen einplanen

  • Bewegung an der frischen Luft, zum Beispiel Spaziergänge bei Tageslicht

  • angenehmen Aktivitäten oder Hobbys nachgehen, etwa Theaterbesuche, Malerei oder Meditation

  • ein Stimmungstagebuch führen, um Stimmungsschwankungen besser zu analysieren

Nicht jede Veränderung des Gemütszustandes benötigt eine Behandlung. Treten Stimmungsschwankungen jedoch wiederholt, sehr stark oder mit deutlichem Leidensdruck auf, ist eine fachliche Abklärung sinnvoll. In der Diagnostik geht es darum, mögliche biopsychosoziale Ursachen zu ermitteln. Dabei wird betrachtet, ob körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen, seelische Störungen, hormonelle Veränderungen, Medikamente oder andere Einflussfaktoren eine Rolle spielen.

Rebecca Jütte

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Wenn starke Stimmungsschwankungen den Alltag belasten, ist ein geschützter Rahmen wichtig, in dem die Beschwerden sorgfältig eingeordnet werden können. In den Libermenta Privatkliniken erhalten Patientinnen und Patienten eine intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in einem ruhigen, diskreten Umfeld. Unsere Standorte verbinden medizinisch-therapeutische Betreuung mit einer Atmosphäre, die Rückzug, Stabilisierung und persönliche Entwicklung unterstützt.

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