Unterstützung bei Stimmungsschwankungen
Stimmungsschwankungen
Verstehen Sie manchmal Ihre eigene Emotionslage nicht mehr oder ist Ihr Umfeld schon von Ihren „Ups und Downs“ genervt? Wir können Ihnen dabei helfen, sich und Ihre Gefühlswelt wieder verstehen zu lernen!

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition & Einordnung
Was versteht man unter Stimmungsschwankungen?
Stimmungsschwankungen sind in einem gewissen Ausmaß völlig normal und gesund. Doch, wenn die Gefühle verrückt spielen und es zu extremen Stimmungsschwankungen kommt, wirkt sich das beträchtlich auf jede Facette des Lebens aus. Das Symptom der Stimmungsschwankungen ist ein wichtiger Hinweisgeber für die Früherkennung seelischer Belastungen. Leiden Sie seit einiger Zeit an ungewöhnlich starken Stimmungsschwankungen? Waren Sie gerade noch glücklich und jetzt ist Ihre Laune wie aus dem Nichts gekippt? Dann leiden Sie vermutlich unter Stimmungsschwankungen. Dieses Symptom macht, für sich allein gestellt, noch keine psychische Erkrankung aus. Dennoch ist es ratsam, Körper und Seele aufmerksam zuzuhören, um die seelische Gesundheit im Blick zu behalten.
Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.
Symptome
Wie äußern sich Stimmungsschwankungen?
Intensive Stimmungsschwankungen können sich in vielen unterschiedlichen Gefühlen und Stimmungslagen zeigen. Dazu gehören unter anderem:
Angst
Enthusiasmus
Niedergeschlagenheit
Reizbarkeit
Hoffnung
Wut
plötzlich kippende Laune
stark wechselnde emotionale Zustände
Besonders belastend werden Stimmungsschwankungen häufig dann, wenn sich gute und schlechte Stimmung sehr schnell abwechseln oder die Reaktionen für Betroffene und Angehörige schwer nachvollziehbar sind.
Bei Depressionen kann es zum Beispiel zu einer Einengung des Stimmungserlebens kommen. Betroffene empfinden dann häufig vor allem Niedergeschlagenheit, teilweise auch innere Unruhe oder Agitiertheit. Bei bipolaren Störungen können extreme Wechsel zwischen tiefer Traurigkeit und überschäumender Euphorie auftreten. Auch im Rahmen einer Borderline-Störung, anderer affektiver Störungen oder Belastungsstörungen sind starke Stimmungsschwankungen möglich.


Unterstützung bei Stimmungsschwankungen
Verstehen Sie Ihre Gefühlslage manchmal selbst nicht mehr?
Wenn starke Stimmungsschwankungen Ihren Alltag belasten, kann professionelle Unterstützung helfen, die möglichen Auslöser besser zu verstehen. In den Libermenta Privatkliniken wird gemeinsam betrachtet, welche körperlichen, psychischen oder sozialen Faktoren hinter den Stimmungsschwankungen stehen können.
Ziel ist es, nicht nur das Symptom zu betrachten, sondern die zugrunde liegenden Ursachen und Prozesse sorgfältig einzuordnen.
Wie entstehen Stimmungsschwankungen?
Ursachen von Stimmungsschwankungen
Starke Stimmungsschwankungen können verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen psychische Belastungen, körperliche Erkrankungen, hormonelle Veränderungen, Stress, Ernährungseinflüsse oder bestimmte Medikamente.
Auf psychischer Ebene können intensive Stimmungsschwankungen als Begleiterscheinung seelischer Erkrankungen auftreten, zum Beispiel bei Depressionen, bipolaren Störungen, Borderline-Störungen, anderen affektiven Störungen oder Belastungsstörungen.
Auch körperliche Erkrankungen können die Stimmung beeinflussen. Die alte Seite nennt hier unter anderem Schilddrüsenüberfunktion und Multiple Sklerose. Ebenso können hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen, etwa in der Pubertät, beim prämenstruellen Syndrom oder während einer Schwangerschaft. In solchen Lebensphasen kann sich der Gemütszustand verändern; nach Abklingen hormoneller Umstellungen kann sich die Stimmung wieder stabilisieren.
Stress ist ebenfalls ein wichtiger Einflussfaktor. Anhaltender negativer Alltagsstress, Überstunden, Erschöpfung oder eine hohe innere Belastung können dazu beitragen, dass Menschen schneller gereizt reagieren oder emotional empfindlicher werden.
Auch Ernährungseinflüsse werden auf der alten Seite genannt. Eine unausgewogene Ernährung kann mit Mangelerscheinungen verbunden sein und das Wohlbefinden beeinflussen. Zusätzlich wird dort beschrieben, dass ein Mangel an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Zusammenhang mit Stimmungsschwankungen und Depressionen stehen kann.

Stimmungsschwankungen bewältigen
Was kann man gegen starke Stimmungsschwankungen tun?
Bei leichteren Stimmungsschwankungen können stabilisierende Faktoren im Alltag hilfreich sein. Dazu gehört vor allem ein unterstützendes soziales Netzwerk. Gespräche mit Familie oder Freunden, Nähe und Geborgenheit können entlastend wirken und Betroffenen helfen, sich weniger allein mit ihren Stimmungsschwankungen zu fühlen.
Hilfreich kann außerdem sein, Stress zu reduzieren und Erschöpfung vorzubeugen. Wer im Alltag mehr Ausgleich schafft, kann Stimmungsschwankungen oft besser einordnen und Belastungssituationen bewusster wahrnehmen.
Ein Stimmungstagebuch kann helfen, Muster zu erkennen: Wann treten die Stimmungsschwankungen auf? Welche Situationen, Gedanken oder Belastungen gehen ihnen voraus? Dadurch lassen sich mögliche Auslöser besser verstehen.
Tipps für den Alltag
auf ausreichend Ruhephasen achten
Zeit für sich selbst oder mit vertrauten Menschen einplanen
Bewegung an der frischen Luft, zum Beispiel Spaziergänge bei Tageslicht
angenehmen Aktivitäten oder Hobbys nachgehen, etwa Theaterbesuche, Malerei oder Meditation
ein Stimmungstagebuch führen, um Stimmungsschwankungen besser zu analysieren
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von intensiven Stimmungsschwankungen
Nicht jede Veränderung des Gemütszustandes benötigt eine Behandlung. Treten Stimmungsschwankungen jedoch wiederholt, sehr stark oder mit deutlichem Leidensdruck auf, ist eine fachliche Abklärung sinnvoll. In der Diagnostik geht es darum, mögliche biopsychosoziale Ursachen zu ermitteln. Dabei wird betrachtet, ob körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen, seelische Störungen, hormonelle Veränderungen, Medikamente oder andere Einflussfaktoren eine Rolle spielen.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Martin Mitzkus
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht
Lieber Interessent,
persönlich erreichen Sie das Team vom Patientenmanagement montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten lassen Sie uns gerne eine Nachricht zukommen, wir melden uns sobald wir wieder erreichbar sind. Vielen Dank.

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Lieber Interessent,
persönlich erreichen Sie das Team vom Patientenmanagement montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten lassen Sie uns gerne eine Nachricht zukommen, wir melden uns sobald wir wieder erreichbar sind. Vielen Dank.

Lena Erdmann
Patientenmanagement Klinik Schloss Lütgenhof
Lieber Interessent,
persönlich erreichen Sie das Team vom Patientenmanagement montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten lassen Sie uns gerne eine Nachricht zukommen, wir melden uns sobald wir wieder erreichbar sind. Vielen Dank.
Unsere Standorte
Hilfe bei Stimmungsschwankungen in unseren Privatkliniken
Wenn starke Stimmungsschwankungen den Alltag belasten, ist ein geschützter Rahmen wichtig, in dem die Beschwerden sorgfältig eingeordnet werden können. In den Libermenta Privatkliniken erhalten Patientinnen und Patienten eine intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung in einem ruhigen, diskreten Umfeld. Unsere Standorte verbinden medizinisch-therapeutische Betreuung mit einer Atmosphäre, die Rückzug, Stabilisierung und persönliche Entwicklung unterstützt.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht bei Köln

Unsere Privatklinik Schloss Freudental bei Stuttgart

Unsere Partnerklinik Schloss Lütgenhof nahe der Ostsee
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Nein. Stimmungsschwankungen sind in einem gewissen Ausmaß normal und gesund. Wenn sie jedoch sehr stark auftreten, wiederholt vorkommen oder den Alltag deutlich belasten, sollte fachlich abgeklärt werden, welche Ursachen dahinterstehen können.
Ja, starke Stimmungsschwankungen können als Symptom bei verschiedenen seelischen Erkrankungen auftreten. Beispiele davon können Depressionen, bipolare Störungen, Borderline-Störungen, affektive Störungen und Belastungsstörungen sein. Für eine Abklärung ist immer eine ärztliche Diagnose notwendig.
Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn Stimmungsschwankungen sehr stark auftreten, über längere Zeit bestehen oder den Alltag deutlich beeinträchtigen. Auch wenn Angehörige Veränderungen bemerken oder Betroffene sich selbst nicht mehr erklären können, warum ihre Stimmung so stark wechselt, kann fachliche Unterstützung Orientierung geben.







