Gefühllosigkeit

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Alexithymie (auch Gefühlsblindheit oder Gefühlskälte) bedeutet, dass betroffene Frauen und Männer Emotionen nicht lesen, differenzieren oder verarbeiten können. Dadurch fühlt sich für Betroffene alles gleich an. Auf andere Menschen wirkt dies gefühlskalt oder unbeteiligt. Auch der Aufbau von Freundschaften oder Liebesbeziehungen wird erschwert oder ist gar unmöglich. Bei Menschen mit Alexithymie häufen sich körperliche Beschwerden, für die oft keine organische Ursache gefunden werden können. Diese Beschwerden scheinen im Kontext der gefühllosen Wahrnehmung der Umwelt zu stehen; sie können aber behandelt werden.

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  • Traumatische Erlebnisse

  • Emotionale Vernachlässigung in der Kindheit

  • Fehlende Vorbilder im Umgang mit Gefühlen

  • Unterdrückte Emotionen

  • Unsicherheit in Beziehungen

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Wenn Sie Gefühlskälte bei sich bemerken, ist es wichtig, Ihr Empfinden ernst zu nehmen und zu beobachten, wie lange es anhält und in welchen Situationen es auftritt. Vorübergehende emotionale Distanz kann in Phasen von Stress, Erschöpfung oder seelischer Belastung vorkommen. Hält die innere Leere jedoch länger an, nimmt sie zu oder verändert sie Beziehungen, Lebensfreude und Alltag deutlich, sollte sie fachlich abgeklärt werden.

Hilfreich kann sein, die Veränderung mit einer vertrauten Person oder einem Arzt bzw. Psychotherapeuten anzusprechen. So lässt sich besser einordnen, ob hinter der Gefühlskälte psychische Belastungen wie Depressionen, Burnout, Traumafolgestörungen oder Angststörungen stehen. Eine therapeutische Behandlung kann helfen, die Ursachen zu verstehen und Schritt für Schritt wieder Zugang zum eigenen Erleben zu entwickeln.

  • Aufmerksamkeit: Sich selbst wahrnehmen und auf sich Acht geben

  • Zufriedenheit: Bereiche im eigenen Leben finden, die einen glücklich machen und darauf fokussieren

  • Bindung: zu anderen Menschen Bindung, Vertrauen und Liebe aufbauen

  • Bedeutung: neue Herausforderungen und bedeutsame Projekte suchen

Bei Krankheitsbildern mit dem Symptom der Gefühllosigkeit können Psychotherapie-Verfahren, Sport-, Körper,- Natur- und Ernährungstherapie, Pharmakotherapie sowie alternative Therapien helfen. Zunächst muss eine gründliche Diagnostik erfolgen, um somatische Ursachen abzuklären, denn häufig sind leidenschaftslose, gefühlskalte oder ähnliche Verhaltensweisen lediglich symptomatisch – nicht etwa pathologisch. Geht die Gefühllosigkeit auf eine seelische Erkrankung zurück, ist es essenziell, die Grunderkrankung zu behandeln – zumeist eine Depression. Diese kann mithilfe der Psycho­therapie sowie adjuvanten Therapieverfahren durchgeführt werden.

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Behandlungsfelder

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Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Gefühllosigkeit, innerer Leere oder emotionaler Distanz leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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