Gemüse wird geschnitten.

Ernährungs­therapie

Weil es was mit uns macht

Was ist denn eigentlich gesund? Was bekommt mir gut? Was macht Essen mit mir? Es ranken sich unzählige offenen Fragen, Theorien und Konzepte rund um das Thema „Ernährung”. So viel, dass man manchmal vielleicht das Gefühl bekommt, gar nichts mehr mitzukommen. Generell gilt aber eines, es darf schmecken, es soll sowohl dem Körper als auch der Seele guttun und vor allem kann es beides nachhaltig verändern! 

WAS IST DIE
ERNÄHRUNGSTHERAPIE?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Die Ernährungstherapie umfasst die Ernährungsberatung und Planung einer ausgewogenen Ernährung im Alltag der Patienten. Die Ernährungsberatung basiert auf dem Verständnis der Diätetik, dass die Ernährung und die allgemeine Gesundheit eines Menschen miteinander zusammenhängen. Abgestimmt auf den Patienten und seine Erkrankung erstellen Diätassistenten und Ernährungsmediziner in der Ernährungstherapie individuelle Diäten und Ernährungspläne, um ihm eine ausgewogene, schmackhafte und alltagsgerechte Ernährung anzubieten. Die Ernährung kann psychisches Leiden – insbesondere Depressionen – lindern und wird häufig mit sporttherapeutischen Methoden kombiniert. Treten Sie gerne mit unserem Team der Ernährungsmedizin in Kontakt, um weitere Informationen über unser umfassendes Therapieangebot zu bekommen. Selbstverständlich bieten wir an allen unseren Standorten nicht nur eine kompetente Beratung an, sondern auch kompromisslos hochwertigste Lebensmittel sowie einfallsreiche, gesunde, abwechslungsreiche und leckere Speisevariationen! Ob vegan, vegetarisch oder für Allergiker geeignet – all unsere Küchenchefs sind Meister an Topf und Herd, und lassen Sie die verschiedensten, herrlichsten Genüsse Ihres neuen Diät-Plans genießen!  

 

Mehr über unsere Standorte erfahren


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

+49 2235 4665 2500

Dauer und Durchführung der Ernährungs­therapie

Die Behandlung richtet sich nach dem Patienten und seiner Erkrankung sowie der individuellen Krankheitshistorie, denn die Therapie einer Essstörung fällt in der Praxis wesentlich anders aus als die Behandlung einer gastroenterologischen oder einer Krebserkrankung. Die Ernährungstherapie beginnt in der Regel mit der Anamnese, bei der die Situation des Patienten besprochen wird. Hier wird unter anderem sein Essverhalten genauer untersucht. Häufig wird der Patient gebeten, ein sogenanntes „Essprotokoll“ anzufertigen, aus dem der Ernährungsberater Rückschlüsse auf die Ernährung ziehen kann. Auf Basis dieser Informationen kann der Ernährungsberater gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Ernährungsplan erstellen. Dieser orientiert sich am Ziel, das mit der Ernährungstherapie verfolgt werden soll.

Eine komplette Ernährungsumstellung erfordert einen anderen Plan als eine Optimierung der bisherigen Ernährung. Im Plan enthalten sind beispielsweise ausgewogene Rezepte und Informationen zu Lebensmitteln sowie Wissen und Tipps über eine ausgewogene Ernährung und mögliche Lebensmittelallergien. Der Ernährungsplan kann ebenso allgemeine Informationen zu bestimmten Themen, wie Abnehmen, unterwegs essen oder im Stress essen, umfassen, setzt sich allerdings auch mit den spezifischen Krankheiten auseinander, die ein Patient mit in die Ernährungstherapie bringt. An die Ernährungsberatung knüpft üblicherweise eine Nachbetreuung an, bei der der Coachee von seinem Coach oder Therapeuten auch im Anschluss an die Therapie mit einer Ernährungsberatung unterstützt wird, damit die Ernährung nicht nur kurzfristig angepasst, verbessert oder umgestellt wird. Eine nachhaltige und gleichmäßige Ernährungsumstellung sorgt auch für langfristig positive Effekte auf die körperliche sowie geistige Gesundheit und sein allgemeines Wohlbefinden. Dies wurde bereits mehrfach auf wissenschaftlicher Ebene durch Forschungsprojekte von Medizin und Psychologie bestätigt.

„Wir bringen nicht nur Geschmack, sondern auch noch Energie auf die Teller.“

Markus Baur

Abteilungsleiter Sport und Ernährung
Libermenta Kliniken

Chancen und Vorteile der Ernährungs­therapie

Die Chancen und Vorteile der Ernährungstherapie können per se nicht vorhergesagt werden, da die exakten Auswirkungen und Folgen abhängig sind vom jeweiligen Patienten, seiner Erkrankung sowie dem individuellen Therapieverlauf. Ein Ernährungscoaching kann langfristig helfen, das eigene Wohlbefinden zu steigern und die Abwehrkräfte sowie den allgemeinen Zustand der eigenen Gesundheit zu fördern. Damit können Krankheiten nicht nur akut behandelt werden, sondern therapeutisch auch als vorbeugende Methode im Alltag von Betroffenen unterstützen. Jedes Individuum profitiert von einem gesunden Lebensstil, den er aus der Beratung mitnehmen und für sich umsetzen kann. Die Ernährungstherapie ist somit nicht an einen bestimmten Ort wie eine Klinik oder Praxis gebunden, sondern kann auch nach der Behandlung im heimischen Umfeld selbstständig fortgeführt werden. Weiterhin steht der Therapeut dem Patienten in der Nachberatung bei sämtlichen Fragen zur Verfügung. Neben der Linderung von Symptomen und der Therapie von Krankheiten arbeitet die Diätetik auch präventiv. Mit der Ernährungsmedizin lassen sich unter anderem Krankheiten vorbeugen, die häufig zusammen mit einer Depression auftreten, wie Übergewicht (Adipositas) oder Mangelernährung, aber auch Herz-Kreislauf-Probleme.

Bei welchen Krankheiten kann eine verordnungsfähige Ernährungstherapie helfen?

Die Ernährungstherapie ist für alle Personen geeignet, die unter Allergien oder Unverträglichkeiten wie etwa einer Laktoseintoleranz leiden. Auch Menschen mit Essstörungen wie Adipositas oder Magersucht profitieren stark von ernährungstherapeutischen Maßnahmen. Die Therapie ist darüber hinaus auch bei zahlreichen anderen gesundheitlichen, meist chronischen Erkrankungen geeignet. Zu solchen chronischen Krankheiten zählen etwa: Diabetes, Rheuma und Arthrose. Auch Neuerkrankungen, die als Folge einer Entzündung auftreten, können mit entsprechenden ernährungstherapeutischen Maßnahmen behandelt werden. Bekannte entzündliche gastroenterologische Erkrankungen sind Colitis ulcerosa und Pankreatitis. Des Weiteren findet die Ernährungstherapie bei Stoffwechselerkrankungen wie der Mukoviszidose oder auch Krebserkrankungen Verwendung. Eine Anpassung der Ernährung ist jedoch auch bei bestimmten Symptomen wie Bluthochdruck oder niedrigem Blutdruck hilfreich, da diese Symptome auf einen ungünstigen Gesundheitszustand (wie etwa eine Mangelernährung oder Mukoviszidose im höheren Alter) hinweisen können. Neben körperlichen Erkrankungen kann die Ernährungsberatung aber auch bei seelischen Belastungen helfen: Hier können Patienten vom Ernährungs-Coaching profitieren, die aus emotionalen Gründen wie Stress oder Einsamkeit zu viel oder zu wenig essen und durch ihren seelisch begründeten Leidensdruck ein Verhalten zeigen, mit dem sie beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes oder eine Colitis ulcerosa oder eine Reizdarm-Pankreatitis riskieren würden.


Kontaktformular
Schreiben Sie uns gerne an

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.