Durchblutungsstörungen

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Bei einer Durchblutungsstörung ist der Blutfluss in den Blutgefäßen eingeschränkt oder gestört. Ursache kann eine Verengung oder Verstopfung von Arterien oder Venen sein. Dadurch werden betroffene Körperbereiche nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Eine Gestörte Blutzirkulationen können vor allem in Armen und Beinen auftreten. Während der Bewegung können Schmerzen entstehen, die den Alltag deutlich einschränken. In späteren Stadien kann es auch zu Dauerschmerzen kommen.

  • kalte Hände oder Füße

  • Taubheitsgefühle

  • weiß verfärbte Haut

  • fehlender Puls

  • starke Bauchschmerzen, wenn innere Organe betroffen sind

  • Schmerzen beim Gehen

  • Schmerzen im Ruhezustand bei fortgeschrittener Erkrankung

  • Verdauungsprobleme

  • Lähmungserscheinungen

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Weitere Faktoren, die Durchblutungsstörungen begünstigen können, sind:

  • Rauchen

  • Diabetes

  • Bewegungsmangel

  • schlechte Ernährung

  • Übergewicht

  • Bluthochdruck

  • Fettstoffwechselstörungen

  • niedriger Blutdruck

  • Herzrhythmusstörungen

  • Stress

Unterstützend können ein gesunder Lebensstil, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung sowie der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol helfen, Risikofaktoren zu reduzieren. Auch bestehende Risikoerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes sollten ärztlich behandelt werden.

  • täglich ausreichend trinken, vor allem Wasser oder ungesüßten Tee

  • Koffein und Alkohol möglichst reduzieren

  • auf regelmäßige Bewegung achten

  • Ausdauer- und Krafttraining achtsam in den Alltag integrieren

  • ausgewogen essen und Übergewicht reduzieren

  • Wärme und Massagen nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden

  • Stress durch Ausgleich, Yoga, Meditation oder Entspannungsverfahren reduzieren

Die Behandlung chronischer Durchblutungsstörungen richtet sich nach der jeweiligen Form der Störung. Ein akuter Gefäßverschluss ist ein medizinischer Notfall und muss sofort operativ behandelt werden, bevor Blutgerinnsel weitere lebensbedrohliche Schäden verursachen können. Das gilt zum Beispiel, wenn sich eine Thrombose vom Bein löst und die Blutzufuhr zur Lunge oder zum Gehirn blockiert.
Bei Formen von Durchblutungsstörungen, die keine Notfälle sind, steht die Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen im Mittelpunkt. Da auch Stress eine Ursache von Durchblutungsstörungen sein kann, können Entspannungsverfahren in die Behandlung einbezogen werden. Wichtig ist: Die Behandlung von Durchblutungsstörungen sollte nur in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen und nicht auf Selbstdiagnose oder Selbsttherapie beruhen.

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Durchblutungsstörungen können akut oder chronisch auftreten. Außerdem können sie unterschiedliche Gefäße, Körperbereiche oder Organe betreffen. Entscheidend ist, ob der Blutfluss eingeschränkt, stark erschwert oder vollständig unterbrochen ist.

Chronische Durchblutungsstörungen entwickeln sich über längere Zeit. Im Verlauf können zunächst unbemerkte Gefäßverengungen bestehen, später Schmerzen bei Bewegung und in fortgeschrittenen Stadien auch Ruheschmerzen auftreten.


Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind häufig die Beine schlecht durchblutet. Betroffene bemerken oft kalte Füße und Schmerzen beim Gehen. Da sie in Abständen stehen bleiben müssen, wird die Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet.

Raynaud-Syndrom

Beim Raynaud-Syndrom fühlen sich die Extremitäten, die am weitesten vom Herzen entfernt sind, kalt an. Aufgrund der verringerten Sauerstoffzufuhr färben sie sich vorübergehend weiß und anschließend bläulich. Schmerzen treten dabei nicht auf.

Martin Mitzkus

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An den Standorten Schloss Gracht, Schloss Freudental und Schloss Lütgenhof unterstützt Libermenta Menschen, die unter Durchblutungsstörungen aufgrund von psychischen Belastungen leiden. Unsere Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

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