Unterstützung bei Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen können ernstzunehmende Warnzeichen des Körpers sein. Kalte Hände oder Füße, Taubheitsgefühle, Schmerzen beim Gehen oder auffällige Hautverfärbungen sollten medizinisch abgeklärt werden, da eine gestörte Durchblutung schwerwiegende Folgen haben kann.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Durchblutungsstörungen?
Bei einer Durchblutungsstörung ist der Blutfluss in den Blutgefäßen eingeschränkt oder gestört. Ursache kann eine Verengung oder Verstopfung von Arterien oder Venen sein. Dadurch werden betroffene Körperbereiche nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Eine Gestörte Blutzirkulationen können vor allem in Armen und Beinen auftreten. Während der Bewegung können Schmerzen entstehen, die den Alltag deutlich einschränken. In späteren Stadien kann es auch zu Dauerschmerzen kommen.
Symptome
Wie äußern sich Durchblutungsstörungen?
Durchblutungsstörungen können sich je nach Form und Stadium unterschiedlich äußern. Im Frühstadium bleibt eine Engstelle im Gefäß häufig unbemerkt und wird oft nur zufällig entdeckt. In einem späteren Stadium treten Schmerzen beim Gehen auf. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK, sind meist die Beine schlechter durchblutet. Betroffene bemerken häufig kalte Füße.
Typische Beschwerden können sein:
kalte Hände oder Füße
Taubheitsgefühle
weiß verfärbte Haut
fehlender Puls
starke Bauchschmerzen, wenn innere Organe betroffen sind
Schmerzen beim Gehen
Schmerzen im Ruhezustand bei fortgeschrittener Erkrankung
Verdauungsprobleme
Lähmungserscheinungen
Bei einem akuten Gefäßverschluss ist die Blutzufuhr über die Blutgefäße stark erschwert oder vollständig unterbrochen. Das kann bei einer Embolie, Thrombose oder einem Schlaganfall auftreten und ist ein medizinischer Notfall.


Unterstützung bei Durchblutungsstörungen
Haben Sie Anzeichen einer gestörten Durchblutung?
Wenn Sie wiederholt kalte Extremitäten, Taubheit, Schmerzen beim Gehen oder auffällige Hautverfärbungen bemerken, sollten Sie diese Beschwerden ärztlich abklären lassen. Durchblutungsstörungen können harmlos wirken, aber auf ernsthafte Gefäßprobleme hinweisen.
Besonders bei plötzlichen Beschwerden, fehlendem Puls, Lähmungserscheinungen, starken Bauchschmerzen oder Anzeichen eines akuten Gefäßverschlusses sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wie entstehen Durchblutungsstörungen?
Ursachen von Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen können durch verschiedene körperliche Erkrankungen entstehen. Für einen ungestörten Blutfluss braucht es ein funktionierendes Herz und gesunde Gefäße. Häufig gehen Durchblutungsstörungen auf eine Verengung oder Verstopfung der Blutgefäße zurück.
Eine häufige Ursache ist Arterienverkalkung, auch Arteriosklerose genannt. Dabei lagern sich Kalk und Fett in den Arterien ab und behindern den Blutfluss. Auch Cholesterinablagerungen infolge eines erhöhten Cholesterinspiegels können die Blutzirkulation beeinträchtigen. Verengen sich Blutgefäße, kann Bluthochdruck entstehen, weil die gleiche Menge Blut durch engere Gefäße fließen muss.
Weitere Faktoren, die Durchblutungsstörungen begünstigen können, sind:
Rauchen
Diabetes
Bewegungsmangel
schlechte Ernährung
Übergewicht
Bluthochdruck
Fettstoffwechselstörungen
niedriger Blutdruck
Herzrhythmusstörungen
Stress
Auch chronische Durchblutungsstörungen können bei Patienten mit Angststörungen, Stressfolgeerkrankungen oder einer Depression auftreten.
Durchblutungsstörungen lindern
Was können Sie bei Durchblutungsstörungen tun?
Bei Durchblutungsstörungen steht zunächst die ärztliche Abklärung im Vordergrund. Die Behandlung richtet sich nach der Form, Ursache und Dringlichkeit der Beschwerden. Ein akuter Gefäßverschluss ist ein Notfall und muss sofort medizinisch behandelt werden. Bei anderen Formen geht es darum, die zugrunde liegenden Ursachen und Risikofaktoren gezielt zu behandeln.
Unterstützend können ein gesunder Lebensstil, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung sowie der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol helfen, Risikofaktoren zu reduzieren. Auch bestehende Risikoerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes sollten ärztlich behandelt werden.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Durchblutungsstörungen können körperliche Beschwerden wie kalte Hände oder Füße, Taubheitsgefühle und Schmerzen im Alltag deutlich verstärken. Im Alltag können kleine Routinen helfen, Bewegung regelmäßiger einzubauen, Risikofaktoren bewusster zu reduzieren und unterstützende Maßnahmen wie ausreichend Trinken, Wärme oder Stressabbau gezielt zu nutzen.
täglich ausreichend trinken, vor allem Wasser oder ungesüßten Tee
Koffein und Alkohol möglichst reduzieren
auf regelmäßige Bewegung achten
Ausdauer- und Krafttraining achtsam in den Alltag integrieren
ausgewogen essen und Übergewicht reduzieren
Wärme und Massagen nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden
Stress durch Ausgleich, Yoga, Meditation oder Entspannungsverfahren reduzieren
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Durchblutungsstörungen
Die Behandlung chronischer Durchblutungsstörungen richtet sich nach der jeweiligen Form der Störung. Ein akuter Gefäßverschluss ist ein medizinischer Notfall und muss sofort operativ behandelt werden, bevor Blutgerinnsel weitere lebensbedrohliche Schäden verursachen können. Das gilt zum Beispiel, wenn sich eine Thrombose vom Bein löst und die Blutzufuhr zur Lunge oder zum Gehirn blockiert.
Bei Formen von Durchblutungsstörungen, die keine Notfälle sind, steht die Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen im Mittelpunkt. Da auch Stress eine Ursache von Durchblutungsstörungen sein kann, können Entspannungsverfahren in die Behandlung einbezogen werden. Wichtig ist: Die Behandlung von Durchblutungsstörungen sollte nur in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen und nicht auf Selbstdiagnose oder Selbsttherapie beruhen.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Durchblutungsstörungen können im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen stehen. Dazu zählen unter anderem Arteriosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Thrombose, Embolie, Schlaganfall, Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes.
Je nach Ort eines arteriellen Verschlusses kann eine akute Durchblutungsstörung entstehen. Betroffen sein können Extremitäten, Organe oder das Gehirn. Auch Stress, Angststörungen, Stressfolgeerkrankungen oder Depression können im Zusammenhang mit chronischen Durchblutungsstörungen auftreten.

Durchblutungsstörungen einordnen
Welche Formen von Durchblutungsstörungen gibt es?
Durchblutungsstörungen können akut oder chronisch auftreten. Außerdem können sie unterschiedliche Gefäße, Körperbereiche oder Organe betreffen. Entscheidend ist, ob der Blutfluss eingeschränkt, stark erschwert oder vollständig unterbrochen ist.
Akuter Gefäßverschluss
Bei einem akuten Gefäßverschluss ist die Blutzufuhr stark erschwert oder vollständig unterbrochen. Dabei handelt es sich um einen medizinischen Notfall, etwa bei Embolie, Thrombose oder Schlaganfall.
Chronische Durchblutungsstörung
Chronische Durchblutungsstörungen entwickeln sich über längere Zeit. Im Verlauf können zunächst unbemerkte Gefäßverengungen bestehen, später Schmerzen bei Bewegung und in fortgeschrittenen Stadien auch Ruheschmerzen auftreten.
Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind häufig die Beine schlecht durchblutet. Betroffene bemerken oft kalte Füße und Schmerzen beim Gehen. Da sie in Abständen stehen bleiben müssen, wird die Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet.
Raynaud-Syndrom
Beim Raynaud-Syndrom fühlen sich die Extremitäten, die am weitesten vom Herzen entfernt sind, kalt an. Aufgrund der verringerten Sauerstoffzufuhr färben sie sich vorübergehend weiß und anschließend bläulich. Schmerzen treten dabei nicht auf.
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Unsere Standorte
Hilfe bei Durchblutungsstörungen in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht, Schloss Freudental und Schloss Lütgenhof unterstützt Libermenta Menschen, die unter Durchblutungsstörungen aufgrund von psychischen Belastungen leiden. Unsere Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht bei Köln

Unsere Privatklinik Schloss Freudental bei Stuttgart

Unsere Partnerklinik Schloss Lütgenhof nahe der Ostsee
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Durchblutungsstörungen können akut oder chronisch auftreten. Bei einem akuten Gefäßverschluss ist die Blutzufuhr stark erschwert oder vollständig unterbrochen. Das kann bei einer Embolie, Thrombose oder einem Schlaganfall auftreten und ist ein medizinischer Notfall. Chronische Durchblutungsstörungen entwickeln sich über längere Zeit. Anfangs können Gefäßverengungen unbemerkt bleiben, später können Schmerzen bei Bewegung und in fortgeschrittenen Stadien auch Ruheschmerzen auftreten.
Als Schaufensterkrankheit wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit bezeichnet. Dabei sind häufig die Beine schlechter durchblutet. Betroffene bemerken oft kalte Füße und Schmerzen beim Gehen. Da sie wegen der Beschwerden in Abständen stehen bleiben müssen, wird die Erkrankung auch Schaufensterkrankheit genannt.
Beim Raynaud-Syndrom fühlen sich die Extremitäten, die am weitesten vom Herzen entfernt sind, kalt an. Durch die verringerte Sauerstoffzufuhr färben sie sich vorübergehend weiß und anschließend bläulich. Schmerzen treten dabei nicht auf.
Ja. Stress kann Durchblutungsstörungen begünstigen. Chronische Durchblutungsstörungen können außerdem im Zusammenhang mit Angststörungen, Stressfolgeerkrankungen oder Depression auftreten. Deshalb können auch Entspannungsverfahren in die Behandlung einbezogen werden.
Durchblutungsstörungen können im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen stehen. Dazu zählen unter anderem Arteriosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Thrombose, Embolie, Schlaganfall, Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes.
Zu den Faktoren, die Durchblutungsstörungen begünstigen können, zählen Rauchen, Diabetes, Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen und Stress.






