Hilfe bei Stress in der Familie

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Stress in der Familie kann durch viele Faktoren entstehen und sich auf jedes einzelne Familienmitglied auswirken. Besonders belastend wird es, wenn unüberbrückbare Differenzen zwischen zwei Parteien bestehen und auch andere Familienmitglieder in den Konflikt hineingezogen werden. Streit unter Eltern trifft Kinder oft stärker, als es zunächst sichtbar ist, da sie die Situation altersbedingt häufig noch nicht angemessen einordnen und verarbeiten können.
Auch zu hohe Erwartungen können familiären Stress verstärken. Eltern fordern mitunter viel von ihren Kindern in Schule und Freizeit. Gleichzeitig versuchen Mütter, Karriere und Aufgaben im Haushalt perfekt miteinander zu verbinden. Besonders Alleinerziehende können durch die eigenständige Versorgung eines oder mehrerer Kinder und einen fordernden Job in Dauerstress geraten.

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  • Druck in Schule und Freizeit

  • Vereinbarkeit von Karriere und Haushalt

  • Alleinerziehung mit hoher Verantwortung

  • fordernder Job

  • Überforderung im Haushalt

  • Überforderung in der Schule

  • Pflege von Angehörigen

  • finanzielle Sorgen

  • Selbstzweifel

  • fehlende Aufmerksamkeit

  • Angst vor Trennung

  • zu hohe Erwartungen an Familienmitglieder

  • Überforderung durch den eigenen Anspruch

  • permanente Streitigkeiten

  • ungelöste Konflikte

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Um Stress durch Konflikte vorzubeugen, ist Kommunikation besonders wichtig. Sprechen Sie mit Ihren Liebsten, benennen Sie Störfaktoren im Zusammenleben ehrlich und zeigen Sie sich zugleich offen für Kritik.

Wenn Sie bemerken, dass Ihnen das Familienleben aus der Hand gleitet, ist es sinnvoll, sich Hilfe zu suchen. Neben Freunden können auch Familienberatungsstellen unterstützen. Bei körperlichen oder psychischen Reaktionen sollte zusätzlich ein Arzt oder Psychotherapeut hinzugezogen werden, um gemeinsam einen Weg im Umgang mit der Situation zu finden.

  • Hören Sie sich gegenseitig zu und nehmen Sie Themen, Sorgen und Ängste ernst.

  • Sprechen Sie Lob und Dankbarkeit aus.

  • Verbringen Sie stressfreie Zeit mit der Familie, zum Beispiel bei einem Sonntagsausflug.

  • Nehmen Sie sich bewusst täglich kurz Zeit für sich allein und lösen Sie sich für diesen Moment von Ihrer Rolle als Mutter oder Vater.

  • Verbringen Sie Zeit außerhalb der Familie und treffen Sie sich in Ruhe mit Freunden.

Bei Stress in der Familie können verschiedene Formen der Therapie eingesetzt werden. Eine wichtige Rolle spielt die Familientherapie. Dabei werden gemeinsam mit einem Psychotherapeuten Konflikte ausfindig gemacht und bearbeitet.
Ergänzend können Einzelsitzungen eingesetzt werden. Sie bieten Raum, sich losgelöst von Partner und Kindern auf sich selbst zu konzentrieren. Ziel ist es, gemeinsam Strategien für eine gesunde Familiendynamik zu entwickeln.

Martin Mitzkus

Martin Mitzkus

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Lena Erdmann

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Libermenta behandelt Stress in der Familie an zwei Privatkliniken und einer Partnerklinik: Schloss Gracht in Nordrhein-Westfalen, Schloss Freudental in Baden-Württemberg und der Partnerklinik Schloss Lütgenhof bei Lübeck nahe der Ostsee. Die Standorte bieten einen ruhigen, diskreten Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.

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