Stationäre Therapie in den Libermenta Privatkliniken
Privatklinik für die Behandlung dissoziativer Störungen

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Hilfe bei dissoziativen Störungen mit individueller Therapie
Dissoziative Symptome können sehr verunsichernd sein. Manche Betroffene erleben Gedächtnislücken, fühlen sich von sich selbst oder der Umgebung entfremdet, reagieren körperlich mit Einschränkungen von Bewegung, Sprache oder Empfindung oder zeigen verändertes Verhalten. Häufig stehen solche Symptome in engem Zusammenhang mit belastenden oder traumatisierenden Erfahrungen.
In den Libermenta Privatkliniken steht der Mensch mit seinem seelischen und körperlichen Wohlbefinden im Mittelpunkt. Da psychische Belastungen auch körperlich spürbar werden können, betrachten wir Geist und Körper gemeinsam. Ziel der Behandlung ist es, Stabilität, Sicherheit und Orientierung zu fördern und belastende Erfahrungen therapeutisch einzuordnen.
Wichtiger Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung wichtig, da auch ernste körperliche oder neurologische Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können. Bitte wenden Sie sich an Ihren behandelnden Facharzt, Hausarzt oder bei akuten Beschwerden an eine Notaufnahme.

Wann dissoziative Störungen stationär behandelt werden sollten
Eine stationäre oder teilstationäre Behandlung kann sinnvoll sein, wenn dissoziative Symptome den Alltag deutlich beeinträchtigen, über längere Zeit bestehen oder mit hohem Leidensdruck verbunden sind. Dazu können wiederkehrende Gedächtnislücken, starke Entfremdungsgefühle, Verhaltens- oder Identitätsveränderungen, Bewegungs- oder Sprachstörungen sowie dissoziative Krampfanfälle gehören.
In den Libermenta Privatkliniken finden Sie:
einen geschützten Rahmen außerhalb des belastenden Alltags
therapeutische Begleitung durch erfahrene Fachpersonen
Diagnostik und Behandlung mit Blick auf Psyche und Körper
Unterstützung bei Stabilisierung, Selbstwahrnehmung und Verarbeitung belastender Erfahrungen
So behandeln wir eine dissoziative Störungen
Wir setzen auf eine ganzheitliche Diagnostik, die eine detaillierte Einschätzung des aktuellen Allgemeinzustandes möglich macht, um dann die bestmögliche Behandlung zu definieren. Bei der Behandlung von dissoziativen Störungen kombinieren wir verschiedene therapeutische Maßnahmen wie Psychotherapie, Sporttherapie, Kunst- und Musiktherapie sowie Entspannungsverfahren.
Unsere Standorte
Behandlung dissoziativer Störungen im Schloss-Ambiente
In den Libermenta Privatkliniken Schloss Gracht bei Köln in NRW und Schloss Freudental in Baden-Württemberg erhalten Patientinnen und Patienten einen geschützten Rahmen für ihre Behandlung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Mehr als nur Therapie: ein geschütztes Umfeld für Körper und Seele
In den Libermenta Privatkliniken finden Sie ein Umfeld, das auf Verständnis, Schutz und therapeutische Begleitung ausgerichtet ist. Die naturnahe Lage der Standorte, die geschützten Außenanlagen sowie der Komfort in unseren Schlössern schaffen einen Raum für Ruhe und Wohlbefinden.
Exzellente, durchdachte Küche, die Ihre Heilung unterstützt, inklusive kleiner Leckereien auch außerhalb der regulären Speisezeiten
Ein entschleunigender und geschützter Rahmen in unseren stilvoll eingerichteten Schlössern
Abwechslungsreiche Events, Ausflüge, Freizeitaktivitäten organisiert durch unser Gästemanagement
Klinikeigene Wellness- und Sportangebote
Beste Betreuung durch unser gesamtes Team – von Ärzten und Therapeuten über Patientenmanagement bis hin zum Servicepersonal
Unterstützung bei administrativen und bürokratischen Fragen sowie beim Anreisemanagement


Ihr Weg zu uns in die Libermenta Privatkliniken
1. Persönliche Kontaktaufnahme
Ob telefonisch oder per E-Mail – wir sind für Sie da. In einem ersten Austausch nehmen wir uns Zeit für Ihr Anliegen, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen eine erste Orientierung.
2. Individuelles Erstgespräch
In einem geschützten Rahmen haben Sie Raum, Ihre Situation zu schildern: Ihr Anliegen, Ihre Beweggründe für einen Aufenthalt sowie mögliche bereits bestehende Diagnosen. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie wir Sie therapeutisch unterstützen können. Ist eine Behandlung bei uns sinnvoll, übernehmen wir für Sie die Antragstellung zur Kostenübernahme bei Ihrer Krankenversicherung.
3. Sorgfältige Klärung aller Voraussetzungen
Wir klären alle medizinischen und organisatorischen Rahmenbedingungen und begleiten Sie zuverlässig durch den gesamten Prozess – transparent, diskret und strukturiert.
4. Individuelle Aufnahmeplanung
Sobald die Kostenübernahme gesichert ist oder eine private Regelung getroffen wurde, planen wir Ihren Aufenthalt ganz nach Ihren Bedürfnissen. Flexible Aufnahmetermine – auch kurzfristig – sowie persönliche Wünsche berücksichtigen wir selbstverständlich. Alle Unterlagen erhalten Sie vorab in Ruhe zur Durchsicht.
5. Ankommen & zur Ruhe finden
Am Tag Ihrer Anreise heißen wir Sie herzlich willkommen. In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre können Sie ankommen, durchatmen und sich ganz auf das konzentrieren, was jetzt zählt: Ihre Stabilisierung, Ihre Entwicklung und Ihr persönlicher Weg.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Dissoziative Störungen sind ein Oberbegriff für verschiedene Störungen, bei denen normalerweise zusammenhängende psychische Funktionen auseinanderfallen. Betroffen sein können zum Beispiel Gedächtnis, Wahrnehmung, Identität, Bewegung, Sprache, Sensibilität oder das Gefühl für den eigenen Körper. Die Beschwerden können neurologischen Erkrankungen ähneln, ohne dass eine entsprechende körperliche Ursache nachweisbar ist.
Die Symptome können je nach Unterform stark variieren. Möglich sind Gedächtnisstörungen, Umherirren, Bewegungsstörungen, Sprachverlust, Erstarren, Krampfanfälle, Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen, Depersonalisation, Derealisation sowie Trance- oder Besessenheitszustände. Einzelne Symptome können sich im Verlauf abwechseln oder unterschiedlich stark auftreten.
Zu den Untergruppen gehören:
- dissoziative Fugue, also Umherirrendissoziative Krampfanfälle
- dissoziative Bewegungsstörungen einschließlich Sprachverlust
- dissoziativer Stupor, also Erstarren
- dissoziative Amnesie, also Gedächtnisstörung
- Trance und Besessenheit
- dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen
- Depersonalisation, also Selbstentfremdung
- Derealisation, also verfremdete Wahrnehmung
- dissoziative Identitätsstörung als Sonderform
Die ICD-11 führt unter anderem dissoziative Amnesie, Trance-Störung, Besessenheitstrance-Störung, dissoziative Identitätsstörung, partielle dissoziative Identitätsstörung sowie Depersonalisations-Derealisationsstörung auf.
Mögliche Ursachen können vor allem traumatische Erfahrungen und stark belastende Ereignisse sein. Dazu können Missbrauch, Naturkatastrophen, Unfälle oder der Tod eines Menschen gehören. Die Dissoziation kann dabei als Schutzreaktion verstanden werden: Erinnerungen, Erleben oder sogar Anteile der Persönlichkeit werden abgespalten, um belastende Erfahrungen nicht vollständig bewusst erleben zu müssen.
Wir setzen auf eine stufenweise Behandlung. Zunächst geht es um Stabilisierung, Sicherheit, Psychoedukation und den besseren Umgang mit Gefühlen und Wahrnehmungen. Danach können – wenn ausreichend Stabilität vorhanden ist – belastende Erinnerungen und traumatische Erfahrungen therapeutisch aufgearbeitet werden. Eingesetzt werden können unter anderem tiefenpsychologische, psychoanalytische und hypnotherapeutische Verfahren.








