Unterstützung bei Schwindel und Schwindelgefühlen
Schwindel und Schwindelgefühle
Fühlen Sie sich häufig unsicher, benommen oder haben Sie das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren? Wenn Schwindelgefühle wiederholt auftreten, das Gleichgewicht beeinträchtigen oder mit Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrensausen oder Atemnot einhergehen, sollten sie ernst genommen werden. Entscheidend ist, ob der Schwindel häufiger auftritt, intensiver wird oder den Alltag spürbar einschränkt.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Schwindel?
Schwindel entsteht häufig, wenn das Gehirn widersprüchliche Informationen von Sinnesorganen im Innenohr, den Augen sowie Tiefenrezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken erhält. Auch eine gestörte Verarbeitung dieser Signale im Gehirn kann Schwindel auslösen.
Schwindelbeschwerden treten vor allem in Form von Gleichgewichtsstörungen auf. Die Ausprägung kann unterschiedlich stark sein. Gemeinsam ist den Beschwerden, dass sie die Wahrnehmung beeinträchtigen und Betroffene im Alltag verunsichern können.
Symptome
Wie äußert sich Schwindel?
Schwindel kann sich auf unterschiedliche Weise äußern. Manche Betroffene erleben das Gefühl, dass sich alles dreht. Andere fühlen sich benommen, taumelig oder unsicher beim Gehen und Stehen.
Mögliche Schwindelformen sind:
Drehschwindel: Das Gefühl, dass sich etwas im Körper dreht oder die Umgebung kreist
Schwankschwindel: Das Gefühl, zu schwanken oder als würde sich die Umgebung hin und her bewegen
Liftschwindel: Das Gefühl, nach oben oder unten gezogen zu werden
Fallneigung: Das Gefühl, nach vorne oder zur Seite zu kippen
Benommenheitsschwindel: dauerhaftes Benommensein oder Taumeligkeit
Schwindel kann außerdem von weiteren Beschwerden begleitet werden. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrensausen, Benommenheit oder Atemnot. Auch bestimmte Kopfbewegungen, Infektionen oder wiederkehrende Situationen können Schwindel auslösen.


Unterstützung bei Schwindel
Haben Sie das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren?
Wenn Schwindel plötzlich, heftig oder wiederholt auftritt, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen. Das gilt besonders, wenn Schwindel zusammen mit Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrensausen, Benommenheit oder Atemnot auftritt.

Wie entsteht Schwindel?
Ursachen von Schwindelgefühlen
Schwindel kann körperliche und psychische Ursachen haben. Für die Einordnung wird zwischen vestibulärem und nicht-vestibulärem Schwindel unterschieden.
Vestibulärer Schwindel entsteht im Kopf. Er tritt auf, wenn widersprüchliche Reize im Gehirn ankommen oder die Informationen der Gleichgewichtsorgane nicht richtig verarbeitet werden. Dazu kann zum Beispiel vestibuläre Migräne gehören. Vestibulärer Schwindel wird häufig als Drehschwindel empfunden. Er kann peripher entstehen, wenn Innenohr oder Gleichgewichtsnerv betroffen sind, oder zentral, wenn Hirnstamm, Klein- oder Großhirn betroffen sind.
Nicht-vestibulärer Schwindel beruht nicht auf einer Fehlfunktion der Gleichgewichtsorgane, Nerven oder des Gehirns. Seine Ursachen liegen in anderen Körperregionen.
Häufige Formen und Ursachen des vestibulären Schwindels sind:
Schädel-Hirn-Traumata
gutartiger Lagerungsschwindel
Entzündung des Gleichgewichtsnervs
Innenohrerkrankungen
Schwindelattacken
Reisekrankheit
Menière-Krankheit
Halswirbelsäulen-Syndrom
plötzlicher Blutdruckabfall
Bluthochdruck
Blutarmut
Unterzuckerung
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche
Auch psychische Belastungen können Schwindel auslösen. Psychogener Schwankschwindel, auch Angstschwindel genannt, ist die häufigste Form von psychogenem Schwindel. Er ist mit Unsicherheitsgefühlen beim Gehen oder Stehen verbunden und kann das emotionale Befinden belasten.
Schwindel bekämpfen
Was kann man gegen Schwindel tun?
Schwindelanfällen kann durch Gleichgewichtsübungen und Bewegung vorgebeugt werden. Gute Übungen für den Alltag sind zum Beispiel Zähneputzen auf einem Bein oder das Gehen auf einer imaginären Linie beim Spaziergang.
Zusätzlich sollten körperliche Erschöpfung und Stress möglichst vermieden werden. Wichtig ist auch, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten: ausreichend Schlaf, viel Trinken zur Stabilisierung des Blutdrucks und regelmäßiges Essen zur Vermeidung von Unterzuckerung. Alkohol- und Nikotinkonsum sollten möglichst vermieden werden. Auch Medikamente können Schwindel als mögliche Nebenwirkung auslösen und sollten daraufhin geprüft werden.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Schwindel und Schwindelgefühle können das Gleichgewicht, die Sicherheit im Alltag und das Vertrauen in den eigenen Körper deutlich beeinträchtigen. Im Alltag können kleine Routinen helfen, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung zu stärken, Stress zu reduzieren und unterstützende Maßnahmen wie ausreichend Trinken, regelmäßiges Essen oder bewusst langsames Aufstehen gezielt einzubinden.
Gleichgewichtsübungen in den Alltag integrieren
beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position langsam vorgehen
ausreichend trinken
regelmäßig essen
körperliche Erschöpfung vermeiden
Stress abbauen, zum Beispiel durch Entspannungsübungen
Alkohol und Nikotin vermeiden
Lebensmittel wie Ingwertee oder Bananen können unterstützend eingebunden werden
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Schwindelgefühlen
Die Behandlung von Schwindel hängt von der Art der Beschwerden und der zugrunde liegenden Ursache ab. Erster Anlaufpunkt ist häufig der HNO-Arzt.
Weitere Untersuchungen richten sich nach dem jeweiligen Verdacht auf die auslösende Ursache.
Die Schwindel-Therapie kann nach Diagnosestellung unter anderem medikamentöse Behandlungen umfassen. Auch Übungen aus der Physiotherapie oder Psychotherapie können eingesetzt werden. Bei Angstschwindel, auch phobischem Schwankschwindel genannt, erfolgt die Behandlung in der Regel mit Antidepressiva und Verhaltenstherapie mit speziellen Übungen aus Konfrontation und Anspannungsreduktion.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Schwindel kann im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen auftreten. Auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen. Psychogener Schwankschwindel beziehungsweise Angstschwindel tritt häufig in Verbindung mit besonderen psychischen Belastungen auf. Betroffene leiden zusätzlich zu Schwindelgefühlen häufig unter Depressionen oder Angststörungen. Werden die Ursachen nicht entsprechend behandelt, können sich die Symptome chronifizieren.

Schwindel einordnen
Welche Formen von Schwindel gibt es?
Schwindel kann nach Art der Wahrnehmung und nach Ursache unterschieden werden. Wichtig ist eine fachliche Einordnung, da verschiedene Schwindelformen unterschiedliche Behandlungsansätze erfordern können.
Drehschwindel
Beim Drehschwindel entsteht das Gefühl, dass sich etwas im Körper dreht oder die Umgebung um den Betroffenen herum kreist.
Schwankschwindel
Beim Schwankschwindel fühlt es sich an, als würde man schwanken oder als würde sich die Umgebung hin und her bewegen.
Liftschwindel
Beim Liftschwindel entsteht das Gefühl, nach oben oder unten gezogen zu werden.
Fallneigung
Bei der Fallneigung entsteht das Gefühl, nach vorne oder zur Seite zu kippen.
Benommenheitsschwindel
Beim Benommenheitsschwindel fühlt sich der Betroffene dauerhaft benommen oder taumelig.
Vestibulärer Schwindel
Vestibulärer Schwindel entsteht, wenn widersprüchliche Reize im Gehirn ankommen oder die Verarbeitung der Informationen aus den Gleichgewichtsorganen gestört ist. Er kann peripher oder zentral auftreten.
Nicht-vestibulärer Schwindel
Nicht-vestibulärer Schwindel weist keine Fehlfunktion in Gleichgewichtsorganen, Nerven oder Gehirn auf. Seine Ursachen liegen in anderen Körperregionen.
Psychogener Schwankschwindel
Psychogener Schwankschwindel, auch Angstschwindel genannt, ist mit Unsicherheitsgefühlen beim Gehen oder Stehen verbunden. Die Ursache des phobischen Schwankschwindels ist nicht organischer Natur und zählt zur somatoformen Schwindelgruppe.
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Unsere Standorte
Hilfe bei Schwindel in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter durch psychische Belastungen ausgelösten Schwindel leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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FAQ
Häufig gestellte Fragen
Vestibulärer Schwindel entsteht im Kopf. Er tritt auf, wenn widersprüchliche Reize im Gehirn ankommen oder die Informationen der Gleichgewichtsorgane nicht richtig verarbeitet werden. Er kann peripher entstehen, wenn Innenohr oder Gleichgewichtsnerv betroffen sind, oder zentral, wenn Hirnstamm, Klein- oder Großhirn betroffen sind. Nicht-vestibulärer Schwindel beruht dagegen nicht auf einer Fehlfunktion der Gleichgewichtsorgane, Nerven oder des Gehirns. Seine Ursachen liegen in anderen Körperregionen.
Psychogener Schwankschwindel wird auch Angstschwindel genannt. Er ist mit Unsicherheitsgefühlen beim Gehen oder Stehen verbunden und kann das emotionale Befinden belasten. Die Ursache des phobischen Schwankschwindels ist nicht organischer Natur und zählt zur somatoformen Schwindelgruppe.
In Schwindelambulanzen kann genauer zwischen verschiedenen Schwindelformen unterschieden werden. Dort kann zum Beispiel eingeordnet werden, ob es sich bei einem Lagerungsschwindel um einen gutartigen Lagerungsschwindel handelt.
Bei der Abklärung können Krankheitsgeschichte, körperliche Beschwerden und mögliche Auslöser eingeordnet werden. Zur Untersuchung können unter anderem Puls- und Blutdruckmessung gehören. Weitere Untersuchungen richten sich nach dem jeweiligen Verdacht auf die auslösende Ursache.
Ja. Medikamente können Schwindel als mögliche Nebenwirkung auslösen. Deshalb sollten sie daraufhin geprüft werden, wenn Schwindelgefühle auftreten oder sich verstärken.
Ja. Infektionen können Schwindel auslösen. Schwindel kann außerdem von weiteren Beschwerden begleitet werden, zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrensausen, Benommenheit oder Atemnot.







