Schwindel und Schwindelgefühle

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Schwindel entsteht häufig, wenn das Gehirn widersprüchliche Informationen von Sinnesorganen im Innenohr, den Augen sowie Tiefenrezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken erhält. Auch eine gestörte Verarbeitung dieser Signale im Gehirn kann Schwindel auslösen.
Schwindelbeschwerden treten vor allem in Form von Gleichgewichtsstörungen auf. Die Ausprägung kann unterschiedlich stark sein. Gemeinsam ist den Beschwerden, dass sie die Wahrnehmung beeinträchtigen und Betroffene im Alltag verunsichern können.

  • Drehschwindel: Das Gefühl, dass sich etwas im Körper dreht oder die Umgebung kreist

  • Schwankschwindel: Das Gefühl, zu schwanken oder als würde sich die Umgebung hin und her bewegen

  • Liftschwindel: Das Gefühl, nach oben oder unten gezogen zu werden

  • Fallneigung: Das Gefühl, nach vorne oder zur Seite zu kippen

  • Benommenheitsschwindel: dauerhaftes Benommensein oder Taumeligkeit

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  • Schädel-Hirn-Traumata

  • gutartiger Lagerungsschwindel

  • Entzündung des Gleichgewichtsnervs

  • Innenohrerkrankungen

  • Schwindelattacken

  • Reisekrankheit

  • Menière-Krankheit

  • Halswirbelsäulen-Syndrom

  • plötzlicher Blutdruckabfall

  • Bluthochdruck

  • Blutarmut

  • Unterzuckerung

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche

Schwindelanfällen kann durch Gleichgewichtsübungen und Bewegung vorgebeugt werden. Gute Übungen für den Alltag sind zum Beispiel Zähneputzen auf einem Bein oder das Gehen auf einer imaginären Linie beim Spaziergang.

Zusätzlich sollten körperliche Erschöpfung und Stress möglichst vermieden werden. Wichtig ist auch, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten: ausreichend Schlaf, viel Trinken zur Stabilisierung des Blutdrucks und regelmäßiges Essen zur Vermeidung von Unterzuckerung. Alkohol- und Nikotinkonsum sollten möglichst vermieden werden. Auch Medikamente können Schwindel als mögliche Nebenwirkung auslösen und sollten daraufhin geprüft werden.

  • Gleichgewichtsübungen in den Alltag integrieren

  • beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position langsam vorgehen

  • ausreichend trinken

  • regelmäßig essen

  • körperliche Erschöpfung vermeiden

  • Stress abbauen, zum Beispiel durch Entspannungsübungen

  • Alkohol und Nikotin vermeiden

  • Lebensmittel wie Ingwertee oder Bananen können unterstützend eingebunden werden

Die Behandlung von Schwindel hängt von der Art der Beschwerden und der zugrunde liegenden Ursache ab. Erster Anlaufpunkt ist häufig der HNO-Arzt.
Weitere Untersuchungen richten sich nach dem jeweiligen Verdacht auf die auslösende Ursache.

Die Schwindel-Therapie kann nach Diagnosestellung unter anderem medikamentöse Behandlungen umfassen. Auch Übungen aus der Physiotherapie oder Psychotherapie können eingesetzt werden. Bei Angstschwindel, auch phobischem Schwankschwindel genannt, erfolgt die Behandlung in der Regel mit Antidepressiva und Verhaltenstherapie mit speziellen Übungen aus Konfrontation und Anspannungsreduktion.


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Behandlungsfelder
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Schwindel kann nach Art der Wahrnehmung und nach Ursache unterschieden werden. Wichtig ist eine fachliche Einordnung, da verschiedene Schwindelformen unterschiedliche Behandlungsansätze erfordern können.


Drehschwindel

Beim Drehschwindel entsteht das Gefühl, dass sich etwas im Körper dreht oder die Umgebung um den Betroffenen herum kreist.


Schwankschwindel

Beim Schwankschwindel fühlt es sich an, als würde man schwanken oder als würde sich die Umgebung hin und her bewegen.


Liftschwindel

Beim Liftschwindel entsteht das Gefühl, nach oben oder unten gezogen zu werden.


Fallneigung

Bei der Fallneigung entsteht das Gefühl, nach vorne oder zur Seite zu kippen.


Benommenheitsschwindel

Beim Benommenheitsschwindel fühlt sich der Betroffene dauerhaft benommen oder taumelig.


Vestibulärer Schwindel

Vestibulärer Schwindel entsteht, wenn widersprüchliche Reize im Gehirn ankommen oder die Verarbeitung der Informationen aus den Gleichgewichtsorganen gestört ist. Er kann peripher oder zentral auftreten.


Nicht-vestibulärer Schwindel

Nicht-vestibulärer Schwindel weist keine Fehlfunktion in Gleichgewichtsorganen, Nerven oder Gehirn auf. Seine Ursachen liegen in anderen Körperregionen.


Psychogener Schwankschwindel

Psychogener Schwankschwindel, auch Angstschwindel genannt, ist mit Unsicherheitsgefühlen beim Gehen oder Stehen verbunden. Die Ursache des phobischen Schwankschwindels ist nicht organischer Natur und zählt zur somatoformen Schwindelgruppe.

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter durch psychische Belastungen ausgelösten Schwindel leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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