Durch ein verregnetes Fenster hindurch sieht man eine Person verzweifelt auf der Bettkante sitzen.

Angst­störungen 

Fassen Sie wieder Mut!

Angst ist ein Urinstinkt und tief in der Psyche des Menschen verwurzelt! Sie diente seit jeher dazu, Gefahren zu erkennen, die Körperreflexe anzufeuern und das Überleben zu sichern. Wenn aber aus diesen Impulshandlungen ein andauernder Zustand wird, Kopf und Körper unter ständiger Furcht leiden, muss gelernt werden, diese Ängste abzulegen, mit Ihnen umzugehen und den Ursprung zu verstehen!

Behandlung von Angststörungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Jeder Mensch empfindet eine „gesunde“ Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen, die in gefährlichen Situationen alarmiert und schützend wirkt. Doch, wenn die Ängste Überhand nehmen, ohne dass eine reale Bedrohung besteht, wird der Alltag der Betroffenen sehr eingeschränkt. 

Fällt es Ihnen emotional schwer, das Haus zu verlassen, ans Telefon zu gehen oder Fahrstuhl zu fahren? Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Ängste die Kontrolle über Sie haben? Und erleiden Sie hierdurch viele Einschränkungen? Dies deutet auf eine Angststörung hin. Wenn Sie Ihre Ängste besser verstehen möchten und ihnen begegnen wollen, stehen Ihnen die Libermenta Privatkliniken mit unterstützender Hand und einem individuell auf Sie abgestimmten Therapiekonzept zur Seite.

Der Mensch
im Fokus

Angst hat viele Facetten! Sie kann ein ständiger Begleiter sein oder ganz plötzlich über einen hereinbrechen. Man kann Angst verspüren in bestimmten Situationen, an bestimmten Orten, aber auch permanent im eigenen Inneren. Eines haben die Auswirkungen aber immer gemeinsam: sie isolieren, sie machen einsam! Betroffene leben in einem Zyklus aus Angst vor der Angst und können oftmals ihren Alltag nicht mehr so erleben, wie sie es möchten. Sozialer Kontakt, Freizeitaktivitäten, der Beruf oder das Familienleben können darunter leiden, was den Leidensdruck nur noch mehr erhöht. Wir können Sie dabei unterstützen, ein angstfreieres Leben mit höherer Qualität zu führen. Seien Sie mutig und stellen Sie sich Ihren Ängsten, wir begleiten Sie auf Ihrem Weg! 

Wir sind für Sie da

Erleben Sie bei uns, wie Sie die Kontrolle über Ihre starken Ängste zurückerlangen, und wieder sorgenfreier durchs Leben gehen.

+49 2235 4665 2500

Welche Behandlungsmöglichkeiten
gibt es bei einer Angststörung?

Sie leiden unter einer Angststörung (Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobie, Panikstörung oder generalisierte Angststörung) und möchten eine Behandlung zum Beispiel durch Psychotherapie in Anspruch nehmen? Bei dem Empfinden krankhafter Angst bieten die Libermenta Privatkliniken die richtige, auf Ihr Krankheitsbild und Ihre Situation angepasste Therapie an.

Leiden Sie unter einer Angststörung?
Machen Sie den Selbsttest.

Start

Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Was sind Angst­störungen?

Die Emotion „Angst“ ist grundsätzlich ein gesundes Warnsystem des Menschen. Es dient meist als zuverlässige Schutzeinrichtung. Führt Angst jedoch zu hohem Leidensdruck, liegt eine seelische Störung vor, die die psychische Gesundheit enorm gefährdet. Das Profil jeder Angststörung, obgleich generalisierte Angststörung, Phobie oder andere Subtypen, ist gezeichnet von Gefühlen übertriebener Furcht, die nicht im Verhältnis zur tatsächlichen bedrohlichen Situation stehen. 

Differenzialdiagnose

Da sich alle Angststörungen in ihrer Symptomatik ähneln, sollte im Vorfeld einer Behandlung eine ausführliche Diagnostik stattfinden, um den individuellen Therapieplan von vornherein optimal auf die spezifische Diagnose einstellen zu können. Generell wird bei der psychischen Erkrankung an einer Angststörung zwischen zwei Kategorien und fünf Diagnosen unterschieden:

A) Gerichtete Ängste (Phobien) mit Auslöser:

  • Agoraphobie: Betroffene fürchten sich  vor öffentlichen Plätzen, Menschenansammlungen oder Reisen außerhalb des gewohnten Umfelds.
  • Soziale Phobie: Betroffene haben Angst, in der Interaktion mit anderen Menschen unangenehm aufzufallen.
  • Spezifische Phobien: Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen (etwa Spinnen oder Höhen).

B) Ungerichtete Angst ohne bestimmte Situationen als Auslöser:

  • Panikstörung: Erleben plötzlicher Panikattacken ohne angstauslösende Situationen.
  • Generalisierte Angststörung: Anhaltend diffuse Ängste überschatten nahezu alle Lebensbereiche des Betroffenen.

Typische psychosomatische Symptome von Angststörungen

Aufgrund belastender, psychischer sowie körperlicher Symptome sind Betroffene durch eine bereits länger anhaltende und fortgeschrittene psychische Erkrankung nur schwer oder nicht mehr in der Lage, ihren Alltag ohne professionelle Hilfe zu bewältigen. Sie werden im Alltag von Angstgefühlen überschwemmt, deren Folgen wiederum körperliches sowie seelisches Leid hervorrufen, da Dauer, Häufigkeit und Intensität der Angstzustände – ohne entsprechende Behandlung – mit der Zeit zunehmen. Mögliche Symptome einer Angststörung sind:

A) Körperliche Symptome

  • Herzrasen
  • beklemmendes Gefühl auf der Brust
  • Atemnot, Erstickungsgefühle
  • Schwindel / wackelige Knie
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Übelkeit / Magen-Darm-Beschwerden
  • Kribbeln oder Taubheitsempfindungen
  • Erröten
  • Zittern
  • Restless Legs Syndrom
  • Muskelverspannungen

B) Psychische Symptome

  • starke Angst vor einem Trigger
  • Angst vor der Angst
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst, verrückt zu werden
  • Angst zu sterben
  • Derealisation (Entfremdung von der Umwelt)
  • Depersonalisation (Gefühl, neben sich zu stehen)
  • Gefühl der Scham
  • innere Unruhe
  • Erschöpfung
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Die Schönheit von Alt & Neu erleben!

Was macht ein Schloss aus? Starke Mauern und Fundamente, einzigartige Strukturen, das Überdauern und die perfekte Integration an und in die Umgebung! Kurzum, Schlösser sind Orte, an denen Menschen schon seit Hunderten von Jahren Zuflucht und Schutz gesucht haben. Es sind Orte des Zusammenkommens, des Verweilens und der Geborgenheit. Genau diese wunderbaren Eigenschaften haben wir uns als Voraussetzung für all unsere Kliniken zu Nutzen gemacht, denn wir wollen es unseren Gästen ermöglichen, den Schutz und die Schönheit dieser außergewöhnlichen Orte zu erleben, um ihr Leben wieder bei uns neu zu erleben. Der royale, alte Charme in Kombination mit der modernen Innenarchitektur lassen unsere Kliniken zu einem besonderen Zuhause auf Zeit werden!

Wie entstehen Angststörungen?

Gründe, warum Menschen Phobien, Panikattacken, generalisierte Angststörungen oder eine Agoraphobie – manchmal auch in Kombination mit einer Depression oder posttraumatischen Belastungsstörung, entwickeln, sind laut der psychosomatischen Medizin vielfältig. So geht etwa die psychoanalytische Theorie davon aus, dass das Ausmaß der Angststörung durch Persönlichkeit, Widerstandskraft und frühkindliche Erfahrungen geprägt ist. Andere Erklärungsansätze beschäftigen sich mit dem Profil von negativen Lernerfahrungen, Störungen des Nervensystems, Vererbbarkeit, Erziehungs- und Verhaltensmuster wichtiger Bezugspersonen, körperliche und seelische Krisen sowie dem Missbrauch von Alkohol und anderen Substanzen (etwa Medikamente). Letztlich können auch körperliche Erkrankung des Gehirns durch neurologische Veränderungen sowie psychische Krankheiten Ursache für eine Panikstörung, generalisierte Angststörung sowie phobische Störung sein.


Schutzfaktoren

Sowohl oben genannte Risikofaktoren als auch die An- und Abwesenheit von schützenden Faktoren wirken sich als Ursache auf die Entwicklung einer Erkrankung (körperlich und psychisch) aus. Solche Schutzfaktoren können unter anderem ein funktionierendes soziales Umfeld und individuelle Bewältigungsmechanismen sein. Auch Übungen zur Stärkung der Resilienz sowie die Anwendung von Entspannungsübungen (etwa progressive Muskelentspannung und autogenes Training) können die psychische Gesundheit positiv beeinflussen. 

Langzeitfolgen bei ausbleibender Psychotherapie

Die Folgen einer unbehandelten Angststörung zeigen sich in einer stetigen Zunahme an körperlichen Beschwerden sowie einer Abnahme der psychischen Gesundheit. Betroffene verlieren ihr Selbstvertrauen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie leiden unter starken Anspannungszustände und entscheiden sich aufgrund inadäquater Bewältigungs- und Vermeidungsstrategien gewissermaßen gegen eine Therapie und für eine geringere Lebensqualität. Manche Betroffene gehen trotz schwerer Angststörung viele Jahre ohne eine Therapie durch ihr Leben. Dies hat zur Folge, dass sich das Vermeidungsverhalten weiter verfestigt und sich schwieriger bearbeiten lässt. So wird ein Ausbrechen aus dem Teufelskreis der Angst in Eigenregie zunehmend unwahrscheinlicher. Auch neigen manche Betroffene zur (Selbst-)Medikation. Dies ist jedoch ein zweischneidiges Schwert, denn eine ausschließlich medikamentöse Behandlung hilft zwar kurzfristig, doch betäubt nur das Problem, statt es nachhaltig zu bearbeiten. Die Wahrscheinlichkeit steigt hier mit jedem einzelnen Tag, dass aus diesem Verhalten sekundäre seelische Krankheiten (etwa Depression oder Medikamenten-Abhängigkeit) entstehen können.


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