Eine Frau sitzt auf der Bettkante und umklammert ihren schmerzenden Bauch

Behandlung von Somato­formen Störungen

Wir nehmen Sie ernst!

„Wenn die Seele schmerzt”: Diese Redewendung hört man öfters. Was ist aber, wenn der Körper schmerzt, weil die Seele leidet? Psychische Erkrankungen oder starke Angst vor Diagnosen können Ursachen dafür sein, wenn unerklärliche Schmerzen auftreten.  Betroffene fühlen sich häufig missverstanden und beschämt, vor allem dann, wenn Ärzte und das Umfeld sie nicht mehr ernst nehmen.

Hilfe bei Somatoformen Störungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Spüren Sie häufig Schmerzen, die aber auf keine organischen Erklärungen zurückzuführen sind? Bereitet es Ihnen Angst, trotz mangelnden Befundes an einer möglichen Krankheit zu leiden, oder fühlen sich mit den Symptomen missverstanden? Dieser Zustand kann einen enormen Leidensdruck ausüben und zu einer großen Belastung für Betroffene im Alltag führen, wenn unerklärliche Beschwerden, wie etwa Gelenkschmerzen oder Schwindel zuweilen auftreten. Um eine professionelle Diagnose und ganzheitliche Therapie gewährleisten zu können, empfehlen wir Betroffenen den Aufenthalt in unserer spezialisierten Privatklinik. Wir helfen Ihnen, Lebensqualität zurück zu gewinnen und eine Chronifizierung zu verhindern. So können Sie wieder ein angstfreies Leben führen. 

(Keine) Krankheit zweiter Klasse!?

Ein jeder wird irgendwann mal krank, Punktum! Akute körperliche Leiden kann man meist rasch erkennen und sie bedürfen oftmals auch keiner großen Erklärung, noch weniger lösen sie Vorurteile oder Scham aus. Ein gebrochener Knochen steckt in einem Gips, ein Pflaster verdeckt eine Wunde – all das ist für das Gegenüber selbsterklärend. Ist eine Krankheit für einen Nicht-Betroffenen „ersichtlich“, kommt es häufig zu Stigmatisierung und zu Abwertung, was für einen Erkrankten die Situation noch verschlimmert, denn für den Leidenden gibt es keinen Unterschied darin, ob der Körper Genesung sucht oder die Seele. Per se ist es ohnehin falsch, Leid gegen Leid zu stellen. Daher ist es für uns Berufung, Leid verständnisvoll zu therapieren und nicht zu klassifizieren. 

Wir sind für Sie da

Wenn Ihre Seele und Ihr Körper nach Hilfe rufen, rufen Sie uns an! Wir beraten Sie über die Möglichkeiten einer Therapie!

+49 2235 4665 2500

Therapie – welche Behandlungen sind bei der Somatoformen
Störung ratsam?

Alle Behandlungsverfahren laufen gestuft ab: Zunächst ist es entscheidend, körperliche Ursachen auszuschließen, um eine Behandlung nach den Richtlinien der Psychotherapie anbieten zu können. Bei der Hypochondrie geht es um die Verminderung der Krankheitsangst. Betroffenen soll ein Bild von körperlicher Gesundheit vermittelt sowie Selbstwirksamkeitsstrategien gefördert werden. Da körperliche Beschwerden häufig eine Folge unbewusster oder verdrängter seelischer Konflikte sind, empfehlen sich tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien oder Psychoanalyse. Auch Entspannungsverfahren helfen, den körperlichen und psychischen Leidensdruck zu mindern. Zudem ist eine medikamentöse Begleitung der Therapie ratsam, da der Mensch erst wieder lernen muss, das Gedächtnis für Schmerzen vom Körperlichen zu lösen.

Leiden Sie unter einer Somatoformen Störung?
Machen Sie den Selbsttest.

Start

Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Definition –
was sind Somatisierungs­störungen?

Unter Somatisierungsstörungen werden psychische Störungen verstanden, deren gemeinsames Merkmal körperliche Beschwerden ohne ausreichende, diagnostizierbare organische Erklärung oder die körperliche Erkrankung das Ausmaß der Beschwerden sind. Die Betroffenen fixieren sich dabei intensiv auf spezielle im Körper spürbare Symptome, die einen starken Leidensdruck bei ihnen verursachen. Bei diesen psychosomatischen Erkrankungen handelt es sich nicht um pseudoneuronale Störungen, sondern um psychisch bedingte funktionale Störungen anderer Sinnesmodalitäten, unter anderem Verdauungsbeschwerden.


Je nach Art der somatoformen Störung können zum Beispiel physische Schmerzen bei den Betroffenen auch nach erfolgter medizinischer Behandlung anhalten. Patienten interpretieren einzelne Beschwerden oftmals als Anzeichen für schwere Krankheiten. Eine somatoforme Erkrankung kann häufig auch mit einer Depression oder Angststörung einhergehen. Meist sind sich die Betroffenen nicht bewusst, dass ihre körperlichen Symptome auf seelische Konflikte zurückgehen und scheuen sich vor einer psychotherapeutischen Behandlung.

Untergruppen und Symptome

Zu den somatoformen Störungen zählen etwa die somatoforme Schmerzstörung, die hypochondrische Störung sowie die undifferenzierte Somatisierungsstörung. Bei der Somatisierungsstörung leiden Betroffene an einer mindestens zwei Jahre anhaltenden, häufig wechselnden körperlichen Symptomatik. Die somatoforme Schmerzstörung hingegen meint anhaltende quälende Schmerzen, deren Ursprung nicht oder nicht vollständig körperlich erklärbar und somit zumindest teilweise auf psychische Faktoren zurückzuführen ist. Die Hypochondrie beschreibt als weitere Form dieser Störungsgruppe, dass Betroffene der Überzeugung sind, an einer oder mehreren schweren körperlichen Störungen oder Erkrankungen zu leiden. Der Fokus von Patienten mit diesem somatoformen Störungsbild liegt hier weniger auf den physischen Beeinträchtigungen, sondern vielmehr auf der kognitiven Beschäftigung mit möglichen schlimmen Krankheiten.

Leben erleben: inmitten der Natur

Der Natur so nahe: plätscherndes Wasser in den Seen oder Brunnen, Wind streift durch Baumwipfel, Erde knirscht unter den Füßen, Sonnenleuchten auf der Haut! All unsere Kliniken sind Orte, an denen Menschen die Elemente sowie die geballte, positive Stärke der Natur um sich herum erleben können. Ob bei einem Spaziergang durch die eigenen Parkanlagen oder bei einer kleinen Auszeit im Freien – das  grüne Drumherum macht die ohnehin wundervollen Standorte auf die schönste und natürlichste Art zu Refugien und zu wahren „Kraftspendern”. Die individuellen, unverwechselbaren, beschützenden Außenanlagen lassen die Seele schweifen… und das Auge gleich mit… und werden so zu Ihrem eigenen Garten in Ihrem neuen Zuhause auf Zeit! 

Ursachen treten häufig in Kombination auf

Somatoforme Störungen entspringen analog zu den dissoziativen Störungen dem klassischen Störungsbild der Hysterie. Ihre Ursachen sind dabei multifaktoriell und treten häufig in Kombination miteinander auf. Auslösend für eine somatoforme Symptomatik können dabei biologische, soziale, psychosoziale oder psychische Ursachen sein. Zusätzlich können unter anderem auch eine genetische Veranlagung, Störungen im Hirnstoffwechsel, bestimmte Vorerkrankungen, die Reizwahrnehmung sowie Reizverarbeitung ursächlich für die Entstehung von somatoformen Beschwerden sein.


Frauen erkranken doppelt so oft an somatoform ausgeprägten Syndromen wie Männer. Zu weiteren Ursachen zählen beispielsweise traumatisch belastende Ereignisse und Erfahrungen, eine veränderte Körperwahrnehmung, bestimmte Persönlichkeitsstörungen, aber auch ein niedriger sozioökonomischer Status. Häufig geraten die Betroffenen in einen Teufelskreis aus körperlichen Beschwerden, Angst und der Wahrnehmung körperlicher Symptome. Auch depressive Störungen als Folge einer psychosomatischen Störung sind keine Seltenheit.

Häufige Arztbesuche ohne Ursachenfindung als Merkmal der somatoformen Störungen

Bei allen Krankheitsbildern aus dem somatoformen Spektrum fordern Patienten hartnäckig medizinische (Mehrfach-)Untersuchungen ein. Sie wechseln häufig den Arzt, da sie der Auffassung sind, die falsche Diagnose gestellt bekommen zu haben oder nicht ausreichend untersucht worden zu sein. Obwohl sich keine ausreichende organische Ursache findet, sind die Patienten davon überzeugt, dass die Symptome auf eine körperliche Erkrankung zurückzuführen sind. Dadurch entsteht eine extrem stark ausgeprägte psychische Belastung in Form von Leidensdruck. Das Besondere an somatoformen Störungen ist, dass diese Symptome trotzdem nicht bewusst selbst vom Patienten hervorgerufen oder gar geschauspielert werden können. Beispiele solcher körperlichen Symptome können Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen, aber auch Herzbeschwerden oder orthopädische Probleme sein. 

 


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