Ein Schmetterling wird in einer Flasche gefangen gehalten.

Flugangst (Aviophobie)

Der Albtraum vom Fliegen

Ängstigt Sie schon die Vorstellung daran, in ein Flugzeug zu steigen? Reagiert Ihr Körper panisch oder haben Sie es bereits gedanklich aufgegeben, jemals wieder eine Flugreise zu buchen? Lassen Sie sich nicht von Ihren Ängsten fernsteuern – wir können Sie dabei unterstützen, sich auch wieder über den Wolken sicher zu fühlen und die Freiheit zu genießen, selbstbestimmt zu agieren!

Behandlung von Flugangst (Aviophobie)

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Viele Menschen steigen mit leichter Aufregung und Anspannung in ein Flugzeug, doch die krankhafte Angst zu fliegen, ist mehr als nur ein mulmiges Gefühl. Bei der Flugangst (Aviophobie) leiden Betroffene bereits bei dem Gedanken an eine Flugreise stark an diversen Symptomen wie bspw. Schweißausbrüche, Übelkeit, Schwindel und Panikattacken. Dabei fürchten sich jedoch nicht alle Personen mit Flugangst zwangsläufig vor dem Absturz. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich Menschen vor dem Fliegen fürchten, wie etwa Angst vor Höhe, Platzangst oder Angst vor Kontrollverlust. Wenn die Ängste ausgeprägt und anhaltend sind, Panikattacken auslösen und die Flugangst die normale Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt, handelt es sich um eine sogenannte spezifische Phobie – konkret die Flugangst. Es stehen verschiedene Verfahren zur Behandlung von Flugangst zur Verfügung. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) wirkt besonders effektiv gegen Flugangst und wird in unseren Kliniken angeboten.

Der Mensch
im Fokus

Das Flugzeug ist heutzutage eines der sichersten Verkehrsmittel: Es ist erschwinglich, man kommt schnell von A nach B oder komfortabel auf langen Strecken von A nach Z! Ob beruflich oder privat, das Fliegen ist schon längst nicht mehr elitär, sondern eine gängige Transportmöglichkeit. Für Menschen, die schon vor dem Boarding mit großen Ängsten oder Panikattacken zu kämpfen haben, ist dieser Traum vom Fliegen aber eher fremd! Bevor Sie weiter auf Urlaubsreisen verzichten oder berufliche bzw. soziale Nachteile durch Ihre Flugphobie erleiden, möchten wir Ihnen helfen, sich mit Ihrer Furcht auseinanderzusetzen. Wir sind für Sie da und zeigen Ihnen Lösungswege, damit Sie ohne Stress und Angst Ihr Leben wieder selbstbestimmt erleben können!

Wir sind für Sie da

Sagen Sie der Flugangst ade. In den Libermenta Kliniken überwinden Sie Ihre Flugangst und reisen (beschwerde-)frei wie ein Vogel.

+49 2235 4665 2500

Mögliche 
Therapieverfahren

Ein gängiges Verfahren bei der Behandlung von Panik ist die kognitive Verhaltenstherapie. Ziel dieser Therapie ist es, mittels kognitiver Umstrukturierung die eigenen Gedanken und Gefühle sowie das eigene Verhalten im Hinblick auf die angstauslösende Situation zu hinterfragen. So ermöglicht die angeleitete Konfrontation neue Lernerfahrungen beim nächsten Flug. Angereichert wird dies durch Entspannungstechniken. Zum Beispiel können Sie progressive Muskelentspannung und autogenes Training auch nach Ihrem Klinikaufenthalt selbstständig einsetzen. Bei stark ausgeprägter Flugangst können die Konfrontationsübungen kurzzeitig durch die Gabe von Medikamenten (Pharmakotherapie) erleichtert werden. Dies sollte nur nach medizinischer Absprache erfolgen.

Was ist Flugangst (Aviophobie)?

Aviophobie als psychische Erkrankung beschreibt die panische Angst vor dem Fliegen und kann sich unter Umständen mit anderen Ängsten vermischen. Die spezifische Phobie der Flugangst beeinflusst das Leben von Betroffenen stark negativ. Bereits mehrere Tage (oder Wochen) vor dem Antritt einer Urlaubs- oder beruflichen Reise können körperliche Symptome der Angst vor dem Fliegen verstärkt auftreten. Üblicherweise nehmen die Symptome zu, je näher der tatsächliche Flug rückt und gipfeln in ihrer Intensität während des Fluges. Wenn der Alltag eingeschränkt wird und entspanntes Fliegen nicht mehr möglich ist, ist professionelle Hilfe geraten. In einem persönlichen Gespräch stellen wir Ihnen gerne weitere Informationen zum Thema Flugangst zur Verfügung.

Symptomatik der Flugangst (Aviophobie)

Die Phobie sorgt in vielen Fällen für starken Stress sowie erhebliche Probleme beim Schlafen (z. B. Albträume). Dies erschwert einen ausgeruhten, entspannten Alltag. Körperliche Reaktionen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Schwindel oder Herzrasen sind keine Seltenheit bei Panik. Betroffene dieser spezifischen Phobie bleiben deshalb oft (un-)bewusst dem Fliegen fern oder fliegen nur unter großer Angst. Manche Betroffene nehmen Medikamente ein, um den Flug durchstehen zu können. Vielleicht wird sogar der Verzicht auf Urlaube als Problemlösung gewählt, um die starke Angst vor dem Fliegen sowie die körperlichen Symptome der Phobie vermeintlich zu eliminieren, statt diese bewusst zu überwinden. Trotz des Wissens um die Einschränkungen, die dieses Vermeidungsverhalten im Leben etabliert, weiß der Betroffene sich oftmals nicht anders zu helfen.

Selektive Wahrnehmung und negative Gedanken verhindern, entspannt zu fliegen

Im Zustand völliger Angst oder Panik sind Betroffene sehr auf ihre innere Erlebniswelt fokussiert; schauen wie mit einer Lupe auf den Gemütszustand. Hierdurch werden negative Eindrücke verstärkt wahrgenommen. In Kombination mit negativen Gedanken kann dies zu einer Panikattacke führen oder der Wegbereiter für sekundäre seelische Erkrankungen sein. Muss zum Beispiel aus beruflichen Gründen regelmäßig geflogen werden, neigen manche Menschen gerade dann dazu, Alkohol zu trinken oder Medikamente (ohne ärztliche Absprache) einzunehmen. Gerade dies ist – im Gegensatz zu einer Behandlung – nur ein selbsttrügerischer Versuch, die Nerven zu beruhigen, ohne die Angst wirklich überwinden zu können.

Hallo und herzlich willkommen!

Wir wissen, wie viel Mut und Kraft es erfordert, sich für einen stationären bzw. teilstationären Aufenthalt zu entscheiden. Wir wissen auch sehr genau, wie groß und lang der Leidensweg von Ihnen sein musste, um diese Entscheidung letztendlich zu treffen. Und wir sind stolz auf Sie, dass Sie nun couragiert die nächsten Schritte gehen wollen! Wir möchten Sie auf Ihrem Weg hin zu mehr Lebensglück begleiten. In all unseren Kliniken begegnen Ihnen Menschen, die darauf spezialisiert sind, im Sinne der seelischen Gesundheit zu handeln… und zwar vertrauensvoll, kümmernd und einfühlsam. Sie sind bei uns willkommen und wir haben starke Schultern zum Anlehnen und viele Hände zum Rückenstärken, Reichen oder Führen. 

Wie entsteht die Flugangst (Aviophobie)?

Für die Angst vor dem Fliegen sind diverse Ursachen denkbar, die unter Umständen auch der Symptomatik anderer seelischer Störungen ähneln. Deshalb sollte in jedem Fall im Vorfeld Ihrer Flugangst-Therapie eine ausführliche Diagnostik stattfinden. 

Der Situation „hilflos“ ausgesetzt sein

Einer der häufigsten Gründe für die Ausprägung der Aviophobie ist das unbehagliche Gefühl, Tausende von Metern in der Luft zu fliegen, obwohl das Flugzeug als sicherstes Verkehrsmittel mit den wenigsten Unfällen gilt. Menschen mit Flugangst fühlen sich in dieser Situation besonders unsicher und unwohl. Zudem ist der subjektiv empfundene Kontrollverlust in einem Flugzeug üblicherweise enorm hoch, denn Passagiere, die bereits mit dem Flugzeug in die Luft abgehoben sind, haben keine Möglichkeit, während der Reise auszusteigen oder den Flug zu beeinflussen.

Verstärkung der Angst durch gewöhnliche Abläufe im Flugzeug

Der Flugangst-Betroffene fühlt sich während einer Panikattacke regelrecht gefangen und ist neben seinen typischen Symptomen der Angst potenziellen gewöhnlichen Missempfindungen, die beim Fliegen entstehen können, ausgesetzt. Solche Missempfindungen können etwa Übelkeit sein, die durch die ungewöhnlichen Bewegungsmuster eines Flugzeugs entstehen. Auch der Druckausgleich kann für somatische Missempfindungen sorgen und die Angstgefühle sowie -gedanken verstärken. Bereits mit dem Wissen um die richtige Sitzplatzwahl und der Reservierung des entsprechenden Sitzplatzes können die Auswirkungen dieser, etwa durch Turbulenzen verursachten, Bewegungsmuster gelindert werden.

Individuelle Grundvoraussetzungen

Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Prädisposition für eine Aviophobie. Die nachfolgenden Faktoren können ineinandergreifen und sich als Ursache auf die Entstehung der Flugangst auswirken: 

  • Genetik (genetische Anfälligkeit für Phobien)
  • Persönlichkeitstyp (z. B. ängstlich-vermeidend)
  • Persönlichkeitseigenschaften (z. B. großes Kontrollbedürfnis)
  • schlechte Erfahrungen im Flugzeug (z. B. Turbulenzen) 
  • wenig bis keine Flugerfahrung (kreiert potenziell unrealistische Annahmen)
  • Grundannahmen (z. B. die Idee, dass Fliegen gefährlich sei)
  • traumatisches Flugerlebnis (z. B. Notlandung)
  • emotionale Konditionierung der Angst (negative Assoziationen prägen sich ein)
  • Modelllernen (Abschauen der Reaktionen von anderen Menschen)

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