Unterstützung bei Erschöpfung
Erschöpfung
Fühlen Sie sich erschöpft, überfordert oder selbst von kleinen Aufgaben belastet? Wenn Körper und Geist dauerhaft auf „Überholspur“ laufen und keine echte Erholung mehr möglich scheint, kann sich Erschöpfung zu einem ernstzunehmenden Symptom entwickeln. Entscheidend ist, ob die ersehnte Erholung ausbleibt und die Erschöpfung länger anhält.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Erschöpfung?
Unter Erschöpfung, auch Fatigue genannt, versteht man ein Gefühl verminderter Belastbarkeit und Körperkraft, das über normale Ermüdung hinausgeht. Betroffene erleben häufig ein Gefühl des Ausgelaugtseins, der inneren Leere, der Zermürbung und einer gesteigerten Reizbarkeit. Auch körperliche Einschränkungen, Müdigkeit, Verspannungen, eine sinkende Belastungsgrenze oder nicht erholsamer Schlaf können auftreten.
Erschöpfung selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Dennoch kann sie den Alltag stark belasten und schwerwiegende Folgen haben. Bleibt sie unbehandelt bestehen, kann sie mit der Zeit weitere Krankheiten wie Burnout oder Depressionen begünstigen.Symptome
Wie äußert sich Erschöpfung?
Erschöpfung kann sich auch in psychosomatischen Beschwerden zeigen. Häufig treten Magen-Darm-Probleme, ständige Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenverspannungen, Schlafstörungen, Infekte oder grippeähnliche Symptome, geringe Belastbarkeit bei Stress, depressive Verstimmungen, innere Unruhe oder ein Burnout-Syndrom auf.
Durch das Zusammenspiel körperlicher und psychischer Belastungen kann die Gesundheit über längere Zeit stark angeschlagen sein. Ist das innere Gleichgewicht nicht mehr intakt, besteht die Gefahr, dass sich die Beschwerden zu einem chronischen Krankheitsbild der Fatigue entwickeln.


Unterstützung bei Erschöpfung
Können Sie nicht mehr?
Anhaltende Erschöpfung, innere Leere und gesteigerte Reizbarkeit sollten ernst genommen werden. Wenn die Erholung ausbleibt und die Beschwerden über längere Zeit bestehen, ist es ratsam, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen. In einem diagnostischen Gespräch können Symptomverlauf, Behandlungsmöglichkeiten und Prognose besprochen werden.

Wie entsteht Erschöpfung?
Ursachen von Erschöpfung?
Die Ursachen eines chronischen Erschöpfungssyndroms können vielfältig sein und sind noch nicht abschließend geklärt. Erschöpfung kann durch persönliche Belastungsfaktoren, körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen oder Infektionen begünstigt werden.
Mögliche Ursachen und Zusammenhänge sind:
verschiedene Persönlichkeits- und Lebensstilfaktoren
Depressionen
besondere Gewissenhaftigkeit
perfektionistische Veranlagung
akuter oder psychischer Stress
Herz- und Kreislauferkrankungen
Angststörungen
Blutarmut
hormonelles Ungleichgewicht
Infektionskrankheiten durch Bakterien, Pilze und Viren
Schwangerschaft
andere körperliche Störungen
Erkältung
Burnout-Syndrom
Erschöpfung lindern
Was können Sie bei Erschöpfung tun?
Betroffene können auch selbst Maßnahmen ergreifen, um chronische Erschöpfung und begleitende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Verdauungsprobleme zu lindern. Unterstützend können ein geregelter Tagesablauf, ausreichend erholsamer Schlaf und eine vollwertige, gesunde Ernährung sein. Dabei können Vitamin C, Vitamin B6 und Vitamin B12 eine wichtige Rolle spielen.
Nach Diagnose eines chronischen Müdigkeitssyndroms sollte auf geringe körperliche Belastung geachtet werden, um körperlichen Stress möglichst zu minimieren. Gleichzeitig kann ein gesundes Maß an Bewegung sinnvoll sein, wenn es achtsam in den Alltag eingebaut und an die individuelle Belastbarkeit angepasst wird.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Gefühlskälte kann den Kontakt zu sich selbst und anderen erschweren. Im Alltag können kleine Routinen helfen, mehr Achtsamkeit für eigene Bedürfnisse, körperliche Signale und zwischenmenschliche Nähe zu entwickeln.
auf einen geregelten Tagesablauf sowie feste Schlafzeiten achten
viel Bewegung in den Alltag einplanen und genügend frische Luft tanken
ausreichend Ruhephasen pro Tag einbeziehen
gesund und vitaminreich essen
viel Wasser trinken
soziale Kontakte pflegen, die guttun und Kraft spenden
physische und psychische Überanstrengung vermeiden
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Erschöpfung
Bevor eine Therapie eingeleitet werden kann, ist eine genaue fachärztliche Untersuchung erforderlich. Dabei sollen mögliche Ursachen der Erschöpfung identifiziert oder ausgeschlossen werden. Für die Diagnose müssen verschiedene Ursachen für Erschöpfung und chronische Müdigkeit untersucht und ausgeschlossen werden.
Für das Erschöpfungssyndrom gibt es keine pauschale Standardtherapie. Stattdessen kommen verschiedene therapeutische Ansätze infrage.

Erschöpfung einordnen
Welche Formen von Erschöpfung gibt es?
Chronischen Erschöpfungssyndrom
Beim chronischen Erschöpfungssyndrom, auch Chronisches Fatigue-Syndrom, CFS oder myalgische Enzephalomyelitis genannt, stehen lähmende geistige und körperliche Erschöpfung sowie anhaltende Müdigkeit im Vordergrund. Die Beschwerden bestehen länger als sechs Monate und lassen nicht auf bekannte körperliche oder seelische Ursachen schließen. Das Krankheitsbild tritt neu auf und lässt sich nicht durch ausreichenden Schlaf beseitigen. Weitere Begleitsymptome können Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten am Hals oder unter den Achseln, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie eine unverhältnismäßig starke Erschöpfung nach Anstrengung sein, die länger als 24 Stunden anhält.
Fatigue-Syndrom
Das Fatigue-Syndrom ist durch anhaltende Antriebslosigkeit und Müdigkeit geprägt. Betroffene fühlen sich geistig und körperlich unüberwindlich erschöpft. Entscheidend ist, dass selbst viel Schlaf die Erschöpfung nicht lindert. Fatigue wird vom chronischen Erschöpfungssyndrom abgegrenzt, da sich Ursachen und körperliche Anzeichen deutlich unterscheiden können. Fatigue kann als Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson auftreten, Folge einer Schlafstörung sein oder als eigenständige Erkrankung vorkommen.
Unsere Standorte
Hilfe bei Erschöpfung in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Erschöpfung leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Eine Behandlung sollte in Betracht gezogen werden, wenn die ersehnte Erholung ausbleibt, die Erschöpfung anhält und Betroffene anhaltende Zustände von Erschöpfung, innerer Leere und gesteigerter Reizbarkeit erleben. In diesem Fall ist es ratsam, ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Erschöpfung selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Sie kann dennoch schwerwiegende Probleme und Folgen für den Alltag Betroffener haben.
Das chronische Erschöpfungssyndrom ist ein komplexes Krankheitsbild mit lähmender geistiger und körperlicher Erschöpfung sowie anhaltender Müdigkeit. Die Beschwerden bestehen länger als sechs Monate, treten neu auf und lassen sich nicht durch ausreichenden Schlaf beseitigen.
Im Alltag können ein geregelter Tagesablauf, feste Schlafzeiten, ausreichend Ruhephasen, gesunde und vitaminreiche Ernährung, viel Wasser, Bewegung, frische Luft sowie soziale Kontakte unterstützen, die guttun und Kraft spenden.







