Erschöpfung

frau mit gefalteten haenden 1

Unter Erschöpfung, auch Fatigue genannt, versteht man ein Gefühl verminderter Belastbarkeit und Körperkraft, das über normale Ermüdung hinausgeht. Betroffene erleben häufig ein Gefühl des Ausgelaugtseins, der inneren Leere, der Zermürbung und einer gesteigerten Reizbarkeit. Auch körperliche Einschränkungen, Müdigkeit, Verspannungen, eine sinkende Belastungsgrenze oder nicht erholsamer Schlaf können auftreten.

Erschöpfung selbst ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Dennoch kann sie den Alltag stark belasten und schwerwiegende Folgen haben. Bleibt sie unbehandelt bestehen, kann sie mit der Zeit weitere Krankheiten wie Burnout oder Depressionen begünstigen.

zwei-meschen-halten-haende

frau-schaut-nach-oben

frau-legt-hände-auf-brustkorb

Mögliche Ursachen und Zusammenhänge sind:

  • verschiedene Persönlichkeits- und Lebensstilfaktoren

  • Depressionen

  • besondere Gewissenhaftigkeit

  • perfektionistische Veranlagung

  • akuter oder psychischer Stress

  • Herz- und Kreislauferkrankungen

  • Angststörungen

  • Blutarmut

  • hormonelles Ungleichgewicht

  • Infektionskrankheiten durch Bakterien, Pilze und Viren

  • Schwangerschaft

  • andere körperliche Störungen

  • Erkältung

  • Burnout-Syndrom

Betroffene können auch selbst Maßnahmen ergreifen, um chronische Erschöpfung und begleitende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Verdauungsprobleme zu lindern. Unterstützend können ein geregelter Tagesablauf, ausreichend erholsamer Schlaf und eine vollwertige, gesunde Ernährung sein. Dabei können Vitamin C, Vitamin B6 und Vitamin B12 eine wichtige Rolle spielen.

Nach Diagnose eines chronischen Müdigkeitssyndroms sollte auf geringe körperliche Belastung geachtet werden, um körperlichen Stress möglichst zu minimieren. Gleichzeitig kann ein gesundes Maß an Bewegung sinnvoll sein, wenn es achtsam in den Alltag eingebaut und an die individuelle Belastbarkeit angepasst wird.

  • auf einen geregelten Tagesablauf sowie feste Schlafzeiten achten

  • viel Bewegung in den Alltag einplanen und genügend frische Luft tanken

  • ausreichend Ruhephasen pro Tag einbeziehen

  • gesund und vitaminreich essen

  • viel Wasser trinken

  • soziale Kontakte pflegen, die guttun und Kraft spenden

  • physische und psychische Überanstrengung vermeiden

Bevor eine Therapie eingeleitet werden kann, ist eine genaue fachärztliche Untersuchung erforderlich. Dabei sollen mögliche Ursachen der Erschöpfung identifiziert oder ausgeschlossen werden. Für die Diagnose müssen verschiedene Ursachen für Erschöpfung und chronische Müdigkeit untersucht und ausgeschlossen werden.
Für das Erschöpfungssyndrom gibt es keine pauschale Standardtherapie. Stattdessen kommen verschiedene therapeutische Ansätze infrage.

frau-haelt-die-stirn

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Erschöpfung leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Schloss Gracht
Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

Schloss Freudental
Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

Frau_Haiges

Simone Haiges