Einzel­therapie

Wir schaffen Vertrauen!

„Unter vier Augen” findet in unseren Einzeltherapie-Sitzungen der Austausch zwischen dem Patienten und dem Therapeuten statt. In einer geschützten, persönlichen und vertrauensvollen Atmosphäre kann intensiv und gemeinsam auf Augenhöhe gearbeitet und die jeweilige Erkrankung gezielt sowie detailliert ergründet werden.  

Was sind die Besonder­heiten der Einzel­therapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose Ihrer Probleme. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Die Einzeltherapie ist ein psychotherapeutisches Setting, das ausschließlich zwischen dem Patienten und seinem Therapeuten stattfindet. Sie ist damit die individuellste Form der Behandlung und gleichzeitig die wichtigste Therapieform im Rahmen des multimodalen Therapiekonzepts. Die Einzeltherapie kommt bei allen Patienten mit psychischen Problemen zum Einsatz, die sie selbst nicht bewältigen können. Wichtig für den Erfolg der Therapie sind die Offenheit und die innere Bereitschaft des Patienten. Das hochprofessionelle Team der Libermenta Kliniken, bestehend aus Ärzten, Therapeuten und weiteren Experten, bietet Ihnen vielfältige Formen der Psychotherapie an. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen zu den in der Einzeltherapie verfügbaren Therapieformen zu erhalten.

 

Dauer und Durchführung
der Einzel­therapie

Je nach Erkrankung kommen bei der Einzeltherapie unterschiedliche therapeutische Methoden zum Einsatz, etwa die Psychoanalyse oder die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Dies richtet sich nach den individuellen Symptomen und der Krankheitsgeschichte des Patienten. Im Rahmen dieses psychotherapeutischen Settings begegnet der Therapeut seinem Patienten vertrauensvoll, wertschätzend, authentisch und empathisch. Er unterstützt ihn, unbewusste Konflikte zu erkennen – denn häufig sind sich Menschen gar nicht bewusst, warum sie bestimmte Symptome zeigen. In der Therapie hilft das Gespräch dem Erkrankten, sein Erleben vor dem Hintergrund seiner unbewussten und bewussten Ziele und Bedürfnisse zu verstehen.

Da die Einzeltherapie kein Verfahren, sondern ein Setting ist, kann nicht verallgemeinert werden, wie lange eine Sitzung dauert. Dies hängt von den angewandten Verfahren ab, die als Einzelsitzung angeboten werden. Therapien, die sich etwa der Psychoanalyse bedienen, können im Sitzen oder im Liegen erfolgen. Die Sitzungen belaufen sich hierbei auf ungefähr eine Sitzung pro Woche und können eine Gesamtdauer von 25 bis 150 Stunden über den Zeitraum der Psychotherapie erreichen. Im Zentrum der Einzeltherapie steht das Gespräch zwischen Patient und Therapeut. Der Therapeut beginnt zunächst, langsam eine vertrauensvolle Therapeut-Patient-Beziehung zu erarbeiten, welche schon für sich allein eine heilende Wirkung haben kann. Während der Sitzungen kann der Patient offen und direkt über seine Probleme sprechen. Er erarbeitet mit Unterstützung durch den Therapeuten die Ziele, die er in der Behandlung erreichen möchte. Der Therapeut bedient sich dazu einer Vielzahl wissenschaftlich fundierter Methoden, um die inneren Konflikte seines Patienten zu identifizieren und zu bearbeiten. Dadurch lernt der Patient, sich selbst, seine Probleme und seine psychische Erkrankung besser zu verstehen sowie sein Verhalten und seine Beziehungsgestaltung zu verbessern.

Wir sind für Sie da

Wenn Sie Fragen zu unseren einzeltherapeutischen Settings habe, können Sie uns jederzeit per E-Mail oder Telefon erreichen.

+49 2235 4665 2505

Chancen und Vorteile der Einzeltherapie

Die Erfolgsaussichten des Settings hängen immer mit der angewandten Psychotherapie und deren Erfolgsaussichten zusammen. Dennoch können für das Merkmal der Einzelbehandlung bestimmte Vorteile und Chancen festgehalten werden. Der große Vorteil besteht in der engen Bindung zwischen Patient und Therapeut. Der Patient genießt sowohl in jeder Sitzung als auch über einen langen Zeitraum hinweg die volle Aufmerksamkeit seines Therapeuten. Durch diese intensive Betreuung kann auch der Therapeut den Patienten und seine Erkrankung besser kennenlernen und individueller auf ihn eingehen. Im Gegensatz zur Gruppentherapie ist der Ablauf einer Einzeltherapie somit mehr prozessorientiert (autodynamisch). Gleichzeitig stellt sich bei vielen Menschen in der Einzeltherapie ein therapeutischer Erfolg oft schneller ein als in der Gruppentherapie.

In der Einzeltherapie lernt der Patient sich selbst sowie seine psychische Erkrankung intensiver kennen und verstehen. Er kann seine Handlungsmotive besser nachvollziehen und seine eigenen Konflikte analysieren. Er reflektiert, auf welche Art der Beziehungen gestalten soll und welche Verhaltensmuster er ändern möchte. Hierfür ist eine positive innere Einstellung zur Therapie oder zu einem Aufenthalt in der Klinik sehr hilfreich. Dabei findet dieses Therapiesetting häufiger bei psychologischen Ursachen wie Neurosen, Angststörungen, Depressionen oder somatoformen Störungen und seltener bei psychischen Symptomen mit biologischen Ursachen (wie unter anderem Schizophrenie oder Demenz) Anklang.


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