Fünf Holzfiguren stehen nebeneinander

Therapie von
Zwangs­störungen

Seien sie selbstbestimmt

Wenn Zwänge das Leben so sehr beeinflussen, dass daraus seelisches oder körperliches Leid entsteht und wenn das Tun & Handeln nicht mehr rational, sondern nur noch wie fremdbestimmt durch den eigenen Geist ist, dann sollte dringend professionelle Hilfe gesucht werden, um den Kreislauf von zwanghaftem Verhalten zu unterbrechen.

Hilfe bei Zwangs­störungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.


Jeder Mensch hat gewisse Routinen für bestimmte Situationen und auch sich wiederholende, stereotype Handlungsabläufe sind normal. Wenn diese Routinen zu starren, rigiden Mustern werden, wenig sinnvoll (wie z.B. stundenlanges Händewaschen oder Kontrollieren) erscheinen und das Leben stark einschränken, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Zwangsstörung (bspw. einen Wasch- oder Kontrollzwang). Auch wenn es für viele Betroffene nur schwer vorstellbar ist, kann eine psychotherapeutische Behandlung (teilweise auch mit medikamentöser Unterstützung) dabei helfen, gegen den Zwang anzukämpfen und den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.

Was können Sie tun?

Wenn Zwang verstärkt Ihren Alltag bestimmt und Sie sozial ausgrenzt, ist eine psychotherapeutische Behandlung notwendig. Die Behandlung in einer spezialisierten Privatklinik hilft, sich von Ihren Zwängen zu befreien und sich auch in zwangsauslösenden Situationen unter Kontrolle zu haben. Sie können lernen, Ihr Leben wieder zu genießen.

Der Mensch
im Fokus

Gefangen im eigenen zwanghaften Verhalten, ohne Ausweg, wie fremdbestimmt! Müssen Sie alles kontrollieren oder stecken Sie in einem Teufelskreis ständiger Rituale? Kleine Marotten, wie etwa die Zeitung immer von hinten lesen oder den Stecker immer beim Toaster ziehen, sind ganz normal und wohl jeder Mensch hat solche kleinen „Marotten”. Falls aber ein Zwang so groß wird, dass er sich auf das gesamte Leben oder das Umfeld und vor allem auf die Seele negativ auswirkt, dann muss reagiert werden. Wenn Ihnen also bewusst ist, dass das, was Sie da tun oder empfinden plötzlich unverhältnismäßig wird, Sie aber Ihr Handeln nicht mehr kontrollieren können, können wir Ihnen dabei helfen, dass Sie Ihr Leben wieder selbstbestimmt erleben.

Einfach ungezwungen

Rufen Sie uns an, wenn Sie wieder ein ungezwungenes, selbstbestimmtes Leben führen möchten! Sie können das und wir können dabei helfen!

+49 2235 4665 2500

Mögliche Therapie­verfahren bei Zwangs­störungen

Das aus Zwangsgedanken resultierende zwanghafte Verhalten wird mit einer kognitiven Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsverhinderung behandelt. Dabei erfolgt die schrittweise Konfrontation mit auslösenden Stimuli und den darauffolgenden Reaktionen. Bei kognitiven Therapien lernen Patienten ihre Einstellung zum Zwangssymptom besser kennen und auch, wie sie diese ändern. Bei den Therapieverfahren sollte die nächste Umgebung zur Vermeidung von sozialem Rückzug oder Isolierung einbezogen werden. Die Verhaltenstherapie ergänzen können Medikamente wie Antidepressiva; wenn möglich, wird aber auf Medikamente verzichtet. Ebenso sind Zwangserkrankungen auch mit weiteren Therapien wie der psychodynamischen Psychotherapie behandelbar.

Leiden Sie unter einer Zwangsstörung?
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Start

Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Definition und Symptome von Zwangsstörungen

Zwangsstörungen zählen zu den psychischen Erkrankungen. Sie äußern sich in Form von immer wieder aufdrängenden, unangenehmen Gedanken oder Handlungen. Betroffene können diese nicht mehr abstellen und nehmen sie selbst als unsinnig wahr. Sie schränken den Alltag signifikant ein und schlagen sich in einer grundlegenden Anspannung nieder. Sie sind meist mit Angststörungen, unangenehmen Gefühlen und Depression verbunden.  


Welche Arten von Zwangsstörungen gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten einer Zwangserkrankung. Grundsätzlich kann zwischen drei Gruppen der Krankheit unterschieden werden:

  • Zwangsgedanken
  • Zwangshandlungen
  • die Kombination aus beidem 
  1. Reinigungszwang – Rückzug aus dem sozialen Umfeld
    Bei Reinigungszwängen entsteht panische Angst vor Schmutz, Bakterien, Viren sowie Körperflüssigkeiten. Folgen sind panische Gedanken, ausartende Waschrituale und sozialer Rückzug. Betroffene Menschen sind dadurch nicht nur einem Waschzwang, sondern auch einem Ordnungszwang ausgesetzt und fürchten sich vor jeglichem Chaos, das insbesondere mit Verunreinigung verbunden ist.
     
  2. Kontrollzwang – Die Angst vor Katastrophen
    Bei Kontrollzwängen haben Patienten große Angst davor, durch Unachtsamkeit eine Katastrophe auszulösen. Folgen sind zeitaufwendige Kontrollen im privaten und beruflichen Umfeld, die zu Unpünktlichkeit und stark belastenden Gedanken führen.
     
  3. Wiederhol- und Zählzwänge – Eine Last bei bestimmten Handlungen
    Wiederholzwänge äußern sich dadurch, dass Betroffene ganz alltägliche Handlungen immer eine bestimmte Anzahl lang wiederholen müssen. Wenn die Zwangshandlung nicht ausgeführt werden kann, fühlt sich der Betroffene unwohl und angespannt, da er Angst hat, ihm oder einem anderen Menschen könnte etwas zustoßen. Durch Zählzwänge entsteht der Druck, bestimmte Dinge wie Autos, Tiere oder Badezimmerfliesen zu zählen.

Ein sicheres Zuhause auf Zeit

Das Leben mit einer psychischen Erkrankung kostet Kraft, der Weg in eine stationäre Therapie kostet Kraft und auch die Behandlungszeiten können immer wieder kräftezehrend sein. Genau aus diesem Grund möchten wir unseren Gästen Ihren eigenen  „Raum geben”, um Kraft nachtanken zu können. Die stilvoll eingerichteten Zimmer sind dafür beispielsweise die perfekten Rückzugsorte. Sie laden dazu ein, auch mal die Füße von sich zu strecken, die Seele baumeln zu lassen, den Blick aus dem Fenster zu genießen, ein Buch zu lesen oder sich vielleicht doch noch einmal im Bett umzudrehen. Und falls Sie auf der Suche nach neuen Lieblingsplätzen sein sollten, gehen Sie doch mal auf Streifzug durch die schönen Gemäuer nach weiteren wunderbaren „Krafttankstellen”.

Ursachen der Zwangsstörung

Der Entstehung von Zwangsgedanken können unterschiedliche physische und psychische Veränderungen zugrunde liegen. Eine umfassende medizinische Diagnose hilft dabei, die  Zwangserkrankung zu verstehen und zu behandeln.

Veränderungen der Hirnaktivität als Auslöser oder Begleiterscheinung

Bei einigen Betroffenen wurden Veränderungen der Aktivierung in der Region des Gehirns gefunden, die unter anderem für die Willkürmotorik zuständig ist (die sogenannten Basalganglien). Möglich ist auch, dass Probleme in der Kommunikation zwischen den Basalganglien und dem Frontalhirn auftreten, was die Steuerung des Verhaltens beeinflussen kann. Zusätzlich gibt es Hinweise dafür, dass bei Patienten der Botenstoff Serotonin zu wenig vorliegt. Es ist nicht belegt, ob die Veränderungen in der Hirnaktivität Ursachen oder Begleiterscheinungen der Zwangsstörung sind. Jedoch gibt es Belege dafür, dass sich die Hirnaktivitäten bei erfolgreicher Behandlung normalisieren.


Einfluss der Genetik auf die Erkrankung

Die Genetik kann bei einem Teil der Menschen auch eine Rolle für die Diagnose „Zwangsstörung“ spielen. So wurde bereits mehrfach eine familiäre Häufung bei Verwandten ersten Grades beobachtet. Der Anteil genetischer Faktoren an der Entstehung von Zwängen kann noch nicht genau eingeschätzt werden, naheliegend ist aber eine Wechselwirkung aus Gen- und Umwelteffekten. Werte und Normen werden zudem in Bezug auf Zwangsthemen auch durch Rollenvorbilder geprägt.

Die Rolle von Erziehung und Erfahrungen

Psychologische Ursachen können die Erziehung oder negative und traumatisierende Erfahrungen in der Kindheit oder im späteren Verlauf des Lebens sein. Eine psychische Störung kann entstehen, wenn mit ersten Zwängen ungünstig umgegangen wird oder ein Vermeidungsverhalten auftritt, durch das betroffene Personen nicht erfahren, dass nichts Schlimmes passieren wird, wenn sie dem Zwang nicht nachgeben. Dies kann zu einer starken Ausbreitung des Zwangs führen.


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