Tiefen­psychologisch fundierte Psycho­therapie

Schauen Sie in sich!

Oftmals schlummern Auslöser für seelische Erkrankungen tief verborgen im Inneren eines Menschen. Diese können so „versteckt” sein, dass man sich gar nicht mehr bewusst daran erinnert, sorgen aber dafür, dass die Seele erkrankt. Wenn nur noch die Symptome an der Oberfläche sichtbar scheinen, ist es an der Zeit, auf Ursachenforschung zu gehen und einen „tiefen Blick in die Seele” zu werfen. 

Was ist eine tiefen­psychologisch fundierte Psychotherapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Therapieform, die aktuelle Probleme und Konflikte eines Menschen versucht, mittels eines „tieferen Blickes“ des Therapeuten zu erfassen. Mit tiefenpsychologischen Verfahren sollen bereits erlebte, nicht gänzlich oder dysfunktional verarbeitete sowie unbewusste Erfahrungen aus früheren Lebensphasen an die Oberfläche gelangen, die sich nun in Form psychischer Störungen äußern und die Seele erkranken lassen. Konflikte, die das Kinder-Ich damals nach den ihm verfügbaren Mitteln gelöst hat, müssen jedoch nicht immer nach Zufriedenheit abgehandelt und verarbeitet worden sein. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen über Formen der Psychotherapie zu bekommen.


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Dauer und Durchführung der tiefen­psychologisch fundierten Psychotherapie

Die Psychotherapie der fundierten Tiefenpsychologie ist aus der Psychoanalyse abgeleitet und bedient sich ihrer Methoden und Behandlungstechniken. Das primäre Verständnis tiefenpsychologisch-fundierter Ansätze liegt in der Annahme von Sigmund Freud, dass psychische Störungen des Menschen auf bereits erlebte Konflikte zurückgehen und nicht zufällig in Lebensphasen auftreten – es handelt sich somit um Wiederholungen und unbewussten Übertragungen früherer Erlebnisse und innerer Konflikte. Meist spielen hierbei Ereignisse eine entscheidende Rolle, die aufgrund einer schwierigen Situation mit einer Erziehungsperson – oder einer anderen wichtigen Leitfigur – innere Konflikte beim Kind hervorgerufen haben.

Tiefenpsychologisch fundierte Therapien sind sowohl ambulant als auch im Rahmen eines Klinikaufenthaltes möglich. Da sie zielorientiert sind und sich hauptsächlich nur aktuell auftretenden Problemen widmen, ist der zeitliche Aufwand überschaubar. Sie finden ein- bis zweimal pro Woche statt und umfassen in den meisten Fällen ungefähr 60 bis 100 Stunden. Während der Therapie spricht der Patient face-to-face mit seinem tiefenpsychologischen Therapeuten, welcher das Gespräch aktiv gestaltet. Er steuert die Sitzung, indem er dem Patienten gezielt Fragen stellt, statt ihn – wie bei der psychoanalytischen Therapie – frei assoziieren zu lassen. Therapeut und Patient finden auf diese Weise zusammen heraus, welche unbewussten Konflikte der aktuellen Problematik zugrunde liegen. Während der Therapie versucht der Therapeut, dem Patienten neue Sichtweisen auf aktuelle Konflikte und Probleme zu offenbaren, damit er Probleme besser bewältigen kann.

 

 

„Ganzheitliche Behandlung berücksichtigt Symptome und tiefer liegende Ursachen.“

Alexander Conz

stellv. Klinikdirektor und Chefarzt
Libermenta Klinik Schloss Freudental

Chancen und Vorteile der
Tiefen­psychologischen Behandlung

Sind  innere Konflikte nicht ausreichend funktional gelöst und treten sie in der Lebensgeschichte erneut auf, entstehen seelische Belastungen sowie psychische Beeinträchtigungen. Mit tiefenpsychologisch fundierten Verfahren können aktuelle Probleme gezielt, ohne langes Therapieverfahren behandelt werden. Deshalb eignet sich die tiefenpsychologisch fundierte Therapie besonders bei der Bewältigung kurz- oder mittelfristiger Probleme. Für Patienten sind Wiederholungen von Konfliktsituationen und inneren Konflikten aus der eigenen Lebensgeschichte nicht immer gleich ersichtlich. Das Ziel der Tiefenpsychologie ist es, Konflikte nicht nur aufzuarbeiten, sondern generelle Verhaltensmuster zu erkennen und dieses Wissen für zukünftige Konfliktsituationen zu nutzen.

Die Tiefenpsychologie ist ein Verfahren, dem sich die Psychodynamische Psychotherapie bedient. Sie geht davon aus, dass psychische Störungen auf bereits erlebte Konflikte zurückgehen. Während die Psychoanalyse bei Konflikten und deren Ursachenforschung in der Kindheit ansetzt, fokussiert sich die Tiefenpsychologie auf aktuelle Probleme. Ziel ist es, die aktuellen Probleme zu bewältigen, da mit ihnen frühere, ins Unbewusste verdrängte Erlebnisse wieder zum Vorschein gelangen und psychische Störungen auslösen. Beispielsweise kann eine neue Beziehung Ängste aus einer vergangenen Partnerschaft unbewusst hervorrufen. Tiefenpsychologisch fundierte Therapien können bei einer Vielzahl an psychischen Krankheiten angewendet werden. Bei Neurosen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Lebenskrisen, Erschöpfungszuständen sowie bei Zwangs- und Essstörungen kann die tiefenpsychologische Psychotherapie helfen. Betroffene sollten jedoch bereit sein, an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten, wenn sie sich auf die fundierte Tiefenpsychologie einlassen.


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