Nachsorge
Nachsorge beginnt nicht erst am Tag der Entlassung. Viele Patientinnen und Patienten fragen sich schon während der Behandlung, wie der Übergang zurück in den Alltag gelingen kann: Was passiert nach dem Klinikaufenthalt? Wie lassen sich erlernte Strategien zu Hause umsetzen? Wer unterstützt bei organisatorischen oder sozialen Fragen?
In unseren Privatkliniken bereiten wir diesen Übergang frühzeitig und individuell vor. Ziel ist ein möglichst stabiler, gut begleiteter Schritt aus dem geschützten Klinikrahmen zurück in das persönliche, familiäre, soziale oder berufliche Umfeld.


Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was bedeutet Nachsorge?
Nachsorge beschreibt die Unterstützung beim Übergang aus der stationären oder tagesklinischen Behandlung zurück in den Alltag. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das während der Behandlung Erarbeitete im eigenen Lebensumfeld weitergeführt werden kann.
Dazu gehören sowohl seelische als auch praktische Aspekte: der Umgang mit Belastungen, die Rückkehr in vertraute Strukturen, mögliche Sorgen vor Rückfällen in alte Leidensmuster sowie organisatorische Fragen rund um Alltag, Familie, Beruf, Ärztinnen und Ärzte oder Behörden.
Nachsorge ist kein einzelner Termin am Ende der Behandlung. Sie wird bei uns frühzeitig mitgedacht und in den Behandlungsverlauf eingebunden, damit der Schritt nach der Entlassung nicht unvorbereitet geschieht.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Martin Mitzkus
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht
Lieber Interessent,
persönlich erreichen Sie das Team vom Patientenmanagement montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten lassen Sie uns gerne eine Nachricht zukommen, wir melden uns sobald wir wieder erreichbar sind. Vielen Dank.

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Lieber Interessent,
persönlich erreichen Sie das Team vom Patientenmanagement montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten lassen Sie uns gerne eine Nachricht zukommen, wir melden uns sobald wir wieder erreichbar sind. Vielen Dank.
Vom Start bis ins Ziel: Wir begleiten Sie!
Die Vorbereitung der Nachsorge beginnt bereits während des Aufenthalts. Gemeinsam mit dem klinikeigenen Sozialdienst können frühzeitig Unterstützungsangebote und Maßnahmen besprochen werden, die den späteren Übergang in das eigene Lebensumfeld erleichtern.
Dabei geht es nicht um ein starres Nachsorgeprogramm für alle. Entscheidend ist die individuelle Situation: Welche Belastungen erwarten Sie zu Hause? Welche sozialen, familiären oder beruflichen Anforderungen spielen eine Rolle? Welche Unterstützung kann helfen, den Alltag wieder strukturierter zu gestalten?
Die konkrete Begleitung kann organisatorische Hilfen, Terminvermittlung, Kontaktaufnahmen, alltagspraktische Planung und die Vorbereitung auf typische Belastungssituationen umfassen.


Übergang zurück in den Alltag
Der Schritt aus der Klinik heraus kann verunsichern. Viele Menschen erleben vor der Entlassung die Sorge, wieder in alte Muster zu geraten oder erlernte Strategien im häuslichen Umfeld nicht ausreichend anwenden zu können.
Auch Einsamkeit, Überforderung oder das Gefühl, im Alltag wieder allein verantwortlich zu sein, können belasten. Hinzu kommen oft praktische Aufgaben: Gespräche mit Arbeitgebern, Ärztinnen und Ärzten oder Ämtern, organisatorische Fragen und die Rückkehr in familiäre oder soziale Strukturen.
Unsere Nachsorge setzt genau an dieser Übergangsphase an. Sie soll helfen, die Zeit nach der Behandlung realistisch vorzubereiten, mögliche Hürden frühzeitig zu erkennen und konkrete nächste Schritte zu planen.
Individuelle Unterstützung statt pauschaler Vorgaben
Nachsorge orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen und am jeweiligen Lebensumfeld. Manche Patientinnen und Patienten benötigen vor allem Orientierung bei organisatorischen Fragen, andere wünschen Unterstützung beim Aufbau einer tragfähigen Tagesstruktur oder bei der Rückkehr in soziale und berufliche Zusammenhänge.
Mögliche Themen der Nachsorge können sein:
Unterstützung bei administrativen oder bürokratischen Fragen
Hilfe bei Antragstellungen
Vermittlung oder Vorbereitung von Terminen
Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen oder Freizeiteinrichtungen
Zeitmanagement im Alltag
Unterstützung der Organisation des Haushalts
Entwicklung hilfreicher Alltagsstrukturen
Vorbereitung auf die Rückkehr in das soziale, familiäre oder berufliche Umfeld
Wichtig ist: Die Maßnahmen werden gemeinsam besprochen und an die jeweilige Situation angepasst.


Nachsorge im therapeutischen Gesamtkonzept
Nachsorge ist Teil einer umfassenden psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Sie verbindet therapeutische Inhalte mit der Frage, wie diese nach dem Aufenthalt im Alltag weitergetragen werden können.
Während der Behandlung werden Strategien erarbeitet, die Patientinnen und Patienten im Umgang mit Belastungen unterstützen können. Dazu können Stressbewältigungs- und Stresspräventionsübungen, Entspannungsverfahren, Ernährungstipps, Autogenes Training und weitere individuell passende Ansätze gehören.
Diese Elemente ersetzen keine notwendige weiterführende Behandlung, können aber dazu beitragen, den Übergang strukturierter zu gestalten und persönliche Ressourcen bewusster zu nutzen.
Unsere Standorte
Nachsorge in den Libermenta Privatkliniken
In unseren Kliniken bieten wir verschiedene Möglichkeiten der Nachbetreuung und unterstützende Maßnahmen für unsere „Ehemaligen“! Ob im Rahmen von Selbsthilfegruppen, Patientenstammtischen oder regelmäßigen, ambulanten Gruppentherapie – unser Schlösser sind auch nach Ihrem Aufenthalt sichere, vertraute, unterstützende Orte.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht bei Köln

Unsere Privatklinik Schloss Freudental bei Stuttgart
