Zuckungen

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Unter Muskelzuckungen versteht man Kontraktionsbewegungen der Muskulatur, die unwillkürlich und plötzlich einsetzen. Sie können an verschiedenen Muskelgruppen oder am ganzen Körper auftreten und sich unterschiedlich stark zeigen. Die Muskelkontraktionen können rhythmisch oder arrhythmisch sein, einmalig auftreten oder sich mehrfach hintereinander wiederholen. Für Betroffene werden sie häufig als sehr störend empfunden.
Die Ursache unwillkürlicher Bewegungen kann harmlos sein, etwa zu wenig Schlaf. Gleichzeitig können Zuckungen auch mit ernsten Erkrankungen zusammenhängen, zum Beispiel mit einer Nervenerkrankung.

  • Gesichtsmuskulatur, zum Beispiel Zucken des Augenlids

  • Muskulatur der Arme

  • Muskulatur der Beine, zum Beispiel beim Restless-Legs-Syndrom

  • Rumpfmuskulatur, seltener

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Mögliche Auslöser und Zusammenhänge sind:

  • Durchblutungsstörungen

  • Epilepsie

  • Tic-Störungen, etwa Tourette-Syndrom

  • dissoziative Störungen

  • Posttraumatische Belastungsstörung

  • Koffein

  • Alkohol

  • Drogen

  • Magnesiummangel

  • eingeklemmte Nerven

  • Unterzuckerung

  • Stress

  • Schlafmangel

Bei Zuckungen kann es hilfreich sein, die Nerven im Alltag zu beruhigen und Stress möglichst zu reduzieren. Stress wird als häufiger Auslöser beschrieben; begünstigende Faktoren sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden. Entspannungsübungen, zum Beispiel Yoga, können unterstützend wirken. Auch Bewegung kann geeignet sein, wenn sie in einer Form ausgeführt wird, die Freude macht.

Zudem kann es sinnvoll sein, Koffein, Alkohol und aufputschende Drogen zu meiden. Auch Ernährung spielt eine Rolle: Sie sollte ausgewogen und reich an Magnesium sein. Das kann insbesondere dann unterstützend sein, wenn zusätzlich zu Muskelzucken oder Tics schmerzhafte Krämpfe auftreten.

  • Viel Bewegung einplanen, da ständiges Sitzen die Durchblutung der Beine behindern und Muskelzellen unzureichend versorgen kann

  • Auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralien achten

  • Regelmäßig magnesiumreiche Lebensmittel essen, zum Beispiel Spinat, Brokkoli, Bohnen, Erbsen, Haferflocken, Weizenkleie oder Reis

Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Schweregrad und möglichem Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. In weniger schweren Fällen können psychische Ursachen von Muskelzuckungen mit Psychotherapie, Entspannungsverfahren, Sport und Bewegungstherapie behandelt werden. Auch eine medikamentöse Behandlung ist üblich, um unwillkürliches Muskelzucken oder Tics zu behandeln.

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Behandlungsfelder
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Bei einer Fibrillation zucken einzelne Muskelfasern, ohne dass es zu einem sichtbaren Bewegungseffekt kommt.

Faszikulation

Bei einer Faszikulation zucken einzelne Muskelbündel. Diese Zuckungen werden gespürt, verursachen aber keinen wirklichen Bewegungseffekt.

Myoklonien

Bei Myoklonien zuckt der gesamte Muskel. Dabei kann es zu einer Bewegung kommen, muss aber nicht. Myoklonien können auch bei epileptischen Anfällen sichtbar werden.

Tremor

Ein Tremor beschreibt das Zucken mehrerer Muskelpartien, das sich als regelmäßiges Zittern mit Bewegungseffekt zeigt.

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An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Zuckungen leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges