Unterstützung bei Lethargie
Lethargie
Falls Sie sich in einer Endlosschleife der Gleichgültigkeit ohne emotionale Höhepunkte befinden, können das deutliche Anzeichen für eine Lethargie sein. Diese Bewusstseinsstörung kann unterschiedliche Gründe haben, die mit einem Facharzt untersucht werden sollten.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition & Einordnung
Was ist Lethargie?
Unter einer Lethargie versteht man eine Bewusstseinsstörung, die krankhafte Züge annehmen und gleichzeitig ein Symptom für das Vorliegen anderer Krankheiten sein kann. Ist der Betroffene lethargisch, drückt sich dies durch mangelnde Erregbarkeit, starke Müdigkeit und Teilnahmslosigkeit (Apathie) aus. Eine Reaktion auf Reize der Umgebung findet nur langsam oder kaum statt. Betroffene verspüren am Tag unter anderem ein stärkeres Schlafbedürfnis. Andere (fehl-)interpretieren die Anzeichen oftmals als Unempfindlichkeit, Schlafsucht, Teilnahmslosigkeit durch Desinteresse sowie Faulheit.
Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.
Symptome
Wie äußert sich Lethargie?
Lethargie ist insbesondere durch Desinteresse, Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit (Indifferenz) und Passivität gekennzeichnet. Die ständige Trägheit geht häufig mit Augenbrennen und einer Konzentrationsschwäche einher. In vielen Fällen gelingt es Betroffenen meist nicht, einen gewöhnlichen Zustand des Wachseins über mehrere Stunden zu halten.
Die Auswirkungen lethargischen Empfindens sowie Verhaltens wirken sich somit auf das Aktivitätsniveau, das Reaktionsverhalten und insbesondere auf das Kommunikationsverhalten des Betroffenen aus
Die Lethargie ist von der Apathie abzugrenzen. Letzteres kennzeichnet sich durch gänzliche Nichtansprechbarkeit des Betroffenen. In diesem auffälligen Zustand der Apathie gelingt es den Betroffenen nicht mehr, auf äußere Reize zu reagieren. Der Apathische wirkt auf seine Umwelt (fälschlicherweise) gefühllos sowie geprägt von Interesselosigkeit, Stumpfheit und Untätigkeit. Eine Apathie ist eine Störung, die das zentrale Nervensystem betrifft. Sie kann ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Eine mögliche Ursache für eine Apathie ist eine Erkrankung an Demenz, infolgedessen der Betroffene nicht ansprechbar wirkt.
Weitere Erkrankungen, die als Begleitsymptom eine Apathie mit sich bringen, sind unter anderem Tollwut, Schilddrüsenunterfunktionen und psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen. Nach psychologischer Betrachtung liegt eine Apathie dann vor, wenn sich der Betroffene in einem Zustand der Abwesenheit von Emotionen befindet, gleichgültig und teilnahmslos wirkt. Die Begleitsymptome der Apathie sind häufig Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Gleichgültigkeit und depressive Stimmungslagen. Die Symptome der Apathie sind denen der Lethargie sehr ähnlich. Der Übergang der Lethargie zur Apathie kann fließend verlaufen. Hält sich das apathische Verhalten über mehrere Wochen hinweg aufrecht, sollte dringend ein Arzt konsultiert werden.


Unterstützung bei Lethargie
Leiden Sie unter Lethargie?
Wenn Ihr Alltag von Lethargie geprägt ist, kann therapeutische Hilfe ein wichtiger erster Schritt sein. In den Libermenta Privatkliniken klären wir gemeinsam, welche Ursachen hinter der Erschöpfung stehen und welche Behandlung für Sie passend sein kann.
Wie entsteht Lethargie?
Ursachen von Lethargie
Die Ursachen, die ein lethargisches Erscheinungsbild mit sich bringen, sind vielfältig und insbesondere auf Krankheiten zurückzuführen. Leidet der Betroffene an gesteigertem Hirndruck oder einem Hirnbasistumor, kann dies verantwortlich für das Empfinden von Trägheit, Indolenz oder Schlafsucht sein. Auch Krankheiten wie Herzinsuffizienz, Insomnia oder Krebs können für eine Lethargie verantwortlich sein. Des Weiteren können auch psychische Störungen zu lethargischem Verhalten führen. Sie ist zudem das häufigste Symptom einer Depression. Als lethargisch werden auch Menschen bezeichnet, die sehr müde und im Handeln träge sind oder eine sehr geringe Reizschwelle aufweisen. Obwohl hier eine schnelle Reizbarkeit vorliegt, geht man dennoch von einer Lethargie aus.

Lethargie überwinden
Was kann man bei Lethargie tun?
Zum einen können verschiedene Entspannungsverfahren bei der Bewältigung helfen. Dazu gehören progressive Muskelentspannung oder autogenes Training.
Auch Tagesschlafepisoden sind ein hilfreiches Mittel gegen die extreme Müdigkeit des Betroffenen. Schlaf ist im Allgemeinen ein wesentlicher Faktor für das körperliche Wohlbefinden.
Hinzu kommen Ruhe, frische Luft und eine ausgewogene Ernährung, vor allem in Form von Eisen, Vitamin B12 und Jod. Besonders Tageslicht ist ein hilfreiches Mittel gegen Lethargie. Zudem können Aktivität sowie sinnvolle und bewusste Beschäftigungen mit sich selbst helfen. Dies können zum Beispiel ein Telefonat mit einem guten Freund oder ein Ausflug in die Natur sein, den man schon seit einiger Zeit machen wollte.
Tipps für den Alltag
sieben bis neun Stunden Schlaf pro Tag sind ein guter Richtwert, damit sich der Körper regeneriert
Sport zu treiben, Hobbys nachzugehen oder achtsamer zu leben, z.B. durch Yoga und Meditation, können gute Wege zum Ausgleich darstellen
gesund zu leben, bspw. indem man genug Flüssigkeit in Form von Wasser zu sich nimmt und auf Kaffee oder Zigaretten verzichtet, kann ebenso hilfreich sein
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Lethargie
Sofern die Ursachen der Lethargie auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind, kommen eine therapeutische Behandlung oder auch der Einsatz von Psychopharmaka infrage. Ist starke Schläfrigkeit des Patienten Grund für die Lethargie, wird überwiegend mithilfe von Methoden aus der Schlafhygiene versucht, einen erholsamen Schlaf zu erreichen.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Lethargie in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung unter Lethargie leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht








