Lethargie

frau liegt im bett traurig

Unter einer Lethargie versteht man eine Bewusstseinsstörung, die krankhafte Züge annehmen und gleichzeitig ein Symptom für das Vorliegen anderer Krankheiten sein kann. Ist der Betroffene lethargisch, drückt sich dies durch mangelnde Erregbarkeit, starke Müdigkeit und Teilnahmslosigkeit (Apathie) aus. Eine Reaktion auf Reize der Umgebung findet nur langsam oder kaum statt. Betroffene verspüren am Tag unter anderem ein stärkeres Schlafbedürfnis. Andere (fehl-)interpretieren die Anzeichen oftmals als Unempfindlichkeit, Schlafsucht, Teilnahmslosigkeit durch Desinteresse sowie Faulheit.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

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Zum einen können verschiedene Entspannungsverfahren bei der Bewältigung helfen. Dazu gehören progressive Muskelentspannung oder autogenes Training.

Auch Tagesschlafepisoden sind ein hilfreiches Mittel gegen die extreme Müdigkeit des Betroffenen. Schlaf ist im Allgemeinen ein wesentlicher Faktor für das körperliche Wohlbefinden.

Hinzu kommen Ruhe, frische Luft und eine ausgewogene Ernährung, vor allem in Form von Eisen, Vitamin B12 und Jod. Besonders Tageslicht ist ein hilfreiches Mittel gegen Lethargie. Zudem können Aktivität sowie sinnvolle und bewusste Beschäftigungen mit sich selbst helfen. Dies können zum Beispiel ein Telefonat mit einem guten Freund oder ein Ausflug in die Natur sein, den man schon seit einiger Zeit machen wollte.

  • sieben bis neun Stunden Schlaf pro Tag sind ein guter Richtwert, damit sich der Körper regeneriert

  • Sport zu treiben, Hobbys nachzugehen oder achtsamer zu leben, z.B. durch Yoga und Meditation, können gute Wege zum Ausgleich darstellen

  • gesund zu leben, bspw. indem man genug Flüssigkeit in Form von Wasser zu sich nimmt und auf Kaffee oder Zigaretten verzichtet, kann ebenso hilfreich sein

Sofern die Ursachen der Lethargie auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind, kommen eine therapeutische Behandlung oder auch der Einsatz von Psychopharmaka infrage. Ist starke Schläfrigkeit des Patienten Grund für die Lethargie, wird überwiegend mithilfe von Methoden aus der Schlafhygiene versucht, einen erholsamen Schlaf zu erreichen.

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung unter Lethargie leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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