Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche

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Vergesslichkeit beschreibt eine Gedächtnisstörung, bei der Erinnerungen nicht richtig aus dem Gedächtnis abgerufen werden können. Auch die Merkfähigkeit kann beeinträchtigt sein. Bei Konzentrationsschwäche fällt es Betroffenen schwer, ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu richten und bei ihr zu bleiben.
Die Gedanken schweifen häufig ab, sodass sich Betroffene mit anderen Dingen beschäftigen als ursprünglich beabsichtigt. Das kann Arbeiten im privaten und beruflichen Kontext erschweren. Wichtig ist dabei: Häufiges Vergessen bedeutet nicht automatisch, dass eine Demenz oder Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Auch Stress, Überforderung, Übermüdung, Konzentrationsschwäche sowie äußere und innere Konflikte können vorübergehende Erinnerungslücken begünstigen.

  • häufiges Vergessen

  • Schwierigkeiten, Erinnerungen abzurufen

  • beeinträchtigte Merkfähigkeit

  • Probleme, die Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe zu richten

  • abschweifende Gedanken

  • Probleme, Ziele zu definieren oder Entscheidungen zu treffen

  • erschwertes Arbeiten im privaten oder beruflichen Kontext

  • Schwierigkeiten, Dinge zu planen

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Regelmäßiges Gedächtnistraining kann dazu beitragen, die geistige Fitness zu erhalten. Kreuzworträtsel, Sudoku oder kognitive Freizeitaktivitäten wie Schach können das Gehirn im Alltag fordern. Auch wer keiner beruflichen Arbeit mehr nachgeht, kann sich gezielt Aufgaben für den Kopf suchen, etwa Bauprojekte oder Unterstützung bei Schulaufgaben.

Ausdauersport kann sich langfristig positiv auf die mentale Leistungsfähigkeit auswirken. Auch Yoga oder die Brain-Gym-Methode werden als Möglichkeiten genannt, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung kann zudem dazu beitragen, Stress zu reduzieren und einer Gedächtnisstörung vorzubeugen beziehungsweise deren Fortschreiten zu verlangsamen.

  • Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung.

  • Bewegen Sie sich regelmäßig, zum Beispiel durch Ausdauersport oder Yoga.

  • Trainieren Sie Ihr Gedächtnis mit Rätseln wie Sudoku oder Kreuzworträtseln.

  • Nutzen Sie kognitive Freizeitaktivitäten wie Schach.

  • Suchen Sie sich Aufgaben, die Ihren Kopf regelmäßig fordern.

Die Behandlung richtet sich nach der primären Erkrankung, in deren Zusammenhang Vergesslichkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten. Entscheidend ist, die zugrunde liegende Störung zu behandeln, da übersteigerte Vergesslichkeit ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung ist.

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Behandlungsfelder

Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können im Zusammenhang mit seelischen und körperlichen Erkrankungen auftreten. Bei Depressionen können kognitive Einbußen stark ausgeprägt sein. Auch Parkinson, Schlafstörungen, Angststörungen und ADHS können mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Konzentrationsstörungen oder Gedächtnisstörungen verbunden sein.

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Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können unterschiedliche Formen und Ursachen haben. Wichtig ist eine sorgfältige Abklärung, da nicht jede Gedächtnisstörung automatisch auf Demenz hinweist.


Gedächtnisstörung mit beeinträchtigter Merkfähigkeit

Bei häufigem Vergessen können Erinnerungen nicht richtig aus dem Gedächtnis abgerufen werden. Auch die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, kann beeinträchtigt sein.


Konzentrationsschwäche

Bei Konzentrationsschwäche fällt es Betroffenen schwer, ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu lenken. Gedanken schweifen ab, wodurch Aufgaben im Alltag oder Beruf schwerer zu bewältigen sein können.

Anterograde Amnesie

Bei der anterograden Amnesie ist die Fähigkeit beeinträchtigt, neue Denk- und Bewusstseinsinhalte aufzunehmen. Sie kann im Rahmen verschiedener Demenzformen auftreten.

Retrograde Amnesie

Bei der retrograden Amnesie können sich Betroffene an bestimmte Ereignisse nicht mehr erinnern. Sie tritt häufig nach traumatischen Erlebnissen auf und kann als Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine Schutzfunktion für die Psyche haben.

Demenz und Alzheimer-Demenz

Demenz kann in verschiedenen Varianten auftreten. Die häufigste Form der kognitiven Störung mit der Diagnose Demenz ist Morbus Alzheimer. Daneben zählt auch die vaskuläre Demenz zu den häufigen demenziellen neurodegenerativen Erkrankungen.

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An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Vergesslichkeit leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

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