Unterstützung bei Vergesslichkeit
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche
Wenn Vergesslichkeit oder Konzentrationsprobleme über längere Zeit bestehen, sollte fachlich abgeklärt werden, welche Auslöser zugrunde liegen.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Vergesslichkeit?
Vergesslichkeit beschreibt eine Gedächtnisstörung, bei der Erinnerungen nicht richtig aus dem Gedächtnis abgerufen werden können. Auch die Merkfähigkeit kann beeinträchtigt sein. Bei Konzentrationsschwäche fällt es Betroffenen schwer, ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu richten und bei ihr zu bleiben.
Die Gedanken schweifen häufig ab, sodass sich Betroffene mit anderen Dingen beschäftigen als ursprünglich beabsichtigt. Das kann Arbeiten im privaten und beruflichen Kontext erschweren. Wichtig ist dabei: Häufiges Vergessen bedeutet nicht automatisch, dass eine Demenz oder Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Auch Stress, Überforderung, Übermüdung, Konzentrationsschwäche sowie äußere und innere Konflikte können vorübergehende Erinnerungslücken begünstigen.
Symptome
Wie äußert sich Vergesslichkeit?
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Betroffene können sich nicht mehr ohne Weiteres auf eine Aufgabe konzentrieren. Auch das Abrufen von Erinnerungen und die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, können beeinträchtigt sein.
Typische Anzeichen können sein:
häufiges Vergessen
Schwierigkeiten, Erinnerungen abzurufen
beeinträchtigte Merkfähigkeit
Probleme, die Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe zu richten
abschweifende Gedanken
Probleme, Ziele zu definieren oder Entscheidungen zu treffen
erschwertes Arbeiten im privaten oder beruflichen Kontext
Schwierigkeiten, Dinge zu planen
Bei anhaltenden Beschwerden sollten keine vorschnellen Schlüsse gezogen werden. Es sollte sorgfältig geprüft werden, ob körperliche oder seelische Erkrankungen zugrunde liegen.


Unterstützung bei Vergesslichkeit
Haben Sie Schwierigkeiten, Ihre Gedanken zu sammeln?
Wenn es Ihnen schwerfällt, sich zu konzentrieren, Sie häufig etwas vergessen oder Ihre Aufmerksamkeitsspanne immer kleiner wird, sollten Sie beobachten, ob diese Phase anhält. Besonders dann, wenn Vergesslichkeit den Alltag prägt oder Konzentrationsprobleme regelmäßig auftreten, ist eine fachliche Abklärung sinnvoll.

Wie entsteht Vergesslichkeit?
Ursachen von Vergesslichkeit
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können viele Ursachen haben. Stress, körperliche und seelische Erschöpfung sowie Müdigkeit können kognitive Einbußen begünstigen. Auch Flüssigkeitsmangel, Nahrungsmangel und bestimmte Medikamente, zum Beispiel Beruhigungsmittel, können das Gedächtnis und die Konzentration beeinflussen.
Auch Alkoholmissbrauch oder der Missbrauch von Medikamenten können kognitive Störungen auslösen und dem Gehirn bleibende neurologische Schäden zufügen. Körperliche Erkrankungen, die den Organismus schwächen, können ebenfalls Gedächtnisstörungen verursachen. Dazu zählen unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Herzschwäche, Fieber, Vitamin-B12-Mangel-Anämie und bestimmte Infektionen.
Auch psychische Erkrankungen können mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche verbunden sein. Bei Depressionen können kognitive Einbußen so stark ausgeprägt sein, dass von einer „Pseudo-Demenz“ gesprochen wird. Auch anhaltende Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, negative Gedanken und Angststörungen können die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Vergesslichkeit lindern
Was können Sie bei Vergesslichkeit tun?
Regelmäßiges Gedächtnistraining kann dazu beitragen, die geistige Fitness zu erhalten. Kreuzworträtsel, Sudoku oder kognitive Freizeitaktivitäten wie Schach können das Gehirn im Alltag fordern. Auch wer keiner beruflichen Arbeit mehr nachgeht, kann sich gezielt Aufgaben für den Kopf suchen, etwa Bauprojekte oder Unterstützung bei Schulaufgaben.
Ausdauersport kann sich langfristig positiv auf die mentale Leistungsfähigkeit auswirken. Auch Yoga oder die Brain-Gym-Methode werden als Möglichkeiten genannt, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung kann zudem dazu beitragen, Stress zu reduzieren und einer Gedächtnisstörung vorzubeugen beziehungsweise deren Fortschreiten zu verlangsamen.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können den Alltag, berufliche Aufgaben und persönliche Sicherheit deutlich erschweren. Im Alltag können kleine Routinen helfen, die Aufmerksamkeit bewusster zu lenken, Gedächtnis und Konzentration zu fördern und wieder mehr Struktur in tägliche Abläufe zu bringen.
Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung.
Bewegen Sie sich regelmäßig, zum Beispiel durch Ausdauersport oder Yoga.
Trainieren Sie Ihr Gedächtnis mit Rätseln wie Sudoku oder Kreuzworträtseln.
Nutzen Sie kognitive Freizeitaktivitäten wie Schach.
Suchen Sie sich Aufgaben, die Ihren Kopf regelmäßig fordern.
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Vergesslichkeit
Die Behandlung richtet sich nach der primären Erkrankung, in deren Zusammenhang Vergesslichkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten. Entscheidend ist, die zugrunde liegende Störung zu behandeln, da übersteigerte Vergesslichkeit ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung ist.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern

Einordnung der Vergesslichkeit
Welche Formen von Vergesslichkeit gibt es?
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können unterschiedliche Formen und Ursachen haben. Wichtig ist eine sorgfältige Abklärung, da nicht jede Gedächtnisstörung automatisch auf Demenz hinweist.
Gedächtnisstörung mit beeinträchtigter Merkfähigkeit
Bei häufigem Vergessen können Erinnerungen nicht richtig aus dem Gedächtnis abgerufen werden. Auch die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, kann beeinträchtigt sein.
Konzentrationsschwäche
Bei Konzentrationsschwäche fällt es Betroffenen schwer, ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu lenken. Gedanken schweifen ab, wodurch Aufgaben im Alltag oder Beruf schwerer zu bewältigen sein können.
Anterograde Amnesie
Bei der anterograden Amnesie ist die Fähigkeit beeinträchtigt, neue Denk- und Bewusstseinsinhalte aufzunehmen. Sie kann im Rahmen verschiedener Demenzformen auftreten.
Retrograde Amnesie
Bei der retrograden Amnesie können sich Betroffene an bestimmte Ereignisse nicht mehr erinnern. Sie tritt häufig nach traumatischen Erlebnissen auf und kann als Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine Schutzfunktion für die Psyche haben.
Demenz und Alzheimer-Demenz
Demenz kann in verschiedenen Varianten auftreten. Die häufigste Form der kognitiven Störung mit der Diagnose Demenz ist Morbus Alzheimer. Daneben zählt auch die vaskuläre Demenz zu den häufigen demenziellen neurodegenerativen Erkrankungen.

Wir helfen auch denen, die Sie lieben
Unterstützung für Angehörige
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können auch für Angehörige belastend sein. Wenn ein nahestehender Mensch häufig Dinge vergisst, Aufgaben nicht mehr wie gewohnt bewältigt oder sich schwer konzentrieren kann, kann das im Umfeld Sorge und Unsicherheit auslösen.
Auf Wunsch des Betroffenen begleiten wir deshalb auch Angehörige der Person, um ein aufklärendes Auffangnetz mit Tipps rund um das Thema Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche bereitzustellen.
Unsere Standorte
Hilfe bei Vergesslichkeit in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Vergesslichkeit leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Ja. Bei Depressionen können kognitive Einbußen so stark ausgeprägt sein, dass sie einer Demenz ähneln können. Auch Antriebslosigkeit, negative Gedanken, Schlafstörungen und Angststörungen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche können auch körperliche Ursachen haben. Dazu zählen unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Herzschwäche, Fieber, Vitamin-B12-Mangel-Anämie, Infektionen, Durchblutungsstörungen im Gehirn, Parkinson-Erkrankungen und Schädel-Hirn-Trauma.
Bei einer anterograden Amnesie ist die Fähigkeit beeinträchtigt, neue Denk- und Bewusstseinsinhalte aufzunehmen. Sie kann im Rahmen verschiedener Demenzformen auftreten.
Bei einer retrograden Amnesie können sich Betroffene an bestimmte Ereignisse nicht mehr erinnern. Sie tritt häufig nach traumatischen Erlebnissen auf und kann als Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung eine Schutzfunktion für die Psyche haben.
Ja. Bestimmte Medikamente, zum Beispiel Beruhigungsmittel, können Gedächtnis und Konzentration beeinflussen. Auch der Missbrauch von Medikamenten kann kognitive Störungen auslösen und dem Gehirn bleibende neurologische Schäden zufügen.







