Zwei Frauen machen Yoga.

Körper­therapie

Körper & Seele im Fokus!

Wer jemals an lang anhaltenden Schmerzen gelitten hat, weiß wohl, wie sich dieser Zustand auf das Gemüt auswirkt! Was passiert aber, wenn die Seele schmerzt? Seele und Körper können nicht losgelassen voneinander funktionieren, sondern agieren immer gleichberechtigt und gleichzeitig miteinander, bestenfalls wie ein eingespieltes Duo! Wenn dieses partnerschaftliche Zusammenspiel aber gestört ist, muss die Balance wieder hergestellt werden.

Was ist Körpertherapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

„Training und Aktivität” beinhaltet ein klassisches körperliches Training in den motorischen Hauptbeanspruchungsformen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Dabei stehen möglichst individualisierte Trainingsreize und die daraus folgenden körperlichen Anpassungsreaktionen durch Bewegung im Vordergrund. Durch gezieltes Ausdauertraining können insbesondere das Herz-Kreislaufsystem, globale Stoffwechselvorgänge sowie die Ausschüttung von stimmungsaufhellenden Hormonen und Neurotransmittern positiv beeinflusst werden. Durch diese veränderte Aktivität der Muskeln werden Körperwahrnehmung und Körperhaltung verbessert und ist es gleichzeitig möglich, starke und chronische Schmerzen sowie anderes körperliches und seelisches Leid zu lindern.


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

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Dauer und Durch­führung der Körper­psychotherapie

Verfahren zur Körperwahrnehmung können sowohl bei physischen als auch seelischen Erkrankungen Teil der Therapie sein. Insbesondere Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen profitieren von dem Einsatz dieser Übungen. Da die Körperarbeit (nach Rolfing) auch Entspannungsverfahren beinhaltet, können diese Methoden vorrangig bei Patienten mit stressbedingten Belastungsfolgen zum Einsatz kommen. Ebenso eignen sich Methoden der Körperpsychotherapie für Patienten mit Körperschemastörungen – dazu zählen unter anderem Essstörungen.

Wie lange eine Behandlung dauert, hängt von dem Verfahren und dem Behandlungsverlauf ab, welche sich nach den individuellen Bedürfnissen sowie der Erkrankung und Lebensgeschichte des Patienten richten. In der Regel werden für eine Sitzung zwischen 30 und 60 Minuten für die Behandlung eingeplant. Es empfiehlt sich, Verfahren der körperlichen Therapien regelmäßig in Übungen anzuwenden, um einen stetigen und bleibenden Erfolg zu erzielen. Grundlage für jede erfolgreiche Behandlung ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Therapeut und Patient. Körpertherapien arbeiten mit verschiedenen Methoden. Allgemein kann die Körperarbeit sowohl Körper- und Bewegungsübungen sowie Entspannungsverfahren, Atemübungen, Stressbewältigungsmethoden sowie Psychotherapie enthalten. 

Bei der passiven Therapie wird der Körper des Patienten durch den Therapeuten berührt, bewegt und Verspannungen gelöst. Der Patient lässt sich durch den Erfahrungsschatz des Körpertherapeuten leiten und erfährt so ein neues Bewegungs- und Erlebnisspektrum am eigenen Leib. Bei der aktiven Körpertherapie bewegt sich der Patient selbst. Häufig geht es hier um die Exploration des eigenen Körpers auf eine andere, neue Art und Weise. Dies ist aufgrund des sicheren Raumes während einer therapeutischen Sitzung sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting möglich. Die integrative Körpertherapie hingegen enthält Übungen, die gezielt auf den Patienten zugeschnitten sind – zum Beispiel können entspannende Übungen bei innerer Unruhe helfen, sich wieder zu erden und zurück zu sich selbst zu finden. So kann die Körperarbeit, basierend auf dem Wechselspiel von Seele und Körper, sowohl die körperliche als auch die seelische Gesundheit des Patienten wiederherstellen und verbessern.

„Sind Körper und Seele nicht mehr in der Balance, sprechen Sie uns gerne an!“

Priv.-Doz. Dr. Karsten Wolf

Medizinischer Vorstand
Libermenta Kliniken

Chancen und Vorteile der Körper­psychotherapie

Die Körperpsychotherapie beinhaltet Verfahren, die sowohl die physische als auch die seelische Gesundheit ansprechen. Die tiefenpsychologische Ausrichtung vieler Therapien kann Menschen helfen, verdrängte Erinnerungen, Erlebnisse oder Gefühle und seelisches Leid über den Körper und Bewegungen wieder ins Bewusstsein des Betroffenen zu holen. Dies geschieht, wenn der eigene Körper im bisherigen Leben nicht genügend Möglichkeiten bekam, prägende, negative Erfahrungen zu verarbeiten, und daraufhin psychosomatische Schmerzen entwickelt. Auf der körperlichen Ebene zeigt sich dies unter anderem in Form von Stress, innerer Unruhe, Anspannung, Verspannungen, Schmerzen oder der gar körperlichen und psychischen Erkrankungen.

Gezieltes Krafttraining fördert das Muskelwachstum und einen verbesserten Muskelstoffwechsel. Durch diese Behandlung werden gleichzeitig auch die Stabilisierung des Muskel-Skelettsystems, Verminderung körperlicher Schmerz-Symptome, ein besseres Gefühl der Körperwahrnehmung sowie ein höherer Energieumsatz und Gewichtsregulation erzielt. Beweglichkeitstraining trägt somit ganzheitlich zur Ökonomisierung von Bewegungsmustern jedes einzelnen Menschen bei und verbessert dadurch die individuellen Alltagsfähigkeiten der Muskeln. Dies wiederum stabilisiert und stärkt die eigene Haltung und infolgedessen auch das aufrechte Gangbild sowie Wohlbefinden.


Individuelle Schwerpunkte einer körpertherapeutischen Behandlung

Zu den diversen Verfahren der Körpertherapie zählen etwa Physiotherapie, Akupressur, Autogenes Training, Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) und auch die Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischen oder psychodynamischen Ansätzen. Aufgrund des großen Angebots an Methoden können unterschiedliche Wirkungen erzielt werden: So helfen die verschiedenen Foki der Körperpsychotherapie und anderer körpertherapeutischer Verfahren etwa dabei, Spannungen zu lockern, Achtsamkeit zu lehren oder dem Patienten zu zeigen, wie er seinen Körper besser kennenlernen und verstehen lernen kann.


Bei der sensomotorischen Körpertherapie geht es um die gezielte Berührung und Bewegung von schmerzhaften Körperstellen – wie Verspannungen von Muskeln. Hier können das Anspannen und Entspannen bestimmter Muskelgruppen das Erleben des eigenen Körpers verändern. Dies wirkt sich positiv auf die Psyche des Menschen aus und tut der Seele gut.

Körpertherapeutische Anwendungen können auch präventive Maßnahmen beinhalten, damit der Patient die Signale seines Körpers früh erkennt und entsprechend auf sie reagieren kann. Dies kann der Entstehung von körperlichen, seelischen und psychosomatischen Beschwerden sowie Beeinträchtigungen vorbeugen. Die körpertherapeutische Arbeit ermöglicht es dem Patienten, viele Übungen auch nach seinem Klinikaufenthalt in Eigenregie fortzuführen. Dies unterstützt den körperlichen sowie psychischen Gesundheitszustand des Anwenders körpertherapeutischer Verfahren während des gesamten Lebens positiv.


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