Eine Gruppe von Menschen wird verschwommen dargestellt und bewegt sich auf den Betrachter zu.

Soziale Phobie

Alleine sein macht einsam

Empfinden Sie es als schwierig, sich in einen Raum mit Fremden zu begeben? Werden Sie unruhig oder erröten Sie, wenn Sie einen Vortrag halten sollen und suchen Sie üblicherweise Wege, dies zu vermeiden? Das alles können Anzeichen einer sozialen Phobie sein. Unser verständnisvolles Expertenteam ist für Sie da und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen Ansätze für beschwerdefreie soziale Interaktionen.

Behandlung der sozialen Phobie

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Viele Menschen können in manchen Situationen schüchtern reagieren; doch die soziale Angst (Phobie) überschreitet dieses Maß bei Weitem. Bei dieser Angststörung spüren Betroffene in sozialen Situationen starke Ängste. Fühlen Sie sich in Situationen, in der Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, unwohl? Geraten Sie in diversen sozialen Kontexten ins Schwitzen oder haben Sie große Angst, sich zu blamieren? Das einfühlsame Personal der Libermenta Kliniken ist auf die Behandlung von Angsterkrankungen wie der sozialen Phobie spezialisiert. Mithilfe moderner, evidenzbasierter Therapien können Sie neue Ansätze erarbeiten und verinnerlichen. Diese helfen Ihnen, die sozialen Ängste zu überwinden und sich im Kontakt mit anderen Menschen selbstsicher zu fühlen.

Der Mensch im Fokus

Die Welt ist schnelllebig und gesellig! Menschen agieren miteinander, ob privat, beruflich oder zufällig. Man trifft aufeinander, man kommuniziert, man berührt und begegnet sich – manchmal geplant oder flüchtig im Vorbeigehen. Beisammensein, neue Leute kennenlernen, fachlicher Austausch oder ein kleiner Plausch: wer sich im gesellschaftlichen Drumherum stressfrei bewegen und wohlfühlen kann, kann wohl kaum nachvollziehen, wie belastend die Situation für Menschen mit sozialen Phobien ist. Wir haben aber vollstes Verständnis für Sie und Ihre Situation und möchten Sie dabei unterstützen, solche Momente selbstbewusst und selbstbestimmt zu meistern, um nicht als „Außenstehender”, sondern als Insider wieder am Leben teilzunehmen!

Wir sind für Sie da

Sind Ängste Ihr stetiger Begleiter bei zwischenmenschlichen Interaktionen? Lassen Sie uns Ihr Wegweiser aus der sozialen Angst sein.

+49 2235 4665 2500

Mögliche
Therapieverfahren

Insbesondere psychotherapeutische Behandlungen haben sich als effektives Verfahren in der Therapie der sozialen Phobie erwiesen. Zu den Psychotherapien zählen etwa die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und die psychodynamische Psychotherapie. Der Ansatz der KVT liegt darin begründet, dass Patienten Gefühle, Gedanken sowie Verhalten hinterfragen und sich ihren Ängsten aktiv durch Verhaltensexpositionen stellen. Die psychodynamische Therapie behandelt unbewusste seelische Konflikte, die in der Vergangenheit nicht von Betroffenen gelöst werden konnten und nun in der Gegenwart für Symptome und psychische Erkrankungen sorgen. Für Patienten mit besonders schweren Symptomen kann eine medikamentöse Therapie (auch Pharmakotherapie) zeitweilig unterstützend wirken.

Was ist eine soziale Phobie?

Die soziale Phobie ist als Panikstörung zu verstehen; genauer gesagt als spezifische Phobie. Die Ängste, die  mit dieser psychischen Störung in Verbindung stehen, beziehen sich auf bestimmte Situationen, die typischerweise durch den Kontakt mit anderen Menschen gekennzeichnet sind. Solche Ängste sind intensiver und aufdringlicher als etwa die gewöhnliche Schüchternheit oder das situative Lampenfieber. Das Leiden an sozialen Ängsten führt zu einer Art Schonverhalten, schränkt den Alltag betroffener Personen drastisch ein und verringert die Lebensqualität enorm.

Sozialphobiker haben Angst vor den Blicken anderer 

Menschen, die unter der Angststörung „soziale Phobie“ leiden, befürchten in sozialen Kontexten beobachtet oder gar negativ bewertet zu werden. Solch angstauslösende Situationen können unter anderem Vortragssituationen bei Prüfungen, Unterhaltungen mit fremden Menschen, häufig auch mit Personen des anderen Geschlechts, oder das Einnehmen von Mahlzeiten in der Öffentlichkeit sein. Auch das Führen von Gesprächen während Feierlichkeiten ist für viele Menschen mit einer sozialen Angststörung äußerst stressvoll. Der pure Gedanke daran bereitet Betroffenen bereits vorab enorme Angst. In der Regel gehen Menschen mit einer sozialen Phobie sowohl vor als auch während derartiger Situationen gewissermaßen automatisch davon aus, dass andere Menschen sie als merkwürdig oder peinlich wahrnehmen und sich folglich von ihnen abwenden oder gar schlecht über sie sprechen. Derartige Grundannahmen führen dazu, dass Betroffene unwillkürliche, durch die Angst bedingte Körperreaktionen (etwa Schwitzen, Erröten und Zittern) zeigen. Um der steigenden Angst vor negativen Bewertungen anderer aus dem Weg zu gehen, meiden viele Menschen mit einer sozialen Phobie häufig spezifische soziale Situationen. Dies kann so weit führen, dass Betroffene sich zunehmend von sozialen Kontakten zurückziehen und letztlich als Folge sozialer Isolation vereinsamen.

Ein sicheres Zuhause auf Zeit

Bei uns dürfen Sie aufblühen! Wir möchten Ihnen den perfekten „Freiraum” und das sichere Umfeld geben, dass Sie brauchen, um wieder mehr Zuversicht und Freude in Ihrem Leben zu erleben. Unsere Kliniken sind allesamt Orte, an denen sich fachliche Kompetenz und exklusiver Komfort gleichberechtigt und gleichzeitig miteinander vereinen. Wir überlassen nichts dem Zufall, sondern vertrauen auf unsere Werte und unsere Expertise... darauf können auch Sie vertrauen! Es sind eben manchmal auch die kleinen Dinge, die das große Ganze erst perfekt machen: Erleben Sie bei uns die gelebte Liebe zum Detail und erfahren Sie Verständnis, Wertschätzung und Herzlichkeit in all unserem Tun & Handeln.

Wie entsteht eine soziale Phobie?

Die auslösenden Ursachen für die Entstehung einer sozialen Phobie sind stark individuell geprägt. Bei einer phobischen Störung, die einer Behandlung bedarf, können innerhalb der Psychotherapie individuelle Ursachen für die Entstehung der Angst ermittelt werden. Die Libermenta Kliniken begegnen Ihnen ganzheitlich im Rahmen Ihrer individuellen Lebenserfahrungen und sehen Sie nicht nur als die Summe der Angst-Symptome.

Üblicherweise werden in unseren privaten Kliniken während der Psychotherapie mit allen Patienten folgende Faktoren im Detail besprochen:

  • genetische Veranlagung
  • Persönlichkeitsmerkmale (etwa Unsicherheit)
  • Selbstbild (etwa Katastrophisieren)
  • Denkstile (etwa die Erwartungshaltung an einen selbst)
  • (frühe) Bindungserlebnisse mit anderen Menschen
  • negative Erfahrungen in bestimmten sozialen Kontexten (etwa Mobbing)
  • Bindungstyp (etwa der unsicher-vermeidende Bindungstyp)
  • Erziehungsstil der Eltern (etwa übermäßig protektive und gleichzeitig emotional distanzierte Elternteile)
  • seelische Vorbelastungen (etwa durch erhöhten Stress oder psychische sowie somatoforme Störungen)

Entstehung merklicher Folgen der Angst

Wenn möglich, neigen viele Menschen mit einer sozialen Angststörung dazu, jegliche angsteinflößenden Situationen zu vermeiden. Kann ein Phobiker dem sozialen Kontext jedoch aus bestimmten Gründen (etwa bei beruflichen Verpflichtungen) nicht entfliehen, so durchstehen Betroffene soziale Situationen nur unter großer Anspannung und starkem Unwohlsein. Körperliche Symptome wie Muskelanspannung oder Zittern und Übelkeit, Durchfall sowie Herzrasen machen sich unweigerlich bemerkbar und können Panikattacken auslösen. Auch die Entwicklung sekundärer psychischer Störungen als Langzeitfolge dieser Angststörung ist keine Seltenheit. Angst- und Panikstörungen wirken sich nicht nur auf psychosomatischer Ebene aus. Die veränderten Gedanken und Gefühle sowie das veränderte Verhalten, des von Vermeidungsverhalten betroffenen Menschen, wirkt sich negativ auf deren private und berufliche Beziehungen aus und kann ohne entsprechende Psychotherapie unter anderem die Partnerwahl oder die berufliche Qualifikation erheblich erschweren.
 


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