Ein Mann im Anzug steht einsam auf einem Berg inmitten einer Wüste

Verhaltens-
störungen

„Sie sind wohl nicht normal!” ist eine Aussage, die sich Personen mit einer Verhaltensstörung häufig anhören müssen. Zu den Verhaltensauffälligkeiten gehört jegliches Verhalten, das nicht den sozialen Normen entspricht. Dieses „abnormale“ Verhalten ist der Nährboden für viel Leid. Für ein harmonischeres Leben können wir Ihnen alternative Umgangsformen mit Ihrer Lebenssituation zeigen.

Behandlung von 
Verhalten-
sstörungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.


Störungen im Verhalten sind für die Betroffenen selbst meist nicht problematisch, solange sie nicht mit der Umwelt interagieren. Da wir Menschen aber  von Natur aus soziale Wesen sind, kommt es früher oder später zu Konfliktsituationen mit anderen Menschen, in denen der Betroffene von der sozialen Umwelt falsch verstanden oder negativ bewertet wird.

Haben Sie den Eindruck, Sie würden sich häufig  inadäquat verhalten? Fühlen Sie sich häufiger von den Menschen in Ihrer Umgebung missverstanden und kommt es dadurch zu Konflikten?

Eine Psychotherapie nach den Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie oder der psychodynamischen Psychotherapie kann Licht ins Dunkel bringen. Gemeinsam hinterfragen unsere Experten mit Ihnen die belastenden Problemsituationen, um adäquate Verhaltensweisen zu erörtern.

 

Der Mensch
im Fokus

„Anders sein” oder „nicht dazu passen” sind schlimme Ängste, Stigmata, aber leider auch oft gelebte Realität für Menschen in seelischen Konfliktsituationen. Meist ist die Erkrankung und die eigene emotionale Notlage schon belastend genug, kommt dann aber noch der gesellschaftliche Druck und das pauschale, öffentliche „Normdenken” dazu, potenziert sich das Leid von vielen psychisch Erkrankten noch mehr. Uns ist es daher enorm wichtig, den Menschen, seine Individualität und seine Möglichkeiten zu sehen: dafür bieten wir nicht nur die besten therapeutischen Angebote, modernste Wissenschaft und schützende, schöne Orte, sondern vielmehr auch jede Form von Herzlichkeit und Verständnis! Schenken Sie uns Ihr Vertrauen, wir setzen alles daran, es nicht zu enttäuschen.

Wir sind für Sie da

Konflikte minimieren: Mit uns an Ihrer Seite haben Sie kompetente Dolmetscher, die die Brücke zwischen Ihnen und der Umwelt bilden.

+49 2235 4665 2500

Unsere Behandlungsfelder 
Bereich Verhaltensstörungen

Das Spektrum an psychischen Verhaltensstörungen ist breit gefächert. Deshalb sollte vor jeder Behandlung einer Verhaltensauffälligkeit die zugrundeliegende  Ursache abgeklärt werden. Das Fachpersonal der Libermenta Privatkliniken ist auf die einzelnen Behandlungsfelder spezialisiert. In unseren psychiatrischen Kliniken sehen wir den Menschen nicht als die Summe seiner Symptome, sondern wir betrachten jeden Menschen ganzheitlich unter Berücksichtigung seiner Lebensgeschichte.

 

 

Was sind
Verhaltens­störungen bei
Erwachsenen?

Verhaltensstörungen sind durch inadäquates Verhalten gekennzeichnet, das von den allgemeingültigen sozialen Normen abweicht. Dies fällt besonders in der zwischenmenschlichen Interaktion auf. Um Konflikte zu vermeiden, wählen Erkrankte deshalb häufig den Rückzug von sozialer Kommunikation und nahezu allen sozialen Kontakten. Dies lindert zwar kurzzeitig die Symptomatik, bedingt jedoch auf längere Zeit die Entstehung erheblicher seelischer Beeinträchtigungen durch psychische Störungen.

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung oder ADHS

Der Tag der ADHS-Betroffenen ist geprägt von der Hyperaktivität, Impulsivität und geringen Frustrationstoleranz. Bereits in der Kindheit lassen sich erste Symptome dieser Entwicklungsstörung feststellen, die sich bei den Erwachsenen fortsetzen können. Die ADHS-Symptome sind zwar wandelbar, setzen sich jedoch ohne eine Therapie im Erwachsenenalter fort. Das Aufmerksamkeitsdefizit, die Hyperaktivität sowie Impulsivität sind nicht nur im beruflichen Kontext ein Problem, sondern auch in der Kommunikation mit dem sozialen Umfeld.

Autismus-Spektrum-Störung

Das Spektrum autistischer Störungen zeichnet sich u. a. durch vergleichsweise geringe soziale Kompetenzen und stereotype Verhaltensweisen (z. B. Tics) aus. Erkrankungen im autistischen Spektrum treten – als Entwicklungsstörung im Gehirn – bereits in der frühen Kindheit auf und bleiben ein Begleiter für das gesamte Leben. Der Wunsch nach Kommunikation und sozialer Interaktion ist zwar verringert, trotzdem sind autistische Personen im Ansatz empathiefähig und sehnen sich oftmals nach einem sozialen Miteinander und/oder Bindungen. Das oft abnorme soziale Verhalten der Betroffenen dieser psychischen Erkrankung führt nicht selten zu Problemen bei sozialen Beziehungen.

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch problematische soziale Interaktionen aus, die von prägenden psychischen und emotionalen Verhaltensmustern bestimmt werden. Als soziales Wesen sucht der Mensch Bindung, Sicherheit und Geborgenheit in der Interaktion mit anderen. Doch emotionale und psychische Aspekte sowie die automatischen Gedanken und Glaubenssätze der Erkrankten sind eine wiederkehrende Ursache für häufige Missverständnisse. Auch die emotionale Entwicklung kann bei Menschen mit dieser psychischen Störung verzögert sein. Dies ist dann u. a. die Ursache dafür, dass soziale Interaktionen, Probleme oder Alltagssituationen schwieriger verarbeitet werden können.

Libermenta: Wie sich Fühlen anfühlt!

Wer sein Leben wieder bewusst erleben will, muss das Erleben manchmal ganz neu erlernen. Wir haben dafür die perfekten Orte eingerichtet, die dieses Erfühlen unterstützen sollen: nicht nur emotional, sondern real zum „Anfassen”. Wir haben für dieses bewusste Neuerleben eine besonders „natürliche” Atmosphäre geschaffen, denn die Kraft der Natur ist in all unseren Konzepten allgegenwärtig. Die  Einrichtungen und Strukturen zeichnen sich bei uns dadurch aus, dass sie sich „natürlich schön“ in den Gesamtkontext einfügen. Wir legen ein großes Augenmerk darauf, hochwertige Materialien wie Holz, Naturstoffe, Fasern und Pflanzen in das Raumklima zu integrieren, um passend zur „grünen Umgebung“ eine Atmosphäre des Wohlfühlens zu ermöglichen. 

Wie entstehen Verhaltens­störungen?

Für die Entwicklung von Verhaltensstörungen ist zumeist eine Kombination von unterschiedlichen Faktoren ausschlaggebend. Die genetische Veranlagung spielt bei Verhaltensstörungen eine wichtige Rolle. Je nach psychischer Erkrankung äußern sich Symptome vermehrt in der frühen Kindheit (etwa bei autistischen Erkrankungen). Auch von einer Persönlichkeitsstörung Betroffene sowie Menschen mit einer schizophrenen  Erkrankung weisen eine genetische Anfälligkeit für die Ausprägung einer psychotischen Störung auf. 

Umwelteinflüsse spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung. Die Einnahme von psychotropen Substanzen oder dem Missbrauch von Medikamenten können erhebliche Verhaltensstörungen auslösen. Für Störungen mit Persönlichkeitsaspekten sind insbesondere Bindungserfahrungen und die Entwicklung emotionaler Reizverarbeitung in sozialen Kontexten relevant. Erfahrungen im Kindes- und frühen Erwachsenenalter bilden als Reaktion auf Umweltreize das Fundament der psychischen Stabilität und Flexibilität. Diese entscheiden letztlich über das körperliche sowie psychische Wohlbefinden.

Was kann man bei Verhaltensstörungen in akuten Phasen tun?

Bei der Behandlung von Verhaltensstörungen gibt es diverse wirksame Ansätze. Verfahren der Psychotherapie (z. B. kognitive Verhaltenstherapie) sind evidenzbasierte, moderne Behandlungsmöglichkeiten in der privaten Psychiatrie. Ergänzend kann u. U. eine medikamentöse Behandlung erste Symptome lindern. Alleinig die Einnahme von Medikamenten als Therapie wird jedoch nicht für eine nachhaltige Genesung sorgen. 

Zeigen Sie einige der beschriebenen Symptome, können Sie bereits selbst viel tun, um diese ein Stück weit zu lindern. Dazu gehören die Reduktion von Stress sowie die Erweiterung von Ruhephasen. Wenn Sie etwas für sich selbst tun, das Ihnen Freude bereitet (z. B. Musik hören, mit Freunden das Kino besuchen, ein Bad nehmen oder spazieren gehen), kann dies erste Symptome lindern. Auch während einer Therapie in der Psychiatrie sind dies einige relevante Punkte, mit denen sich Erkrankte beschäftigen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Ist Ihre Symptomatik wiederkehrend oder intensiv ausgeprägt, sollte professionelle Hilfe aufgesucht und eine Behandlung in Betracht gezogen werden.


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