Kognitive Verhaltens­therapie

Denken Sie wieder positiv

Wenn Denken, Fühlen oder Einschätzungen gestört sind – egal in welchem Alter, egal in welcher Gesellschaftsschicht – hat dies oftmals negative Auswirkungen auf den Betroffenen selbst, aber ggf. auch auf sein gesamtes Umfeld. Mittels der Kognitiven Verhaltenstherapie können aber Erkrankte bei uns aktiv lernen, negative Gedanken durch rationale zu ersetzen.

Was ist eine
Kognitive Verhaltenstherapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Wenn Sie unter psychischen Problemen leiden, die Ihr Verhalten so stark beeinflussen, dass Sie sich oft selbst nicht mehr verstehen, kann die Kognitive Verhaltenstherapie helfen, Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen, und folglich Ihr Verhalten zu korrigieren. Ihr Wohlbefinden steht bei den modernen verhaltenstherapeutischen Ansätzen im Mittelpunkt der Therapie. Diese Form der Psychotherapie kann bei fast allen psychischen Störungen sehr erfolgreich angewandt werden. Die Kognition stellt die Schnittstelle zwischen Gedanken und Handlungen dar und ist daher immer ein zentrales Element der Kognitiven Verhaltenstherapie. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen über Formen der Psychotherapie zu bekommen. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen über Formen der Psychotherapie zu bekommen.


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Dauer und Durch­führung der Kogni­tiven Verhaltens­therapie

Sie möchten wieder die Kontrolle über Ihre Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen zurückgewinnen? Das Verhalten bezieht sich bei kognitiven Therapieverfahren nicht nur auf beobachtbare Verhaltensweisen und körperliche Reaktionen, sondern auch auf nicht sichtbare Gedanken, Emotionen, Bewertungen oder Überzeugungen. So lernt die betroffene Person in der Therapie sowohl, wie ihre automatischen Gedanken und dadurch ausgelösten Handlungen ablaufen, als auch, wie sie bestimmte Situationen und Reize neu bewertet. Auf diese Weise wird versucht, dysfunktionale Gedanken und Überzeugungen des Patienten umzustrukturieren, um psychische Störungen nachhaltig zu behandeln. In der Regel dauert eine Therapiestunde 50 Minuten.

Die Sitzungen finden zu Beginn des Therapieverlaufs meist zweimal pro Woche statt und werden fortschreitend meist einmal wöchentlich durchgeführt. Wie lang die gesamte Behandlung dauert, ist abhängig von den psychischen Eigenschaften sowie den persönlichen Verhaltensmustern des Patienten. Die Therapie kann sowohl nach 20 bis 40 Stunden abgeschlossen sein, als auch über mehrere Monate hinweg fortgeführt werden. Viele Betroffene begeben sich häufig ein Jahr oder länger in Behandlung. In Einzel- und Gruppensitzungen werden exemplarisch Situationen analysiert. Dadurch ausgelöste Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen werden dann hinterfragt und umstrukturiert. Ziel ist es, hierdurch die Kontrolle über sein eigenes Leben zurückzuerlangen. Der Patient lernt dazu in der Kognitiven Verhaltenstherapie verschiedene Techniken, um sich seiner eigenen Verhaltens- und Gedankenmuster bewusst zu werden sowie aktiv daran zu arbeiten. Er lernt, in welchen Situationen etwa kognitiver Stress oder negative Kognitionen entstehen und wie diese seine Gefühle beeinflussen. Gemeinsam mit dem Therapeuten wird eine angemessene Sichtweise auf sich selbst und die Situation erarbeitet, damit Gefühle oder Gedanken den Patienten in seinem Handeln weniger belasten.

 

„Arbeiten Sie in einem sicheren Umfeld an Gefühlen, Gedanken und Verhalten.“

Priv.-Doz. Dr. Karsten Wolf

Ärztlicher Leiter
Libermenta Kliniken

Chancen und Vor­teile der Kognitiven Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist ein erprobtes und äußerst erfolgreiches Verfahren, das zudem bei unzähligen psychischen Störungen und Verhaltensmustern helfen kann, Situationen neu zu bewerten und hierdurch wieder eine positivere Einstellung zu gewinnen. Kognitive Therapieverfahren sind sehr wirksam, was bereits in zahlreichen Untersuchungen empirisch bestätigt wurde. Insbesondere bei der Behandlung von Depressionen und Panikstörungen haben sich diese psychotherapeutischen Verfahren als sehr effektiv erwiesen. In der Psychologie und Psychotherapie sieht man die Kognitive Verhaltenstherapie als eine bewährte therapeutische Methode, da der Therapeut verhältnismäßig anleitend ist. Durch diese Methode können konkrete Therapieziele oft gut erreicht werden.

Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) kombiniert zwei Ansätze der psychologischen Psychotherapie: die kognitive Therapie und die Verhaltenstherapie. Die KVT beruht auf der Grundannahme, dass die Gedanken eines Menschen auch seine Emotionen und Verhaltensweisen beeinflussen. Bewertet ein Mensch eine Situation als schlecht oder bedrohlich, kann er etwa Stress, Angst oder Wut empfinden. Diese emotionale Bewertung ist subjektiv und kann durch das differenzierte Verarbeiten von Kognitionen verändert werden. Kognitionen sind als Gedankenprozesse zu verstehen, die sich in Form von gedanklichen Bewertungen der erlebten Situation zeigen. Nach der durch den Patienten gesteuerten Veränderung seiner Bewertungen, ist ein Wandel des emotionalen Empfindens sowie des Verhaltens möglich. Unsere exzellenten Psychotherapeuten haben schon vielen Menschen mit diesem Therapieverfahren dabei geholfen, ein Verständnis für ihre Gedanken-, Gefühls- sowie Verhaltensprozesse zu entwickeln, um belastende Kognitionen (negative Gedanken) aufzudecken und nachhaltig zu verändern. Wichtig für den Erfolg der Therapie ist, dass der Patient sich auf die Behandlung und auf die damit verbundenen Methoden des Therapeuten einlassen kann und möchte.


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