Hilfe bei Mobbing
Mobbing kann für Betroffene sehr belastend sein. Ausgrenzung, Beleidigungen, Demütigungen oder Gewalt können im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz und durch digitale Kanäle auftreten. Wer Mobbing erlebt, sollte die Situation nicht still ertragen, sondern sich einer vertrauten Person anvertrauen und Unterstützung suchen.


Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Mobbing?
Mobbing bedeutet, dass ein Mensch wiederholt und über längere Zeit schikaniert, geärgert, verletzt oder gedemütigt wird. Dabei sind nicht nur Betroffene und Täter beteiligt, sondern häufig auch Mitläufer oder Personen, die bewusst wegsehen. Mobbing kann in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Schule oder im digitalen Raum.
Körperliche und psychische Symptome
Symptome bei Mobbing
Mobbing wirkt sich bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Betroffene erleben nicht nur die direkte Ausgrenzung, Beleidigung oder Gewalt, sondern häufig auch körperliche und psychische Belastungen. Dazu können psychosomatische Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Angst gehören, die sich durch den Gedanken an die belastende Situation verstärken. Auf Dauer kann auch die Leistungsfähigkeit in Schule, im Sport oder im Beruf abnehmen.
Mögliche Anzeichen und Folgen bei Mobbing:
Ausgrenzung
Beleidigungen
körperliche Gewalt
Angst
Bauchschmerzen oder andere psychosomatische Beschwerden
nachlassende Leistungsfähigkeit in der Schule, Sport oder Beruf
vermindertes Selbstwertgefühl
Unsicherheit im eigenen Umfeld
Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.


Ursachen und Formen von Mobbing
Mobbing entsteht häufig durch ein Machtgefälle zwischen Täter und betroffener Person. Täter versuchen, dieses Machtgefälle aufzubauen oder zu verstärken. Wichtig ist: Betroffene sind nicht schuld an den Schikanen. Die Verantwortung liegt bei denjenigen, die mobben.
Manchmal steht hinter dem Verhalten der Täter der Versuch, eigene Unterlegenheit in einer anderen sozialen Umgebung zu kompensieren. Am Arbeitsplatz können auch Konkurrenzkampf, Missgunst oder der Wunsch nach beruflichen Vorteilen eine Rolle spielen. In Schule und Beruf können außerdem Langeweile, Abwertung oder das Ausnutzen vermeintlicher Andersartigkeit wie Ungeschicklichkeit oder ein Sprachfehler hinzukommen.

Unterstützung bei Mobbing
Kommen Ihnen diese Symptome bekannt vor?
Wenn Mobbing Ihren Alltag, Ihr Selbstwertgefühl oder Ihre Sicherheit im sozialen Umfeld belastet, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. In den Libermenta Kliniken können psychische Belastungen bearbeitet und Lösungsstrategien für Konfliktsituationen im privaten Alltag und am Arbeitsplatz entwickelt werden.

Bossing durch den Arbeitgeber
Bossing beschreibt Mobbing am Arbeitsplatz durch Arbeitgeber. Es kann von Kollegen unterstützt werden und sich in Diskriminierung, Ausgrenzung oder gezielter Über- beziehungsweise Unterforderung zeigen. Auch übergenaue Kritik, geduldete Sabotage an der Arbeit oder sexuelle Belästigung können Teil des Bossings sein. Ziel kann sein, Betroffene zur Kündigung zu bewegen.
Psychoterror in der Klasse
Schulen sind ein häufiger Schauplatz von Mobbing. Täter können Mitschüler sein, in manchen Fällen auch Lehrer, die Konflikte mit einem Schüler provozieren. Mobbing in der Schule kann sich durch Lästereien, Ausgrenzung oder körperliche Gewalt zeigen. Wenn Eltern Mobbing bei ihrem Kind beobachten, sollten sie aktiv werden und gemeinsam mit der Schule nach Unterstützung und Lösungen suchen.


Cyber-Mobbing
Cyber-Mobbing findet im digitalen Raum statt. Betroffene werden zum Beispiel in sozialen Medien beleidigt oder bloßgestellt. In manchen Fällen kommen Drohanrufe oder Drohnachrichten hinzu. Da digitale Angriffe auch zu Hause ankommen können, fällt es Betroffenen oft schwer, zur Ruhe zu kommen. Cyber-Mobbing kann zusätzlich zu Mobbing in Schule oder Beruf auftreten.
Mobbing bewältigen
Was kann man gegen Mobbing tun?
Mobbing in Schule oder Beruf lässt sich nicht immer verhindern, weil Betroffene das Verhalten der Täter oft nicht direkt beeinflussen können. Dennoch kann es hilfreich sein, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken, sich Unterstützung zu suchen und geeignete Anlaufstellen einzubeziehen. Bei übler Nachrede oder Stalking kann eine Strafanzeige bei der Polizei möglich sein. Bei Gewalt oder Konflikten in Schule oder Beruf können Vorgesetzte oder Vertrauenslehrer geeignete Ansprechpartner sein.
Tipps für den Alltag
Mobbing kann das Gefühl von Sicherheit, Selbstvertrauen und Zugehörigkeit deutlich beeinträchtigen. Im Alltag können kleine Routinen helfen, belastende Situationen bewusster wahrzunehmen, Grenzen klarer zu setzen und sich gezielt Unterstützung im sozialen, beruflichen oder therapeutischen Umfeld zu holen.
Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein.
Suchen Sie Gespräche mit Menschen, die Sie emotional unterstützen.
Nehmen Sie sich, wenn nötig, eine Auszeit von Arbeitsplatz oder Schule.
Wenden Sie sich bei psychosomatischen Folgen an professionelle Beratung.
Therapiemöglichkeiten
Behandlungsmöglichkeiten bei Mobbing
Wenn Mobbing zu psychischen Belastungen, Angst, psychosomatischen Beschwerden oder einem verminderten Selbstwertgefühl führt, kann professionelle Unterstützung entlasten und Orientierung geben. In den Libermenta Kliniken können Betroffene dabei begleitet werden, die negativen Auswirkungen von Mobbing zu bearbeiten und Lösungsstrategien für Konfliktsituationen zu entwickeln.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Mobbing in unseren Privatkliniken
Das Therapie- und Behandlungsangebot kann je nach Standort variieren. Schloss Gracht in Nordrhein-Westfalen und Schloss Freudental in Baden-Württemberg sind mögliche Standorte für die Behandlung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Bei Mobbing sind nicht nur Betroffene und Täter beteiligt. Häufig spielen auch Mitläufer oder Menschen, die bewusst wegsehen, eine Rolle. Dadurch kann das Mobbing aufrechterhalten und für Betroffene noch belastender werden.
Mobbing entsteht häufig durch ein Machtgefälle zwischen Täter und betroffener Person. Täter versuchen, dieses Machtgefälle aufzubauen oder zu verstärken. Die Verantwortung liegt bei denjenigen, die mobben — nicht bei den Betroffenen.
Bossing bezeichnet Mobbing durch Arbeitgeber. Es kann von Kollegen unterstützt werden und sich durch Diskriminierung, Ausgrenzung, gezielte Überforderung oder Unterforderung, übergenaue Kritik, geduldete Sabotage an der Arbeit oder sexuelle Belästigung zeigen. Ziel kann sein, Betroffene zur Kündigung zu bewegen.
Cyber-Mobbing findet im digitalen Raum statt, zum Beispiel über soziale Medien, Drohanrufe oder Drohnachrichten. Da digitale Angriffe auch zu Hause ankommen können, fällt es Betroffenen oft schwer, zur Ruhe zu kommen.
Mobbing in der Schule kann durch Mitschüler entstehen, in manchen Fällen auch durch Lehrer, die Konflikte mit einem Schüler provozieren. Es kann sich durch Lästereien, Ausgrenzung oder körperliche Gewalt zeigen.
Wenn Eltern Mobbing bei ihrem Kind beobachten, sollten sie aktiv werden. Hilfreich kann sein, gemeinsam mit der Schule nach Unterstützung und Lösungen zu suchen.







