Mobbing

Aussenseiter widerwillens

Ein Opfer von Mobbing zu sein, ist für Betroffene eine furchtbar belastende Situation: Diese oftmals bösartigen Anfeindungen sind mittlerweile, auch durch die Digitalisierung, allgegenwärtig und können ungefiltert, permanent und mit großer Wucht über einen hereinbrechen. Wer gemobbt wird, sollte das nicht still versuchen zu ertragen, sondern sich jemanden anvertrauen, der dabei unterstützt, sich zur Wehr zu setzen!

Behandlung von Mobbing

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Betroffene leugnen häufig, gemobbt zu werden, da dies doch ein sehr unangenehmes Thema ist. Mobbing zeigt sich nicht nur durch Ausgrenzung, Beleidigungen und körperliche Gewalt initiiert vom Mobber, sondern auch durch körperliche und psychische Auswirkungen auf den Gemobbten. Mobbing hat psychosomatische Auswirkungen wie Bauchschmerzen oder Angst, die durch den Gedanken an die belastende Situation verstärkt werden. Auf Dauer nimmt die Leistungsfähigkeit in der Schule, beim Sport oder auf dem Arbeitsplatz ab.

Wenn der Stress zu viel wird  

Niemand ist gerne ein „Außenseiter” oder die „Lachnummer”! Menschen haben ein starkes, elementares Bedürfnis danach, von anderen Menschen akzeptiert und respektiert zu werden. Und es vermittelt doch auch ein gutes, geborgenes und sicheres Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein – dazuzugehören und auf Augenhöhe begegnen zu können. Wenn diese schöne Gefühlswelt durch gezieltes Ausgrenzen und Demütigungen plötzlich ins Wanken gerät, kann das schlimme Folgen für die Seele haben, denn Opfer von Mobbing bewegen sich auf einem langen emotional sehr belastenden Leidensweg. Unsere Kliniken sind ein Schutzraum gegen Anfeindungen und Stigmatisierung: Wir können Ihnen genau hier dabei helfen, wieder Stärke und Selbstvertrauen zu empfinden!  

Hilfe von Libermenta

Libermenta steht Ihnen als Mobbingopfer bei, die negativen Auswirkungen zu behandeln und Lösungsstrategien aufzustellen. Gemeinsam erarbeiten wir korrektes Verhalten in Konfliktsituationen im privaten Alltag und am Arbeitsplatz und bearbeiten Ihre psychischen Belastungen.

 

Wir sind für Sie da

Die Libermenta-Kliniken helfen Ihnen durch ihr fachkundiges Team dabei, sich gegen Konflikte mit Mobbern zu stärken.

+49 2235 4665 2505

Symptome und Behandlungsfelder

Mobbing kann sich auf jeden Betroffenen unterschiedlich auswirken. Daher haben wir für Sie die wichtigsten körperlichen und psychischen Symptome bei Jugendlichen und Erwachsenen Mobbingopfern aufgelistet. Erkennen Sie diese vermehrt bei sich, ist eine professionelle Behandlung angeraten, um Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sich wieder sicher in Ihrem Umfeld fühlen zu können. Als Eltern können Sie abklären, ob Ihr Kind in oder nach der Schule unter Mobbing durch Schüler, Lehrer oder andere Personen leidet. In Gesprächstherapien, Gruppentherapien und sozialer Beratung fördern wir in den Libermenta Kliniken Ihr Selbstbewusstsein und führen Sie nach Ihren Mobbing-Erfahrungen wieder zurück in ein Leben ohne Angst. So können Sie Ihren Alltag entspannt angehen, ohne Konflikte mit oder Gewalt von Kollegen und Vorgesetzten oder Lehrern und Schülern fürchten zu müssen.


Was kann man tun?

Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule lässt sich manchmal nicht vermeiden, da man oft keinen Einfluss auf das Verhalten des Mobbers hat. Ein gefestigtes Selbstbewusstsein hilft aber bei Konflikten, sich nicht von Tätern in die Angst mobben zu lassen. Bei übler Nachrede oder Stalking kann Strafanzeige bei der Polizei gestellt werden. Bei niederer Gewalt kann ein Vorgesetzter oder Vertrauenslehrer die passende Anlaufstelle sein, um Maßnahmen gegen den Täter zu erwirken. Für Ihre Gesundheit sind Vier-Augen-Gespräche mit Vertrauten vor Ort eine gute Möglichkeit, mit dem Mobbing umzugehen. Bei psychosomatischen Folgen sollten Sie sich in professionelle Beratung begeben.

Tipps für den Alltag

  • Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein
  • Suchen Sie Gespräche mit Menschen, welche Sie emotional unterstützen
  • Nehmen Sie sich, wenn nötig, eine Auszeit von Arbeitsplatz oder Schule

„Mobbing macht krank. Wir helfen Ihnen, sich zu distanzieren.“

Dr. Eva Kalbheim

stellv. Klinikdirektorin und Chefärztin
Libermenta Klinik Schloss Gracht

Was ist Mobbing? 

Laut Definition umfasst Mobben das wiederholte und länger anhaltende Schikanieren, Ärgern, Verletzen und Demütigen eines Menschen. Das englische Wort lässt sich mit „über jemanden herfallen” oder „jemanden bedrängen” übersetzen. Beteiligt sind dabei nicht nur Betroffene und Täter, sondern auch Mittäter und Menschen, die bewusst wegsehen. Beim Mobbing gibt es verschiedene Formen.

Bossing durch den Arbeitgeber

Bossing findet am Arbeitsplatz durch Arbeitgeber statt, welches von Kollegen unterstützt werden kann. Folgen des Verhaltens sind Diskriminierung und Ausgrenzung. Bossing wirkt sich nicht nur auf die sozialen Beziehungen im Büro aus, sondern beeinträchtigt auch die Aufgabenverteilung der Arbeitnehmer: Chefs über- oder unterfordern Sie absichtlich, kritisieren Sie bis ins kleinste Detail oder dulden Sabotage an Ihrer Arbeit. Gelegentlich ist sexuelle Belästigung auch Teil des Bossings. Meist soll durch die Schikane eine Kündigung erwirkt werden.

Psychoterror in der Klasse

Klassische Schauplätze von Mobbing sind Schulen. Nicht nur Mitschüler werden zu Tätern, sondern auch Lehrer, welche Konflikte mit einem Schüler provozieren. Lästereien, Ausgrenzung oder körperliche Gewalt durch andere Schüler können dabei auftreten. Beobachten Sie Mobbing bei Ihrem Kind, sind Sie als Eltern gefragt, dem Mobbing-Opfer zu helfen und dem Psychoterror in der Klasse gemeinsam mit dem Lehrer ein Ende zu setzen.

Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing spielt sich im virtuellen Raum ab, indem einzelne Personen in sozialen Medien beleidigt oder bloßgestellt werden. In manchen Fällen sind Drohanrufe oder -nachrichten involviert. Dem Mobbing über das Internet ist der Betroffene den Schikanen des mobbres auch Zuhause ausgesetzt und kann so kaum noch zur Ruhe kommen. Meist ist Cyber-Bullying ein Nebenprodukt des Mobbings in Schulen oder am Arbeitsplatz.   

Wie entsteht Mobbing? 

Mobbing entsteht dadurch, dass der Täter das soziale Machtgefälle zwischen sich und dem Betroffenen bilden und intensivieren möchte; oftmals tut er dies mithilfe von Gewalt. Anders als von Betroffenen oft geglaubt, sind nicht sie schuld an den Schikanen, sondern die Täter, welche sich als Mobber (körperlich) stark und mächtig gegenüber dem Mobbingopfer fühlen wollen. Ihr Verhalten ist oftmals darauf zurückzuführen, dass die Mobber sich selbst beispielsweise in familiären Strukturen unterlegen fühlen und das in einer anderen sozialen Umgebung (z. B. in der Schule oder am Arbeitsplatz) kompensieren müssen. Speziell am Arbeitsplatz kann ein allzu großer Konkurrenzkampf auch Kollegen zu Mobbern und Mobbing-Opfern werden lassen. Dieses Verhalten entwickelt sich, um seine Mobbingopfer zu schwächen und im Anblick des Vorgesetzten selbstbewusst zu erscheinen und folglich selbst schneller an eine Beförderung zu gelangen. Gelegentlich sind solche Taten am Arbeitsplatz und in der Schule auch auf Langeweile oder Missgunst zurückzuführen. Um ihre Vormachtstellung sicherzustellen, suchen sich Täter meist Mobbingopfer mit geringem Selbstwertgefühl aus. Sie machen sich Andersartigkeit zunutze, wie Ungeschicklichkeit oder einen Sprachfehler. Oftmals ist auch der soziale Status der Eltern ein ausschlaggebender Faktor, weshalb Kinder und Jugendliche zu Mobbing-Opfern in der Klasse werden. Auch jüngere Kinder sind eine leichte Zielscheibe von Mitschülern, um von anderen Jugendlichen gemobbt zu werden. 


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