Paartherapie

Eins + Eins = Zwei?

Ein Streit kommt im wahrsten Sinne des Wortes auch mal „in den besten Beziehungen” vor, langanhaltende Konflikte können aber dazu führen, dass die Seele sehr belastet wird.  Wenn es also in einer Partnerschaft zu langwierigen Streitsituationen kommt, die sich scheinbar „unlösbar” anfühlen und sich auf die Psyche niederschlagen, können unsere Experten dabei helfen, Lösungen dafür zu finden.

Was ist die Paartherapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Eine Paartherapie kann dabei helfen, Konflikte, Krisen oder Streitigkeiten zu behandeln, die sich negativ auf das alltägliche Leben und die Beziehung zweier Menschen auswirken. Streitpunkte werden oft durch fehlende Kommunikation verursacht, etwa wenn sich ein Partner trennen möchte und davor zurückschreckt, dieses Thema anzusprechen. Sexualität, aber auch Sucht oder Krankheiten können im Alltag ebenfalls zu Konfliktthemen werden. Eine dauerhaft belastende Partnerschaft kann zu negativem Stress sowie zu psychischen Erkrankungen führen. Schwierige Situationen in einer Partnerschaft schädigen die Seele des Menschen nachhaltig. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen über Formen der Psychotherapie zu bekommen.


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

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Dauer und Durchführung der Paartherapie

Im Rahmen einer Eheberatung werden bestehende Problemsituationen und Krisen identifiziert, Ursachen ergründet sowie Lösungsmöglichkeiten und Veränderungen vorgeschlagen, die neue Wege in der Beziehung eröffnen. Wichtig ist dabei, Verständnis für den Partner und seine Situation sowie Gefühle zu erlangen, sodass Probleme von beiden Seiten aus betrachtet werden können. Damit die Eheberatung erfolgreich sein kann, müssen sich beide Partner eingestehen, dass ihre Beziehung Hilfe benötigt. Ebenso müssen sie die Bereitschaft aufbringen, gemeinsam an ihren Konflikten zu arbeiten, statt den Prozess der Trennung einzugehen.

Die Dauer der Paartherapie richtet sich nach den aufzuarbeitenden Problemen der Partner in der Krise und ist damit individuell. Einige Konflikte können schneller gelöst werden als andere. In der Regel werden für eine Paartherapie 10 bis 15 Sitzungen veranschlagt. Häufig sind nach der Behandlung aber noch weitere Stunden notwendig, damit Paare das Gelernte wirklich umsetzen und nicht in alte Verhaltens- und Beziehungsmuster zurückfallen. In der Paarberatung kann mit unterschiedlichen Verfahren der Psychotherapie gearbeitet werden, die oft kombiniert werden. So hilft etwa die systemische Therapie, das Beziehungsgefüge zu erfassen, zu analysieren und neu zu gestalten. Mit dem tiefenpsychologischen Ansatz können Gefühle und Erlebnisse aus der Kindheit aufgedeckt werden, die sich auf die aktuellen Konfliktsituationen auswirken. Eine Verhaltenstherapie kann helfen, verfestigtes Verhalten in der Partnerschaft zu lösen und neue Handlungsweisen zu erlernen. Die Sitzungen finden idealerweise mit beiden Partnern statt, damit der Paartherapeut beide Positionen kennenlernt und Konflikte aus zwei Perspektiven geschildert bekommt. Nach der Therapiesitzung sollen die Paare zu Hause die gelernten Lösungsmöglichkeiten anwenden und in der nächsten Sitzung zusammen mit dem Therapeuten reflektieren.

 

„Sich Hilfe als Paar zu suchen ist kein Zeichen von Versagen. Wir helfen Ihnen.“

Professor Dr. Isa Sammet

Klinikdirektorin und Chefärztin
Libermenta Klinik Schloss Freudental

Chancen und Vorteile der Paartherapie

Die Erfolgsaussichten hängen von der Bereitschaft der Partner ab, gemeinsam an der Beziehung arbeiten zu wollen. Sind beide Partner positiv eingestellt, so kann die professionelle Paartherapie die Basis für ein verbessertes oder gar neues Miteinander sein. Der Therapeut agiert dabei als neutraler Dritter oder Vermittler, der hilft, durch gezielte Fragen und Gesprächsmoderation verhärtete Fronten zu glätten und Streit zu schlichten. Zu Beginn der Therapie legen die Beteiligten Ziele fest. Abhängig davon, ob ein Paar sich trennen oder an der Partnerschaft festhalten will, werden die Sitzungen gestaltet.
 

Nach der Zielfestlegung beginnt die Problemsuche. Der Therapeut erarbeitet gemeinsam mit dem Paar die Streitpunkte und deren Ursachen. Die Therapie verfolgt nicht das Ziel, einen einzelnen Menschen zurechtzubiegen, sondern vielmehr ihn dazu zu bringen, die Konfliktsituation aus dem Blick des anderen zu betrachten und Verständnis für dessen Gefühle aufzubringen. Die offene Kommunikation über die eigenen Bedürfnisse, Ängste, Krisen und schwierigen Situationen ist dabei ebenso wichtig wie die Anerkennung seiner eigenen Verantwortung sowie die gegenseitige Akzeptanz. Nur so kann die Ursache für konfliktbehaftete Situationen besser verstanden und bearbeitet werden. Anschließend wird der Fokus auf die Erarbeitung von Lösungen gelegt. Das Paar soll lernen, bestehende Konfliktthemen durch Kommunikation aus dem Weg zu schaffen und nachhaltig vorzubeugen. Bei lang andauernden oder tiefgehenden Konflikten versteifen sich Partner oft in die negativen Eigenschaften des anderen. In der Paarberatung sollen sie lernen, wieder die guten Eigenschaften aneinander zu sehen und diese als Basis dafür zu nutzen, zu zweit an der Zukunft zu arbeiten. Beispielsweise wird gelernt, Streit nicht durch unsachliche, sondern durch konstruktive Kommunikation zu regeln. Statt Vorwürfe und Unverständnis können Lob und Dank entgegengebracht werden.


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