Unterstützung bei Atembeschwerden
Atembeschwerden
Atemnot und andere Beschwerden der Atmung können körperliche und seelische Ursachen haben. Deshalb ist eine fachärztliche Abklärung wichtig, besonders wenn keine körperliche Diagnose die Beschwerden ausreichend erklärt.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Atembeschwerden?
Atembeschwerden umfassen verschiedene Formen einer gestörten Atemfunktion. Sie können durch gestörte Signalleitungen, Einschränkungen der Atemmuskulatur oder Erkrankungen der Lunge ausgelöst werden. Dazu zählen unter anderem Asthma, COPD, Allergien und weitere Erkrankungen.
Betroffene leiden häufig unter erschwerter Atmung, Husten oder Brustschmerzen. Auch die Leistungsfähigkeit am Tag kann deutlich nachlassen. Neben körperlichen Ursachen sollten auch seelische Faktoren berücksichtigt werden. Unerkannte und unbehandelte Atemnot oder andere Atembeschwerden können erheblichen Leidensdruck verursachen.
Symptome
Wie äußern sich Atembeschwerden?
Atembeschwerden können sich durch unterschiedliche körperliche und wahrnehmungsbezogene Symptome zeigen. Typisch sind erschwerte Atmung, das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, Kurzatmigkeit oder eine beschleunigte Atmung.
Mögliche Begleitsymptome sind:
hörbare Atemgeräusche
beschleunigte Atmung
Husten
Schwindel
Übelkeit
Engegefühl im Brustbereich
Schmerzen im Brustbereich
starke Erschöpfung
verminderte Leistungsfähigkeit
Gewichtsverlust
reduziertes Bewusstsein
Nachtschweiß
Gemütserregung
Verwirrtheit
Besonders häufig äußern sich Beschwerden als Kurzatmigkeit. Dabei gelangt weniger Sauerstoff in die Lunge, was die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen kann. Ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie kann ebenfalls Ursache von Atembeschwerden sein und eine lebensbedrohliche Situation auslösen.


Unterstützung bei Atembeschwerden
Haben Sie das Gefühl, nicht frei durchatmen zu können?
Wenn Sie in bestimmten Situationen das Gefühl haben, keine Luft mehr zu bekommen, zu hyperventilieren oder nicht mehr kontrolliert atmen zu können, sollten Sie die Beschwerden ernst nehmen. Atembeschwerden können körperliche Ursachen haben, aber auch mit seelischer Belastung, Angst oder Stress zusammenhängen.
Besonders bei akuter Atemnot, Brustschmerzen, Bewusstseinsveränderungen, Verwirrtheit oder starken Begleitsymptomen sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Atembeschwerden sollten nicht durch Selbstdiagnose oder Selbsttherapie behandelt werden.

Wie entstehen Atembeschwerden?
Ursachen von Atembeschwerden
Atembeschwerden entstehen häufig durch Atemwegserkrankungen. Dabei wird zwischen Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege unterschieden. Schleimhautschwellungen im oberen Bereich der Atemwege können zu einer Verengung führen. Dadurch kann Luft nur noch in geringen Mengen in die Lunge einströmen oder ausgeatmet werden.
Mögliche Auslöser im Bereich der oberen Atemwege sind:
allergischer Schnupfen
allergische Reaktionen
Erkältungen und grippale Infekte
Pseudokrupp
Verletzungen durch eindringende Fremdkörper
Lungenentzündung
Angina pectoris
Bronchitis
Asthma
Herzerkrankungen
Atemwegstumore
Muskelverspannungen
Auch Infekte, die aus den oberen Atemwegen absteigen, können Schleimhautschwellungen verursachen und das Atmen erschweren. Der gebildete Schleim wird durch Husten in Richtung der oberen Atemwege transportiert, kann jedoch oft nicht vollständig abgehustet werden. Wenn Lungenbläschen betroffen sind, kann der Sauerstoffgehalt im Blut abnehmen und das Gefühl entstehen, schlecht Luft zu bekommen.
Auch psychische Belastungen können Atembeschwerden auslösen. Hyperventilation ist eine häufig auftretende psychische Ursache. Sie kann durch äußere Einflüsse wie traumatische Situationen oder Angst vor bestimmten Situationen entstehen. Dabei steigt die Atemfrequenz an, verbunden mit dem Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen.
Auch Stress, Zeitdruck, unterdrückte Gefühle, Traumata oder Verluste können Atembeschwerden begünstigen.
Atembeschwerden lindern
Was kann man gegen Atembeschwerden tun?
Ein erster Ansatz bei Atembeschwerden ist, sich zu schonen und Ruhe zu bewahren. Gleichzeitig kann dauerhaftes Schonverhalten dazu führen, dass die körperliche Fitness abnimmt und der Körper immer geringeren Belastungen standhält. Um dem vorzubeugen, kann regelmäßiges Bewegungstraining, zum Beispiel Lungensport, sinnvoll sein.
Auch eine gesunde Lebensweise ohne Rauchen ist wichtig, da Rauchen das Risiko erhöhen kann. Wenn äußere Einflüsse wie Grippeerreger oder Pollenflug als Auslöser bekannt sind, können diese beispielsweise durch eine Impfung oder Asthma-Sprays beeinflusst werden.
Im Akutfall kann eine atemerleichternde Position helfen. Atembeschwerden sind jedoch immer ernst zu nehmen und sollten mit einem Facharzt besprochen werden.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Atembeschwerden können das Gefühl von Sicherheit, Belastbarkeit und Kontrolle im Alltag deutlich beeinträchtigen. Im Alltag können kleine Routinen helfen, die Atmung bewusster wahrzunehmen, Stress zu reduzieren und unterstützende Maßnahmen wie atemerleichternde Positionen, Atemtechniken oder regelmäßige Bewegung gezielt einzubinden.
spezielle Übungen und Stellungen nutzen, die das Atmen erleichtern
Entlastung im Stehen ausprobieren
Torwartstellung oder Kutschersitz einnehmen
kühle, frische Luft atmen
Atemtechniken wie Kontaktatmung nutzen, um den Atem bewusst zu lenken
Lippenbremse anwenden, um die Atmung zu beruhigen
Rauchen vermeiden
regelmäßiges Bewegungstraining, etwa Lungensport, in den Alltag integrieren
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Atembeschwerden
Die Behandlung von Atembeschwerden richtet sich nach der Ursache. Bei Atemwegserkrankungen mit körperlicher Ursache kann nach einer ausführlichen körperlichen Untersuchung entschieden werden, welche Behandlungsmöglichkeiten für die jeweilige Erkrankung infrage kommen.
Es gibt medikamentöse, heilpflanzliche, operative, physiotherapeutische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten. Bei psychischer Ursache können Gesprächs- und Verhaltenstherapie helfen, Atemnot und andere Einschränkungen besser einzuordnen und zu behandeln. Auch Selbsthilfegruppen können für Betroffene und Angehörige hilfreich sein.
Da Körper und Seele eng miteinander verbunden sind, sollten nicht nur körperliche Vorerkrankungen aus der inneren Medizin betrachtet werden. Auch die psychische Gesundheit sollte in die Diagnostik einbezogen werden, insbesondere wenn seelische Belastungen oder Angststörungen eine Rolle spielen.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Atembeschwerden können im Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen auftreten. Psychische Ursachen können ebenfalls eine Rolle spielen. Hyperventilation kann durch traumatische Situationen oder Angst vor bestimmten Situationen ausgelöst werden. Auch Stress, Zeitdruck, unterdrückte Gefühle, Traumata oder Verluste können sich neben anderen körperlichen Symptomen in Form von Atemschwierigkeiten zeigen.

Atembeschwerden einordnen
Welche Formen von Atembeschwerden gibt es?
Atembeschwerden können sich in verschiedenen Formen zeigen. Entscheidend ist, ob die Beschwerden in Ruhe, bei Belastung oder in bestimmten Körperhaltungen auftreten.
Kurzatmigkeit
Kurzatmigkeit ist eine häufige Form der Atemnot. Dabei gelangt weniger Sauerstoff in die Lunge, was die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen kann.
RuhedyspnoeDie Ruhedyspnoe ist eine Form der Atemnot, die im Ruhezustand auftritt.
Orthopnoe
Die Orthopnoe ist eine schwere Form der Atemnot. Das Atmen ist dabei nur noch in aufrechter Haltung möglich.
Belastungsdyspnoe
Die Belastungsdyspnoe ist mit körperlicher Anstrengung verbunden. Die Atemnot geht dabei über das übliche „Außer-Atem-Kommen“ bei körperlicher Belastung hinaus.
Hyperventilation
Hyperventilation kann eine psychische Ursache von Atembeschwerden sein. Dabei steigt die Atemfrequenz an, verbunden mit dem Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Atembeschwerden in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Atembeschwerden ausgelöst durch psychische Belastungen leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Atembeschwerden können sich in verschiedenen Formen zeigen. Entscheidend ist, ob die Beschwerden in Ruhe, bei Belastung oder in bestimmten Körperhaltungen auftreten. Dazu zählen unter anderem Kurzatmigkeit, Ruhedyspnoe, Orthopnoe, Belastungsdyspnoe und Hyperventilation.
Die Ruhedyspnoe ist eine Form der Atemnot, die im Ruhezustand auftritt. Betroffene erleben Atembeschwerden also nicht nur bei körperlicher Anstrengung, sondern bereits in Ruhe.
Die Orthopnoe ist eine schwere Form der Atemnot. Dabei ist das Atmen nur noch in aufrechter Haltung möglich.
Bei Hyperventilation steigt die Atemfrequenz an. Gleichzeitig entsteht das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. Hyperventilation kann eine psychische Ursache von Atembeschwerden sein.
Die Belastungsdyspnoe ist mit körperlicher Anstrengung verbunden. Die Atemnot geht dabei über das übliche „Außer-Atem-Kommen“ bei körperlicher Belastung hinaus.
Ja. Atembeschwerden können auch mit seelischer Belastung, Angst oder Stress zusammenhängen. Auch Zeitdruck, unterdrückte Gefühle, Traumata oder Verluste können Atembeschwerden begünstigen.







