Autogenes Training

Stärken Sie sich selbst!

Seinen Körper und seine Seele eigenständig und bewusst entspannen: Mittlerweile können die wenigsten Menschen das noch bzw. sie haben das Bewusstsein für die Notwendigkeit verloren! Es ist aber wichtig, Zeit für diese notwendigen Auszeiten zu finden, um die eigenen inneren Akkus mal wieder aufzuladen. Eine perfekte, alltagskompatible „Krafttankstelle” dafür kann beispielsweise autogenes Training sein. 

Was ist
Autogenes Training?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Das Autogene Training (AT) ist ein Basisverfahren im Bereich „Entspannung und Körperwahrnehmung“. Es ist mit einer Reihe von Übungen Bestandteil der multimodalen Psychotherapie und moderner, körperlich fokussierter therapeutischer Verfahren. Diese Methode der Präsenztherapie basiert auf Autosuggestion (Selbstbeeinflussung) und nimmt an, dass die meisten Menschen mithilfe ihrer Vorstellungskraft einen Zustand tiefer Entspannung erreichen können – die sogenannte „konzentrative Selbstentspannung“ mittels Autogenem Trainings. Vor allem auch nach der Therapie können Sie somit aus eigenen Mitteln Ruhe in Phasen voller Stress finden, Gedanken ordnen und im Alltag zur Entspannung kommen. Um Ihrem Leben wieder mehr Energie zu verleihen, empfehlen wir Ihnen eine Therapie in unserer Akutklinik mit einer auf Sie zugeschnittenen Betreuung.


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.  

+49 2235 4665 2505

Dauer und Durchführung des Autogenen Trainings

Autogenes Training kann durch verschiedene Übungen erlernt werden. Mithilfe suggestiver Techniken wird der Mensch im Rahmen der Therapie von einem geschulten Therapeuten angeleitet, Entspannung herbeizuführen, die Wahrnehmung seines Körpers zu verbessern und Selbstwirksamkeit zu erleben. Dabei werden Wärmeübungen zur besseren Durchblutung sowie Übungen zur tiefen Atmung und Ruhe angewandt. Das weiterführende Ziel dieser Therapie ist es, dass Patienten auch nach ihrem Aufenthalt in der Klinik dazu imstande sind, selbstständig Entspannung durch konzentrative Selbstentspannung herbeizuführen und Anspannung zu lösen.

Eine Trainingseinheit des Autogenen Trainings dauert etwa 20 bis 45 Minuten und besteht aus unterschiedlichen Übungen. Häufig reichen wenige Stunden aus, in denen die Grundstufen des Autogenen Trainings erlernt werden können. Über welchen genauen Zeitraum Autogenes Training fortgeführt werden sollte, ist individuell unterschiedlich. Oft wird Autogenes Training als ergänzende Methode im Rahmen einer anderen Therapie angeboten, wobei die Dauer auch von der Krankheit der Betroffenen und ihrer übrigen Therapiemaßnahmen abhängig ist. Die einzelnen Übungen des Autogenen Trainings können, einmal erlernt, immer wieder angewendet werden. Autogenes Training wird in Einzelsitzungen oder in der Gruppe durchgeführt. Die Sitzungen finden dabei sowohl sitzend als auch liegend statt. Der Patient lernt im Rahmen des Autogenen Trainings verschiedene Entspannungstechniken, die sich unter anderem positiv auf das Empfinden von Stress auswirken können. Beispielsweise helfen Übungen zum Erleben von Schwere, die Muskulatur erschlaffen zu lassen und zu entspannen, während Übungen zum Erleben von Wärme die Blutgefäße im Körper erweitern. Auch können im Rahmen des Autogenen Trainings Organübungen angewendet werden, in denen beispielsweise die Atmung trainiert wird, um die Entspannung des Körpers herbeizuführen.

„Mit Selbstsuggestionen zur Ruhe kommen – wir leiten Sie an.“

Dr. Eva Kalbheim

stellv. Klinikdirektorin und Chefärztin
Libermenta Klinik Schloss Gracht

Chancen und Vorteile des Autogenen Trainings

Autogenes Training gibt Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Techniken zu erlernen, um Ihren Körper selbst (wieder) in einen ruhigen Zustand versetzen zu können. Das kann eine positive und beruhigende Wirkung auf den psychischen Zustand sowie das allgemeine Wohlbefinden haben. Der Vorteil des Autogenen Trainings ist zum einen sein breites Anwendungsfeld. So kann Autogenes Training als begleitende Maßnahme im Rahmen einer anderen Therapieform angewandt werden, hilft aber auch Menschen mit Stress, sich langfristig und wirksam zu entspannen. Gleichzeitig liegt ein weiterer großer Vorteil in der Autosuggestion: Autogenes Training ist sehr nachhaltig und ermöglicht es Patienten, dieses auch über die Dauer der Therapie hinaus selbstständig anzuwenden, um den eigenen Körper zu entspannen. Hinzu kommt, dass bei sachgemäßer Anwendung kein Risiko durch Autogenes Training besteht.

Besonders geeignet für Menschen mit hohem Stress-Empfinden

Autogenes Training als Form der Präsenztherapie wird vor allem bei sehr gestressten Menschen oder bei Menschen mit innerer Unruhe und Angespanntheit angewandt. Gleichzeitig hilft das Autogene Training auch fast allen psychisch erkrankten Patienten. Das autogene Entspannungsverfahren findet ebenfalls Anwendung bei Nervosität, Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck. Zu beachten gilt hier aber, dass Autogenes Training bei bestimmten Krankheiten nur ergänzend eingesetzt werden kann. Des Weiteren sollten Patienten die Fähigkeit zur Konzentration sowie zum klaren Denken mitbringen, bevor sie sich auf das Erlernen der Übungen des Autogenen Trainings einlassen.

Autosuggestion als Teil des Autogenen Trainings versetzt Körper in einen Ruhezustand

Beim Autogenen Training spielt insbesondere das Prinzip der Autosuggestion eine wichtige Rolle. Durch die gedankliche Selbstbeeinflussung lässt sich der Körper in diversen Übungen in einen ruhigen Zustand versetzen. Während der jeweiligen Übung spricht sich der Trainierende immer wieder bestimmte autosuggestive Formeln vor, zum Beispiel: „Ich atme ruhig und tief in den Bauch." Er lenkt seine Konzentration dabei genau auf den genannten Körperbereich und stellt sich einen ruhigen Atem vor. Danach kommt er tatsächlich zur Ruhe. Die Wirkung der Autosuggestion beruht darauf, dass ein ruhiger körperlicher Zustand die Beruhigung des psychischen Zustands hervorrufen kann. Am Ende des Trainings wird die Umschaltung in den ruhigen Körperzustand wieder zurückgenommen, indem der Patient sich selbst suggeriert, dass er wach und aktiv ist.


Kontaktformular
Schreiben Sie uns gerne an

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.