Aus einer fast leeren Flasche Whisky fällt der letzte Tropfen heraus.

Behandlung
von Alkohol­sucht

Trinken Sie zu viel?

Mal ein Gläschen trinken, abends zusammen anstoßen oder sich auch mal etwas „Leckeres” gönnen: solange der Konsum von Alkohol kontrolliert sowie in Maßen ist und vor allem aus einem Genuss heraus entsteht, sollte man unbesorgt sein. Wenn das Trinkverhalten aber außer Kontrolle gerät, können negative Situationen entstehen, der Körper stark belastet und das eigenen Leben gefährdet werden.

Hilfe bei 
Alkoholsucht

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Genetische oder persönliche Faktoren können einen häufigeren sowie höheren Alkoholkonsum begünstigen. Der dauerhafte Alkoholkonsum führt zur Alkoholabhängigkeit (Alkoholismus), die verheerende Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit haben kann. Eine Alkoholabhängigkeit geht mit Blick auf das soziale Umfeld von Alkoholikern auch mit negativen sozialen Folgen einher. Hinzu kommen Stimmungsschwankungen, Angstzustände sowie Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle, aber langfristig auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Personen, die bei sich einen übermäßigen Alkoholkonsum oder Alkoholismus bemerken, sollten deshalb dringend professionelle Hilfe in Erwägung ziehen. Wir unterstützen Sie dabei, Veränderungen in der Einstellung zu alkoholischen Getränken herbeizuführen und begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Alkoholsucht.

Der Mensch
im Fokus

Einige psychische Erkrankungen haben einen genetischen Ursprung, einige wiederum entstehen aus der „Lebensgeschichte” heraus und wiederum andere ereilen einen fast schleichend. Gerade beim Konsum von Rauschmitteln geschieht nichts einfach von einem Tag auf den anderen. Ein paar erste Versuche werden zur Regelmäßigkeit und daraus wird dann übermäßiger Gebrauch mit daraus resultierender körperlicher und seelischer Abhängigkeit. Sucht macht auch keinen Halt vor Gesellschaftsschichten, Geschlecht oder Einkommen. Auch sind die Gründe dafür, warum jemand süchtig wird, vollkommen individuell. Und wir interessieren uns genau für diese individuellen Geschichten, um Betroffenen auf bestmögliche Weise dabei zu helfen, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. 

Wir sind für Sie da

 Brauchen Sie Unterstützung dabei, Ihr Trinkverhalten wieder in den Griff zu bekommen? Wir sind Experten auf dem Gebiet und beraten Sie gerne.

+49 2235 4665 2500

Therapie – Wie kann Alkoholsucht behandelt werden?

Nachdem der Abhängige professionelle Hilfe gesucht (Kontaktphase) und den Alkoholkonsum reduziert (Reduktionsphase) oder beendet hat (Entzugs- oder Entgiftungsphase), wird in der Entwöhnungsphase die Sucht therapiert. In der Psychotherapie sollen Alkoholabhängige den Alkoholkonsum nachhaltig ändern und die psychische und körperliche Abhängigkeit überwinden. Alkoholiker sollen die Alkoholkrankheit besiegen, aber auch eine erneute Alkoholabhängigkeit vermeiden. Gemeinsam wird das Ziel zur Alkoholsucht-Behandlung erarbeitet. Es wird betrachtet, welche inneren Dynamiken die Sucht ausgelöst haben und welche sie bedingen und aufrechterhalten. Eine medikamentöse Therapie kann zudem körperliche Entzugserscheinungen und das starke Verlangen nach Alkohol während der Therapie der Alkoholkrankheit mindern. 

Leiden Sie unter Alkoholsucht?
Machen Sie den Selbsttest.

Start

Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

DEFINITION –
WAS IST ALKOHOLSUCHT?

Alkoholsucht beschreibt die physische und psychische Abhängigkeit von Alkohol. Von riskantem Alkoholkonsum spricht man, wenn Frauen mehr als ein Standard-Glas Alkohol (ca. 12 g Alkohol) und Männer mehr als zwei Standard-Gläser Alkohol (ca. 24 g Alkohol) an je fünf Tagen in der Woche trinken. Außerdem gilt Alkoholkonsum an mehr als fünf Tagen in der Woche als riskanter, schädlicher Gebrauch: Ab diesem Schwellenwert erhöht sich bei kontinuierlichem Alkoholmissbrauch die Gefahr schädlicher körperlicher Folgen. Um schädliche Mengen Alkohol besser einschätzen zu können, kann als Vergleichswert die Alkoholmenge eines Bieres (0,33l ) herangezogen werden, das ca. 13 g Alkohol enthält. Ein Glas Wein (0,2 l) enthält ca. 16 g Alkohol.

Hinweise zur erfolgreichen Genesung

Ein wichtiges Ziel der Behandlung von körperlich und psychisch abhängigen Alkoholikern ist es, eine Veränderungsbereitschaft in ihnen hervorzurufen, die nicht nur den alkoholabhängigen Personen selbst, sondern auch deren Familien und Freunden wieder mehr Lebensfreude ermöglicht. Um Alkoholkranke nachhaltig zu entwöhnen und Rückfällen in die Krankheit vorzubeugen, sollte eine deutliche Verminderung des Alkoholkonsums beziehungsweise ein langfristiger und nachhaltiger gänzlicher Verzicht auf Alkohol vom Betroffenen angestrebt werden. Mit Blick auf eine langfristige Bewältigung der Alkoholabhängigkeit ist insbesondere das Verhalten in späteren Stress- oder Krisensituationen, in der eine erhöhte Gefahr des Rückfalls zum Alkoholismus besteht, von Bedeutung. Für Alkoholkranke spielt die soziale Unterstützung aus dem nahen Umfeld eine wichtige Rolle. Viele Alkoholabhängige greifen zusätzlich auf Behandlungshilfe in Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern zurück

Ein sicheres Zuhause auf Zeit

Für labile Menschen ist es im Alltag oftmals sehr schwer, Versuchungen tapfer zu widerstehen und nicht in alte Muster zu verfallen. Um dies aktiv zu vermeiden, hilft es manchmal schon, an schönen Orten und in Bewegung zu sein. Alleine oder in Gesellschaft, es gibt tolle Möglichkeiten, den eigenen Kopf freizubekommen und sich abzulenken. Unsere starken Schlossmauern tun auch ihr Übriges dazu, denn sie suggerieren Schutz vor äußeren negativen Einflüssen und Verlockungen. Und außerdem lässt es sich auch wunderbar im Inneren verweilen, z.B. in einer unserer außergewöhnlichen Lounges. Dort kann man stilvoll die Zeit zwischen den Therapieangeboten genießen! 

Ursachen –
wie entsteht Alkoholsucht?

Die Entstehung einer Alkoholabhängigkeit ist häufig begründet im Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren. Dabei gibt es drei zentrale Faktoren als Auslöser von Alkoholismus:


  1. Die Gegebenheiten des Individuums
    Das heißt, durch welche individuelle Lebensgeschichte man geprägt ist, welche biologischen Faktoren man mitbringt und welche psychologischen Variablen Einfluss nehmen. 
  2. Die sozialen Faktoren aus dem Umfeld
    In welchen soziokulturellen Kontext ist die betroffene Person eingebettet? Erhält sie beispielsweise Unterstützung von Familie und Freunden in Stress- oder Konfliktsituationen?
  3. Die spezifische Alkoholwirkung
    Die Wirkung von Alkohol besteht darin, dass dieser die Nervenzellen lähmt und damit die Übermittlung von Informationen behindert. Je nach konsumierter Menge ist diese Wirkung betäubender und wirkt sich auf das Seh-, das Gefühls- sowie das Assoziationszentrum im Gehirn aus.

Symptomatische Folgen –
wie äußert sich ein
Alkoholproblem beziehungsweise die Alkohol­sucht?

Neben den unmittelbaren Symptomen, die Alkohol während bzw. direkt nach dem Konsum auslöst, wie beispielsweise Koordinations- und Bewegungsstörungen, Sprachstörungen, Konzentrationsstörungen und erhöhtes Schwitzen oder Enthemmung, kann langjähriger Alkoholmissbrauch weitreichende psychische Erkrankungen sowie körperliche Schäden nach sich ziehen, die sich mitunter erst nach einigen Jahren in Form diverser Krankheiten abzeichnen.

Alkoholismus bringt sowohl körperliche als auch psychische Konsequenzen mit sich, die sich bei Frauen und Männern gleichermaßen anfänglich in schwachen Symptomen zeigen. Hierzu zählen unter anderem Appetitlosigkeit oder eine unausgewogene Ernährung. Auch können körperliche Entzugserscheinungen die Folge von ausbleibendem Trinken sein. Diese äußern sich meist in innerlicher Unruhe, Übelkeit, verstärkter Aggressivität bzw. Reizbarkeit oder Zittern. Im weiteren Verlauf wirkt sich das langjährige Trinken von Alkohol mit schweren negativen Folgen auf Körper und Seele aus. So entstehen ernsthafte körperliche Erkrankungen (z. B. Leberinsuffizienz) und psychische Störungen (z. B. Korsakow-Syndrom mit schwerem Verlust der Denkleistung).


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