Eine Person steht im Sand am Strand und blickt in die untergehende Abendsonne.

Sucht­erkran­kungen / Abhängig­keiten

Die Last mit den Lastern

Eine Suchterkrankung kann jeden treffen. Erst kommt der Genuss, dann folgt der Kontrollverlust: Der Gelegenheitskonsum wird zur Abhängigkeit. Insbesondere, wenn Personen länger unter starkem Stress leiden, entsteht ein erhöhtes Risiko für die Anfälligkeit, von Suchtmitteln abhängig zu werden. Doch aus der belastenden Situation gibt es Auswege in ein Leben mit warmen Bindungen und neuer Lebensfreude.

Behandlung von Suchter-
krankungen/
Abhängigkeiten 

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.


Eine Abhängigkeitserkrankung zeugt nicht von psychischer Charakterschwäche; sie ist eine medizinisch-psychische Erkrankung, die einen hohen – oft langjährigen – Leidensdruck bei Betroffenen verursacht. Haben Sie Schwierigkeiten, ohne eine bestimmte Substanz oder ein gewisses Verhalten in den Tag zu starten? Leiden Sie unter Entzugserscheinungen wie Unruhe, Angstzuständen oder schlechter Laune, wenn Sie dem Suchtverhalten nicht nachgehen oder nicht nachgehen können? Die Libermenta Kliniken sind auf die Therapie von Suchterkrankungen spezialisiert. In der naturnahen Umgebung unserer privaten Psychiatrie können Sie, mit Unterstützung unseres herzlichen Fachpersonals, neue Wege in ein suchtfreies Leben erforschen und beschreiten.

Der Mensch
im Fokus

Es ist für Suchterkrankte keine Hilfe zu wissen, dass es auch zahlreiche andere Leute gibt, die vermeintlich die „gleichen” Probleme, z.B. mit Alkohol, Drogen, Glücksspiel oder mit bestimmten Verhaltensweisen haben. Ganz im Gegenteil, manchmal entsteht dadurch anfangs sogar eine negative Dynamik aus „Gruppendruck” und der eigenen falschen Selbstwahrnehmung  wie  „Ist doch nicht so schlimm, die anderen machen das doch auch”. Der Weg in eine Sucht kann sogar recht „gesellig” sein, der Leidensweg während einer Abhängigkeit hingegen ist dann meist doch eher einsam. Damit Sie auf dem Weg raus aus der Sucht und zurück ins Leben nicht alleine sind, sind wir für Sie da… und zwar ohne Vorurteile, sondern kümmernd, wertschätzend und von Mensch zu Mensch!

Wir sind für Sie da

Eine Suchterkrankung ist keine Charakterschwäche. Es zeugt von Charakterstärke, sich gegen die Sucht und für das Leben zu entscheiden.

+49 2235 4665 2500

Unsere Behandlungsfelder 
im Bereich der Suchterkrankungen

Bei den Süchten und Abhängigkeiten gilt es zunächst, zwischen stoffungebundenen und stoffgebundenen Formen der Suchterkrankung zu unterscheiden. Zu der ersten Gruppe zählen Süchte wie die Sexsucht, die Spielsucht, die Mediensucht oder auch die Arbeitssucht. Zu den stoffgebundenen Suchterkrankungen zählen vor allem die Alkoholsucht sowie die verschiedenen Drogensüchte. Eine Sucht zeichnet sich vor allem dadurch aus …

Was sind Suchter-
krankungen
Abhängigkeiten?

Millionen Menschen sind derzeit von mindestens einer Abhängigkeit betroffen. Sie leiden unter starkem Suchtdruck, dem sogenannten Craving. Wird dem unwiderstehlichem Verlangen nicht nachgegeben, kommt es zu schweren seelischen und körperlichen Folgen.

Subtypen von Suchterkrankungen/
Abhängigkeiten

Vor dem Beginn einer Therapie spielt die ausführliche Diagnostik eine wichtige Rolle, denn Suchterkrankungen sind in zwei Subtypen mit vielen spezifischen Süchten zu differenzieren. Je nach Typ und Suchtmittel sollte ein individuelles Therapiekonzept zur Behandlung erstellt werden.

  • A. stoffgebundene Süchte bzw. Drogen-Abhängigkeiten
    (z. B.: problematischer Konsum von Alkohol und illegalen Drogen wie etwa Crystal Meth)
     
  • B. stoffungebundene Süchte bzw. Verhaltensabhängigkeiten (z. B.: Spielsucht und Sexsucht)

Was zeichnet die psychische Störung der Suchterkrankung/Abhängigkeit aus?

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die bei der körperlichen sowie psychischen Abhängigkeit auftreten können. Je mehr Symptome vorhanden sind, desto höher ist das Risiko einer Abhängigkeitserkrankung und desto schwerwiegender sind die Folgen für Betroffene und ihr Umfeld. Kennzeichnend ist der stark ausgeprägte psychische Suchtdruck; das heißt, dass ein starkes Verlangen (bzw. Zwang) besteht, die Droge wiederholt zu konsumieren. Kommt der Suchtkranke dem Verhalten nicht nach, spürt er zeitnah Entzugserscheinungen (etwa Kopfschmerzen, gedrückte Stimmung, Schlafstörungen, Gereiztheit). 


Um dem Suchtdruck nachzugehen und negativen Konsequenzen vorzubeugen, gehen Suchtkranke meist sehr weit und setzen ihre Gesundheit und Freundschaften sowie das Familienleben, den Job und die Wohnstätte aufs Spiel. An diesem Punkt ist von einer psychischen Abstinenzunfähigkeit und ausgeprägtem Kontrollverlust die Rede. Der Betroffene kann nicht mehr aus freien Stücken entscheiden, wann er eine Substanz konsumiert und wann er davon absieht. Häufig wird auch eine gewisse körperliche Toleranz (Gewöhnungseffekt) aufgebaut, die dafür sorgt, dass der Betroffene immer mehr von der Substanz konsumieren muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Typischerweise ist auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld (soziale Isolation)  zu beobachten. Betroffene Personen verbringen einerseits mehr und mehr Zeit mit dem Konsum, der den Kontakt zu Personen, die nicht konsumieren, belastet. Andererseits sucht der Suchtkranke sich neue „Freunde“, die ein vergleichbar starkes Interesse an der Substanz haben. Von einer Abhängigkeit können sich Suchtkranke oftmals nicht alleine distanzieren.

Lebensräume erleben

Erkrankte sind oftmals wie gefangen in ihrer Sucht. Der Konsum oder das Verhalten werden diktiert von Befriedigung oder Verlangen und der Sprung heraus aus diesem Alltagsleben und hinein in ein neues „Leben erleben” wird umso schwieriger, je länger die Sucht einen festhält. Wir möchten Sie auf diesem Sprung gerne begleiten und dabei unterstützen, dass Sie nicht nur Ihr Verhalten verändern, sondern auch erstmal Ihre gewohnte Umgebung. Wir schaffen für Sie neue  „Lebensräume” auf Zeit und die Möglichkeit, Ihre seelische Situation in geborgener Atmosphäre zu verbessern. Unsere Kliniken sind allesamt bedürfnisorientierte, wunderschöne, unterstützende und beschützende Orte, die eine ganzheitliche, psychiatrische Behandlung auf die bestmögliche Weise zulassen. 

Wie entstehen Sucht­erkrankungen /
Abhängigkeiten?

Suchterkrankungen haben viele Gesichter und schleichen sich – mit wenigen Ausnahmen – unbemerkt über einen längeren Zeitraum ein. Im Prinzip kann jeder Mensch unter bestimmten Umständen unter einer Abhängigkeit leiden, denn es gibt viele Verhaltensweisen und Drogen, die abhängig machen können. Nicht nur illegale Drogen, sondern auch Medikamente oder legale Drogen wie Tabak und Alkohol sind Suchtmittel und können eine Abhängigkeitserkrankung hervorrufen. Wo nun der Gelegenheitskonsum aufhört und in einen schädlichen Gebrauch übergeht beziehungsweise in einer Abhängigkeitserkrankung mündet, sollte vom Fachpersonal mittels professioneller Diagnostik in einer Ambulanz oder Psychiatrie abgeklärt werden.

VOM GENUSS ZUM LEIDENSDRUCK

Vor nahezu jeder Sucht steht eine direkte positive Wirkung. Der Mensch erlebt mit seinem Suchtverhalten einen sogenannten „Kick“, erlebt positive Emotionen und reduziert kurzzeitig negative Gedanken und Gefühle. Für die Zeit des Konsums bzw. Rausches werden Stress, Ängste, Schmerzen oder andere psychische Probleme nahezu vergessen. Diesem befriedigendem Gefühl geht der Sucht-Gefährdete zunehmend nach. Kommen jetzt noch andere Faktoren dazu (etwa eine genetische Anfälligkeit für Suchterkrankungen oder intensiver, negativer Stress), erhöht sich das Risiko einer Abhängigkeit. Der stetige Wechsel zwischen Konsum (Euphorie durch den Rausch) und Ernüchterung (durch abstinente Phasen mit alltäglichen Stressoren) schafft einen Teufelskreis, in dem der Betroffene schnellstmöglich wieder den Zustand der Euphorie erreichen möchte.


Durch die Euphorie-Hochs scheint der nüchterne Zustand oftmals als langweilig oder schwer, da die Differenz zwischen Rausch (Hoch) und Nüchternheit (Normalzustand) als sehr intensiv wahrgenommen wird. So stark, dass der gewöhnliche Stimmungszustand vom Betroffenen selbst als Stimmungstief wahrgenommen wird. Fallen nun auch noch die gewöhnlichen Alltagsstrukturen weg, weil sich Freunde abwenden, der Jobverlust droht und kein strukturierter Tagesablauf mehr gegeben ist, werden Suchtmittel und Rauschzustand zum neuen zentralen Lebensinhalt des Suchtkranken, von dem er sich in Eigenregie nur sehr schwer lösen können wird. Im Falle einer Suchterkrankung wird das Aufsuchen professioneller Hilfe für die Behandlung der Erkrankung mit allen Facetten der psychischen und körperlichen Abhängigkeit empfohlen.


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