Unterstützung bei Migräne
Migräne
Migräne und starke Kopfschmerzen können Betroffene erheblich belasten. Wenn es im Kopf hämmert oder pocht, Licht und Lärm kaum auszuhalten sind und klares Denken schwerfällt, kann der Alltag deutlich eingeschränkt sein. Besonders bei regelmäßig auftretenden oder starken Beschwerden sollte ärztliche Unterstützung gesucht werden.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Migräne?
Migräne gehört zu den Hauptarten von Kopfschmerzen. Kopfleiden können dumpf, klopfend oder stechend auftreten. Sie können schlagartig in Anfällen, gelegentlich oder chronisch auftreten. Zu den Hauptarten zählen Migräne, Cluster-Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen.
Kopfschmerzen können je nach Art hinter der Stirn, im Bereich der Augen, an der Schläfe oder im gesamten Kopf auftreten. Migräne kann zu erheblichen Einschränkungen führen, weil bei starken Schmerzen und Übelkeit häufig nur Ruhe und Dunkelheit helfen.
Symptome
Wie äußert sich Migräne?
Migräne äußert sich häufig als pochender, stechender oder pulsierender Schmerz. Typisch sind außerdem Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit. Zusätzlich kann bei einem Migräne-Anfall eine visuelle Aura oder starke Übelkeit auftreten. Im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen tritt der Schmerz bei einem Migräne-Anfall meist nur auf einer Seite des Kopfes auf.
Mögliche Beschwerden bei Migräne und Kopfschmerzen sind:
pochende, stechende oder pulsierende Schmerzen
einseitige Kopfschmerzen
Lichtempfindlichkeit
Lärmempfindlichkeit
Geruchsempfindlichkeit
visuelle Aura
starke Übelkeit
das Gefühl, nicht mehr klar denken zu können
deutliche Einschränkung im Alltag
Auch andere Kopfschmerzformen zeigen eigene Muster. Spannungskopfschmerz zieht häufig vom Hinterkopf in Richtung Stirn und Schulter und betrifft oft beide Seiten des Kopfes. Cluster-Kopfschmerz zeigt sich meist an einer bestimmten Stelle des Kopfes, häufig im Bereich von Stirn, Auge oder Schläfe.


Unterstützung bei Migräne
Hämmern und pochen Ihre Kopfschmerzen regelmäßig?
Wenn Kopfschmerzen häufig auftreten, sehr stark sind oder mit zusätzlichen Beschwerden verbunden sind, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Besonders bei plötzlich sehr stark einsetzenden Vernichtungskopfschmerzen handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der dringend untersucht werden muss.
Auch wenn Kopfschmerzen zusammen mit Schwindel, Fieber oder Bewusstseinsstörungen auftreten, sollte der Notarzt gerufen und Erste Hilfe geleistet werden.

Wie entsteht Migräne?
Ursachen von Migräne
Kopfschmerzen können zahlreiche Ursachen haben. Sie können auf körperliche oder seelische Auslöser zurückgehen. Das Gehirn selbst ist dabei nicht der Auslöser, da es über keine Schmerzrezeptoren verfügt.
Sekundäre Kopfschmerzen entstehen im Rahmen anderer Erkrankungen. Mögliche Auslöser sind Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen, Schlaganfall, Nebenwirkungen von Medikamenten, Virusinfektionen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Erkältungen. Auch Sehstörungen können eine Rolle spielen, da sich die Augen beim Lesen stark anstrengen müssen.
Seelische Erkrankungen und ihre Begleitsymptome können eher mit primären Kopfschmerzen verbunden sein. Kopfschmerzen können beispielsweise durch Verspannungen entstehen, die unter anderem bei Angststörungen, Traumafolgeerkrankungen oder Depressionen auftreten können. Auch Stress und akute Belastungssituationen können die Entstehung akuter Kopfschmerzen fördern.
Migräne lindern
Was kann man gegen Migräne tun?
Bei häufigen oder sehr starken Kopfschmerzen sollte zunächst ärztlich abgeklärt werden, welche Ursache zugrunde liegt. Besonders sinnvoll kann eine Untersuchung durch einen Arzt der Neurologie sein, damit das Schmerzleiden entsprechend eingeordnet und behandelt werden kann.
Da Kopfschmerzen häufig durch Stress und damit verbundene Verspannungen ausgelöst werden, können Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung unterstützend eingesetzt werden. Auch Akupunktur wird genannt. Wärme im Nacken kann wohltuend wirken und Verspannungen lockern.
Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft kann präventiv wirken und Beschwerden nicht-medikamentös unterstützen. Auch ätherische Düfte und Öle, etwa Pfefferminzöl zur Anwendung auf Stirn, Schläfen oder Nacken, werden als Möglichkeit beschrieben.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Migräne kann den Alltag durch starke Schmerzen, Reizempfindlichkeit und eingeschränkte Belastbarkeit deutlich beeinträchtigen. Im Alltag können kleine Routinen helfen, mögliche Auslöser bewusster wahrzunehmen, Entspannung zu fördern und unterstützende Maßnahmen wie ausreichend Schlaf, Bewegung und regelmäßiges Trinken besser zu verankern.
über den Tag ausreichend Wasser trinken; zwei bis drei Liter werden als Richtwert genannt
Dehnungsübungen regelmäßig integrieren, besonders bei viel Sitzen
Muskelverkürzungen und Verhärtungen entgegenwirken
bei Spannungskopfschmerzen kann eine Tasse schwarzer Filterkaffee oder ein Espresso hilfreich sein
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Migräne
Wenn Kopfschmerzen im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung stehen, kann eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll sein. Dabei können Psychoanalyse oder Psychoedukation unterstützen, unbewusste oder verdrängte Konflikte als mögliche Auslöser von Kopfleiden zu erkennen.
Bei sehr starken Kopfschmerzen kann eine medikamentöse Behandlung mit Schmerzmitteln als begleitende Maßnahme infrage kommen. Diese behandelt gezielt die Schmerzen, beseitigt jedoch nicht die Ursachen. Bei länger anhaltenden, intensiven oder chronischen Kopfschmerzen sollte grundsätzlich ein Arzt konsultiert werden.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Kopfschmerzen können im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen oder Beschwerden auftreten. Dazu zählen unter anderem Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen, Schlaganfall, Nebenwirkungen von Medikamenten, Virusinfektionen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Erkältungen und Sehstörungen.
Auch psychische Erkrankungen und ihre Begleitsymptome können eine Rolle spielen. Kopfschmerzen können durch Verspannungen entstehen, die unter anderem bei Angststörungen, Traumafolgeerkrankungen oder Depressionen auftreten können. Stress und akute Belastungssituationen können die Entstehung akuter Kopfschmerzen zusätzlich fördern.

Migräne einordnen
Welche Formen von Migräne gibt es?
Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Grundsätzlich lassen sie sich in primäre und sekundäre Kopfschmerzen unterteilen. Bei primären Kopfschmerzen steht der Schmerzreiz im Zentrum des Kopfes und steht nicht im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. Sekundäre Kopfschmerzen entstehen als Folge einer Erkrankung, zum Beispiel nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Infektion.
Migräne
Migräne wird häufig von Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit begleitet. Der Schmerz ist eher pochend, stechend oder pulsierend. Zusätzlich können eine visuelle Aura und starke Übelkeit auftreten. Meist betrifft der Schmerz nur eine Seite des Kopfes.
Spannungskopfschmerz
Spannungskopfschmerz ist die häufigste Art der primären Kopfschmerzen. Er zieht häufig vom Hinterkopf in Richtung Stirn und Schulter und betrifft oft beide Seiten des Kopfes. Betroffene erleben ihn meist als leichten bis mittelstarken Druck. Die Beschwerden können kurzfristig auftreten oder über mehrere Tage andauern.
Cluster-Kopfschmerz
Cluster-Kopfschmerz tritt meist an einer bestimmten Stelle des Kopfes auf. Die sehr heftigen Schmerzattacken liegen häufig im Bereich von Stirn, Auge oder Schläfe. Begleitend können Augentränen, Schwitzen, Pupillenveränderung und Bewegungsdrang auftreten. Cluster-Kopfschmerzen treten häufig in Perioden auf, zwischen denen Betroffene teils Monate oder Jahre keine Attacken erleben.
Primäre Kopfschmerzen
Bei primären Kopfschmerzen steht der Schmerzreiz im Zentrum des Kopfes. Diese Schmerzen stehen nicht im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen.
Sekundäre Kopfschmerzen
Sekundäre Kopfschmerzen entstehen als Folge einer Erkrankung, zum Beispiel nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Infektion.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Migräne in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die aufgrund von psychischen Erkrankungen unter Migräne leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Bei primären Kopfschmerzen steht der Schmerzreiz im Zentrum des Kopfes. Diese Schmerzen stehen nicht im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. Sekundäre Kopfschmerzen entstehen dagegen als Folge einer Erkrankung, zum Beispiel nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Infektion.
Spannungskopfschmerz zieht häufig vom Hinterkopf in Richtung Stirn und Schulter und betrifft oft beide Seiten des Kopfes. Betroffene erleben ihn meist als leichten bis mittelstarken Druck. Migräne zeigt sich dagegen häufig als pochender, stechender oder pulsierender Schmerz und kann mit Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit, visueller Aura oder starker Übelkeit verbunden sein.
Cluster-Kopfschmerz tritt meist an einer bestimmten Stelle des Kopfes auf. Die sehr heftigen Schmerzattacken liegen häufig im Bereich von Stirn, Auge oder Schläfe. Begleitend können Augentränen, Schwitzen, Pupillenveränderung und Bewegungsdrang auftreten.
Spannungskopfschmerz zieht häufig vom Hinterkopf in Richtung Stirn und Schulter und betrifft oft beide Seiten des Kopfes. Betroffene erleben ihn meist als leichten bis mittelstarken Druck. Migräne wird dagegen häufig von Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit begleitet und zeigt sich eher als pochender, stechender oder pulsierender Schmerz.
Ja. Kopfschmerzen können durch Verspannungen entstehen, die unter anderem bei Angststörungen, Traumafolgeerkrankungen oder Depressionen auftreten können. Auch Stress und akute Belastungssituationen können die Entstehung akuter Kopfschmerzen fördern.







