Frau hält sich die Stirn

Behandlung von Kopf­schmerzen

Wenn es hämmert & pocht!

Wenn es im Kopf hämmert, Licht und Lärm unerträglich sind und es sich anfühlt, als ob man vor Schmerz nicht mehr „klar denken” kann: Kopfschmerzen oder sogar die Steigerung Migräne sind furchtbare Begleiter – vor allem, wenn Sie regelmäßig auftreten! Betroffene haben meist einen großen Leidensdruck und sollten bei starken Schmerzen und häufigen Auftreten unbedingt ärztliche Unterstützung suchen!

Was sind Kopfschmerzen?

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Kopfleiden treten als dumpfe, klopfende oder stechende Schmerzen auf. Sie können sowohl schlagartig in Anfällen als auch gelegentlich auftreten oder sogar zu chronischen Schmerzen werden. Es gibt die Hauptarten Migräne, Cluster-Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen. Kopfschmerzen können je nach Art zum Beispiel hinter der Stirn, im Bereich der Augen, an der Schläfe oder im gesamten Kopf auftreten. Kopfleiden bremsen häufig Betroffene in ihren Vorhaben und führen in Form der Migräne zu erheblichen Einschränkungen, da oftmals nur noch Ruhe und Dunkelheit helfen, wenn es zu starken Schmerzen und Übelkeit kommt. 

Behandlung von Kopfschmerzen

Bei häufigen oder sehr starken Kopfschmerzen sollten Patienten am besten einen Arzt der Neurologie aufsuchen, um die Ursache des Schmerzleidens abzuklären und diese entsprechend der Differenzialdiagnose zu behandeln. Bei Vernichtungskopfschmerzen, welche plötzlich sehr stark einsetzen, handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der dringend vom Arzt untersucht werden sollte, sodass eine entsprechende Behandlung mit den geeigneten Mitteln durchgeführt werden kann. Auch, wenn Kopfschmerzen in Zusammenhang mit Schwindel, Fieber oder Störungen des Bewusstseins auftreten, sollte der Notarzt gerufen und Erste Hilfe geleistet werden.

Bei Kopfschmerzen, die einer psychischen Erkrankung zugrunde liegen, empfiehlt sich eine psychotherapeutische Behandlung, um das Leiden zu lindern. Die Psychoanalyse oder auch die Psychoedukation als Vermittlung von Wissen über psychische Erkrankungen können dabei helfen, unbewusste oder verdrängte Konflikte als Auslöser von Kopfleiden zu identifizieren. Bei sehr starken Kopfschmerzen empfiehlt sich als begleitende Maßnahme eine medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln, die unterstützend gezielt die Schmerzen behandelt, nicht aber die Ursachen beseitigt. Auch können bereits einfache Hausmittel wie ätherische Öle entspannend sein und bei der Behandlung gegen die Schmerzen helfen. Grundsätzlich sollte bei länger anhaltenden, intensiven oder chronischen Kopfschmerzen ein Arzt konsultiert werden. Bei sehr starken Kopfschmerzen empfiehlt sich als begleitende Maßnahme eine medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln, die unterstützend gezielt die Schmerzen behandelt, nicht aber die Ursachen beseitigt. Auch können bereits einfache Hausmittel wie ätherische Öle entspannend sein und bei der Behandlung gegen die Schmerzen helfen. Grundsätzlich sollte bei länger anhaltenden, intensiven oder chronischen Kopfschmerzen ein Arzt konsultiert werden.


Was kann man gegen Kopfschmerzen tun?

Da Kopfleiden häufig durch Stress und damit einhergehende Verspannungen ausgelöst werden, lassen sich diese mit Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung oder Akupunktur behandeln. Auch Wärme im Nacken kann wohltuend wirken und Verspannungen lockern. Darüber hinaus kann ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft präventiv wirken und starke Kopfschmerzen lindern beziehungsweise der Entstehung dieser auf nicht-medikamentöse Weise vorbeugen. Um Entspannung zu finden und Beschwerden zu lösen sind ebenfalls ätherische Düfte und Öle, wie Pfefferminzöl, zur Anwendung auf der Haut (Stirn, Schläfen oder Nacken) denkbar.

Tipps im Alltag

  • immer genügend Wasser über den Tag trinken  – zwei bis drei Liter sind ein Richtwert 
  • Dehnungsübungen – insbesondere bei vielem Sitzen – als Routine integrieren, um Muskelverkürzungen und -verhärtungen zu lösen
  • bei Spannungskopfschmerzen können eine Tasse schwarzer Filterkaffee oder ein Espresso helfen – viele Schmerztabletten enthalten als Wirkstoff Koffein

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WIE ÄUSSERN SICH DIE SCHMERZEN

Die häufigste Art der primären Kopfschmerzen ist der Spannungskopfschmerz, welcher strahlend vom Hinterkopf in Stirn und Schulter zieht und oft beide Seiten des Kopfes gleichzeitig befällt. Dabei verspüren Betroffene den leichten bis mittelstarken Schmerz als Druck. Die Beschwerden von akuten Kopfschmerzen können sowohl nur kurzfristig als auch über mehrere Tage andauern. Migräne hingegen wird begleitet von Licht-, Lärm- sowie Geruchsempfindlichkeit und äußert sich eher als pochender, stechender oder pulsierender Schmerz. Zusätzlich kann bei einem Migräne-Anfall auch eine visuelle Aura oder starke Übelkeit auftreten. Im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen tritt das Schmerzleiden bei einem Migräne Anfall meist nur auf einer Seite des Kopfes auf. Dazu ähnlich ist auch der Clusterkopfschmerz, der sich lediglich an einer bestimmten Stelle des Kopfes verzeichnet. Die sehr heftigen Schmerzattacken finden dabei meist im Bereich von Stirn, Auge und Schläfe statt und werden unter anderem von Augentränen, Schwitzen, Pupillenveränderung und Bewegungsdrang begleitet. Clusterkopfschmerzen treten meist in Perioden auf, in denen Betroffene teils bis zu Monaten oder Jahren keine Attacken mehr erlebt haben.

Welche Formen von Kopfschmerzen gibt es?

Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Diese lassen sich in primäre und sekundäre Kopfschmerzen unterteilen. Bei primären Kopfschmerzen steht der Schmerzreiz im Zentrum des Kopfes. Diese Schmerzen stehen nicht im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. Sekundäre Kopfschmerzen beschreiben Kopfschmerzen, die als Folge einer Erkrankung wie beispielsweise nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Infektion auftreten.

„Eine profunde medizinische und psychologische Diagnostik ist selbstverständlich!“

Professor Dr. Isa Sammet

Klinikdirektorin und Chefärztin
Libermenta Klinik Schloss Freudental

Entstehung von Kopfschmerzen

Kopfschmerzen haben zahlreiche Ursachen, die sowohl auf körperliche als auch seelische Auslöser zurückgehen können. Das Gehirn selbst ist dabei allerdings nie der Auslöser, weil es über keinerlei Schmerzrezeptoren verfügt. Sekundäre Kopfschmerzen entstehen, weil sie im Rahmen von anderen Erkrankungen auftreten. So können Kopfschmerzen als Folge von Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen, einem Schlaganfall, Nebenwirkungen von Medikamenten, Virusinfektionen im Körper oder auch einer Nasennebenhöhlenentzündung entstehen. Auch eine einfache Erkältung kann bereits für akut auftretende Kopfschmerzen sorgen. Des Weiteren sollten Sehstörungen in Betracht gezogen werden, da sich die Augen beim Lesen sehr anstrengen müssen.

Seelische Erkrankungen und ihre Begleitsymptome sind dagegen eher die Ursache für primäre Kopfschmerzen, da diese ein eigenständiges Krankheitsbild darstellen. So können Kopfschmerzen beispielsweise durch Verspannungen entstehen, welche unter anderem ein Symptom von Angststörungen, Traumafolgeerkrankungen oder einer Depression sein können. Generell fördern auch Stress und akute Belastungssituationen die Entstehung von akuten Kopfschmerzen. 


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