Durch ein verregnetes Fenster hindurch sieht man eine Person verzweifelt auf der Bettkante sitzen.

Selbsttest für
Angst­störung

Haben Sie Mut zum Handeln

Sind Panik, Ängste oder Phobien zu Ihren täglichen Begleitern geworden, bzw. in manchen Situationen plötzlich über die Maße ausgeprägt, dann können das nicht nur Momentaufnahmen oder „schlechte Phasen”, sondern Anzeichen für eine behandlungsbedürftige Angststörung sein. Unser Selbsttest kann eine gute Hilfestellung sein, um die Situation selbst erst mal einzuschätzen, um dann ggf. einen Facharzt zu konsultieren.   


Was ist eine Angststörung?

Angst ist eine überlebenswichtige Emotion, die uns vor Gefahren warnt und den Körper in einen Ausnahmezustand versetzt. Oftmals kann es aber vorkommen, dass sich Ängste zunehmend verstärken und in einem Gefühl der Panik münden. Dabei kommt es zu einem gesteigerten Angstempfinden, das sich körperlich sowie seelisch bemerkbar macht. Körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühle, Übelkeit und Schmerzen bereiten den Körper auf eine Gefahr vor, die möglicherweise gar nicht eintritt. Psychische Anzeichen wie Schwindel, Benommenheit, Depersonalisation und Angst vor Kontrollverlust oder sogar dem Tod bestärken das Gefühl der Panik und können in einer intensiven Panikattacke resultieren.

 

Behandlungsfeld Angststörung


Leiden Sie unter einer Angststörung?
Machen Sie den Selbsttest.

Start

Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Wie entsteht
eine Angst­störung?

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze zu dem Thema der Angst. Gründe, warum Menschen Phobien, Panikattacken oder auch generalisierte Angststörungen – manchmal auch in Kombination mit einer Depression – entwickeln, gibt es viele. Die psychoanalytische Theorie geht davon aus, dass das Ausmaß der sich entwickelnden Angstgefühle durch Persönlichkeit, Widerstandskraft und frühkindliche Erfahrungen geprägt ist. Die Ursachen für Angststörungen wie Panikstörungen, Phobien und generalisierte Ängste sind noch nicht vollends geklärt, da auch bei dieser psychischen Störung vielerlei Faktoren eine Rolle spielen. Wie bei diversen anderen psychischen Erkrankungen sind hier vermutlich auch die Gene des einzelnen Menschen relevant. Auch ein Ungleichgewicht an Botenstoffen im Gehirn, Posttraumatische Belastungsstörungen oder andere psychische Probleme können ebenso wie chronische Schmerzen Auslöser der Ängste sein.

Wie erkennt man eine Angststörung?

Eine Angststörung ist wahrscheinlich, wenn sich der Betroffene alltäglichen Situationen nicht mehr stellen kann und sein Leben durch dem daraus entstehenden Leiden eingeschränkt ist. Das manifestiert sich insbesondere in der erhöhten Dauer, Häufigkeit und Intensität der Angstzustände. Der Seelenzustand des Betroffenen wird von einem täglichen Gefühl der Beklemmung und Machtlosigkeit überschattet. Spezifische Ängste (z. B. soziale Phobie) und generalisierte Angststörungen nehmen mit der Zeit oft Überhand, sodass einige Betroffene aus purer Ängstlichkeit kaum noch das eigene Haus verlassen. Sie verspüren die Angst, von anderen Menschen verurteilt zu werden oder gewisse Situationen einfach nicht ertragen zu können.

Erste Schritte aus der Angststörung

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Angststörung zu leiden, kann Ihnen ein Angststörung-Test dabei helfen, eine Erklärung für Ihre Symptome zu finden. Suchen Sie bei einem konkreten Verdacht aber in jedem Fall nochmals einen Arzt oder Psychotherapeuten auf: Ein Online-Test kann Ihnen keine genaue Diagnose liefern. Mittels Psychotherapie und medikamentöser Behandlung können ausgebildete Fachärzte Abhilfe schaffen. Besonders bei spezifischen Phobien und körperlichen Symptomen, die durch die Angststörung entstanden sind, können diese Ihre Beschwerden lindern, sodass Sie ein unbeschwerteres Leben führen können.

Symptome

 

Was kann man
bei einer Angst­störung tun?

Je nach Lebensumständen, Art und Ausprägung können Angststörungen extrem belastend sein. Durch die teils enormen Einschränkungen im Leben der Betroffenen können diese arbeitsunfähig werden oder auch eine Depression entwickeln. Mit der richtigen Therapie sind die Ängste jedoch zumeist gut in den Griff zu bekommen. Klassischerweise wird eine Mischung aus Psychotherapie und Medikamenten angewandt. Die Art der Therapie hängt von den Symptomen und Beschwerden des Patienten ab. So kann beispielsweise bei einer Depression gut mit Medikamenten gearbeitet werden, wohingegen der Schwerpunkt bei einer Phobie eher auf einer kognitiven Verhaltenstherapie liegen würde, wie z. B. der Expositionstherapie – der Behandlung durch eine direkte Konfrontation der Patienten mit ihren konkreten Ängsten.

Therapie