Eine Gabel ist von einem Maßband zur Messung des Körperumfangs umwickelt

Essstörungen

Haben Sie Genuss verlernt?

Wenn Essen kein Genuss mehr, sondern nur noch Belastung ist, dann muss  dringend wieder ein gesundes, kontrolliertes Verhältnis zur Nahrung gefunden werden. Gerade bei Essstörungen kommen neben dem physischen und psychischen Druck auch noch der gesellschaftliche dazu, denn viele Störungen sind „offensichtlich” und stigmatisieren die Betroffenen im Sozial- und im Alltagsleben.

Behandlung von Essstörungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Essstörungen sind oft vorkommende Krankheiten in der psychosomatischen Medizin, die das Leben von Betroffenen immens einschränken. Wenn Essgewohnheiten krank machen, droht die Seele durch eine pathologische Fehlernährung  zu „verhungern“. Beschäftigen Sie sich viel mit dem Thema Essen oder kontrollieren Sie Ihr Essverhalten stark, weil Sie Angst vor einer Gewichtszunahme haben? Oder werden Sie von unkontrollierbaren Essattacken übermannt und plagt Sie danach ein aufgewühlter Magen und das schlechte Gewissen? Essen Sie heißhungrig und übergeben sich danach? Die Flucht ins gestörte Essverhalten ist eine trügerische Bewältigungsstrategie für Lebensprobleme. Die Libermenta Kliniken helfen Ihnen, neue Perspektiven zu entwickeln und zu mehr Lebensqualität zurückzufinden.

Wenn Essen krank macht

Schlank, schön, sportlich: Die Gesellschaft diktiert das gängige Schönheitsideal. Essen bitte nur in Maßen, gesund muss es sein, selbst gekocht und bestenfalls noch entspannt eingenommen. Leider entspricht diese Form der Ernährung oftmals nur den Idealvorstellungen. Die Realität für Essgestörte sieht meist ganz anders aus: Kontrolliertes Essverhalten oder der pure Verzicht darauf bedeuten Belastung und Leid. Körper und Kopf bekriegen sich und die „Ernährung” wird zum Ausdruck des inneren Zustandes. Fressattacken, sich übergeben oder hungern: wenn solche Störungen zum Ventil der Psyche geworden sind, gerät das Leben aus den Fugen. Wir können Ihnen dabei helfen, Ihre Lebensqualität zu verbessern und wieder Maß & Mitte zu finden.

Wir sind für Sie da

Entdecken Sie neue Perspektiven an einem sicheren Ort. Wir begleiten Sie als Betroffener auf Ihrem Weg aus der Essstörung.

+49 2235 4665 2500

Mögliche Therapie­verfahren
bei Essstörungen

Bei Essstörungen wird betroffenen Menschen eine Kombination aus medizinischer Behandlung und Psychotherapie empfohlen. Essenziell für die Behandlung ist die Ernährungstherapie. Gesundheitliche Aufklärung und ein bewusster Umgang mit dem Essen helfen, einen guten Zugang zum Thema Essstörungen zu etablieren und das Wohlbefinden zu steigern. Darüber hinaus unterstützt die Bindungs-/Gefühlstherapie Patienten dabei, ihre Emotionen im Kontext ihrer Bindungserfahrungen zu verstehen und zu verarbeiten, so dass dysfunktionale Bewältigungsmechanismen nicht mehr notwendig sind. Dieser Ansatz wird durch eine Psychotherapie wie die systemische Therapie bereichert, die sich mit dem System befasst – dem sozialen Kontext, der eine Person umgibt.  Denn eine Störung liegt nicht nur in der zu behandelnden Person selbst, sondern ergibt sich oft auch aus der Interaktion mit ihrem gesamten sozialen Gefüge.

Leiden Sie unter einer Essstörung?
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Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Was sind Essstörungen?

Bei psychischen Störungen – wie Magersucht / Anorexie, Bulimie und Esssucht – zählen primär junge Frauen (zunehmend auch Männer) zu den Betroffenen. Ein gestörtes Essverhalten schleicht sich als neue Gewohnheit ein und seine Folgen (z. B.: Adipositas oder dramatischer Gewichtsverlust) manifestieren sich als seelisch-körperliche Krankheit. Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störungen zeichnen sich dadurch aus, dass Betroffene sich verstärkt gedanklich sowie emotional mit dem Thema Essen auseinandersetzen. 

Bulimie (Bulimia Nervosa)

Die seelische Erkrankung der Bulimie, auch Ess-Brech-Sucht, ist von Essanfällen geprägt. Betroffene können diese oft heimlichen und übermäßigen Essattacken nicht kontrollieren und essen bis zur Übelkeit. Um durch den hohen Kalorienkonsum nicht zuzunehmen und negative Gefühle zu regulieren, wenden Bulimiker gegenregulatorische Maßnahmen an (z. B.: Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln und exzessiver Sport).

Essanfälle (Binge-Eating-Disorder oder Binge-Eating-Störung)

Betroffene dieser Erkrankung leiden unter wiederkehrenden, unkontrollierbaren Essanfällen. Ihr Hunger- und Sättigungsgefühl ist gestört. Solche Anfälle werden als belastend empfunden und hinterlassen negative Gefühle wie Unzufriedenheit und Ekel vor dem eigenen Körper. Binge-Eating kann je nach Häufigkeit und Ausmaß zu starkem Übergewicht (Adipositas) und weiteren gesundheitlichen Schäden führen.

Magersucht (Anorexia Nervosa)

Die Magersucht ist durch einen aktiv herbeigeführten starken Gewichtsverlust oder anhaltendes Untergewicht gekennzeichnet. Betroffene einer Magersucht-Störung sind stetig von der großen Angst vor einer Gewichtszunahme durch Nahrungsaufnahme geplagt. Die zwanghafte Beschaffung von Informationen über die Kalorienzahl und das häufige Wiegen sind Teil der „täglichen Routine” und geben den Magersüchtigen ein Gefühl der Kontrolle. Magersüchtige haben eine gestörte Körperwahrnehmung (Körperschemastörung): Trotz des manchmal lebensbedrohlichen Untergewichts fühlen sie sich zu dick und können sich ohne professionelle Hilfe meist nicht aus den Fesseln der Magersucht befreien.

„Genussorte”

Der psychische Zustand beeinflusst den physischen und umgekehrt ist der Körper wiederum das Spiegelbild der Seele. In den Libermenta Kliniken ist daher unser außergewöhnliches, ganzheitliches Ess- und Bewegungs-Therapiekonzept​​​​​​​ allgegenwärtig. Unsere Küchenchefs sind gemeinsam mit unseren Ernährungsspezialisten Experten darin, abwechslungsreiche, individuelle und gesunde Köstlichkeiten auf den Teller zu zaubern. Aber nicht nur das „Was” spielt dabei eine große Rolle, sondern auch das „Wo”, denn wir wollen, dass Sie bei uns das Genießen wieder erleben! Dafür ist auch die Atmosphäre ein entscheidender Faktor – ob in unseren Restaurants oder den Lounges, wir haben wundervolle, einzigartige  „Genussorte” für Sie geschaffen!    

Wie entstehen Essstörungen?

Vor dem Beginn der Therapie einer Essstörung ist eine ausführliche Diagnostik essenziell, um alle individuellen Informationen zur Entstehungsgeschichte erfassen zu können. Üblicherweise wird die Entwicklung einer Essstörung nicht nur durch einen einzelnen Auslöser bedingt. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit haben alle ursächlichen Faktoren eines gemeinsam: den Versuch der Bewältigung negativer Gefühle.

Biopsychosoziale Faktoren

Wie der Name verrät, ist eine Mischung aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren Ursache für die Entstehung von Essstörungen. Unter biologischen Faktoren werden unter anderem genetische Veranlagungen verstanden, die das Risiko für die Entwicklung einer Essstörung erhöhen. Dies trifft zu, wenn bereits mindestens ein Familienmitglied jemals unter einer Essstörung gelitten hat. Psychische Faktoren, die die Entstehung von dereguliertem Essverhalten begünstigen, sind unter anderem Persönlichkeitseigenschaften (z. B. Perfektionismus), emotionale Instabilität und ein geringes Selbstwertgefühl. Auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen zählt zu den psychischen Aspekten. Soziale Faktoren ergeben sich etwa aus Mobbing-Erfahrungen oder individuellen Vorbildern (etwa aus Internet und Fernsehen) sowie örtlich vorherrschenden Schönheitsidealen.


Weitere auslösende Faktoren

Neben biopsychosozialen Einflüssen spielen auch prägende Lebenserfahrungen (z. B. Traumata oder Trennungen) sowie hormonelle Faktoren (z. B. Pubertät) eine entscheidende Rolle. Häufig unterschätzt wird der Sport beziehungsweise der Leistungssport. Nicht nur Tänzer, auch Sportler mit Gewichtsklassen müssen oftmals gewisse Körperideale erfüllen. Der hohe Leistungsdruck erschwert häufig den bewussten und gesunden Umgang mit Lebensmitteln. Auch Stress kann sich schnell auf das Hungergefühl und das Essverhalten auswirken. Schul- und Ausbildungsprobleme sowie unverarbeitete Beziehungskonflikte können das Essverhalten negativ beeinflussen und zu weiteren seelischen Problemen führen.


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