Lichttherapie

Exklusiv bei Libermenta

Es weckt auf, es beruhigt, es erzeugt Wärme und Wohlbehagen: Licht ist eine Quelle der Kraft und ein ständiger Begleiter des Menschen. Lichteinflüsse strahlen auf den Körper aus, machen gleichzeitig aber auch etwas mit der Seele und dem Gemüt. Gerade bei psychischen Erkrankungen kann sich der gezielte Einsatz sogar therapeutisch auswirken, denn Licht unterstützt dabei, Stimmungen und Wahrnehmungen wieder „aufzuhellen”.

Was ist eine Lichttherapie?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Die Lichttherapie ist ein – in seiner Wirkung gegen Depression empirisch nachgewiesenes – Verfahren, bei dem Patienten biologisch wirksamem Licht ausgesetzt sind. Die durch die Therapie mit Licht aktivierten körpereigenen Hormone haben einen positiven Effekt auf die Stimmung. Der veränderte Hormonhaushalt findet so eigenständig zurück ins natürliche Gleichgewicht, was Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt.

Die Therapie mit Licht kann von Patienten nach Anleitung durch unsere erfahrenen und hochqualifizierten Ärzte weitestgehend selbstbestimmt durchgeführt werden und verstärkt die Wirkung von anderen Therapieformen nahezu ohne Nebenwirkungen. Unsere Behandlung hilft Ihnen, Ihren Alltag wieder zuversichtlich bewältigen zu können.


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

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Dauer und Durchführung der Lichttherapie

Die Tageslichttherapie hilft mit ihren natürlichen Lichtstrahlen auf der Haut bei psychischen Erkrankungen wie Schlafstörungen und affektiven Störungen, insbesondere bei saisonal abhängigen Depressionen (kurz SAD, auch Herbst-Winter-Depression oder schlicht Winterdepression genannt). Der Tag-Nacht-Rhythmus wird vom Hormon Melatonin gesteuert, das der Körper nachts und in der dunklen Jahreszeit vermehrt produziert. Als Resultat eines zu niedrigen Melatonin-Wertes zeigen sich depressive Symptome, die der saisonalen Depression zugeordnet werden können.

Die lichttherapeutische Behandlung kann über Tage bis hin zu mehreren Wochen andauern. Dabei gibt es zwei Verfahren der Anwendung: die statische gegenüber der individuellen und dynamischen Verfahrensvariante.

Die statische Lichttherapie

Bei der statischen Variante wird die Haut des Patienten möglichst nach dem Aufstehen etwa eine halbe Stunde lang mit künstlichem Tageslicht (bei einer Intensität von bis zu 10.000 Lux) behandelt. Das Licht ist viel heller als eine normale Zimmerbeleuchtung, deren Intensität lediglich 300 – 500 Lux beträgt. Es handelt sich bei der Lichtquelle meist um weißes Licht, welches dem Spektrum von Sonnenlicht entspricht. Während der Behandlung sitzt der Patient circa 50 bis 80 Zentimeter von der Lichtquelle entfernt. Wichtig ist, dass er mindestens einmal pro Minute in das Licht schaut und seine Augen nicht verdeckt, da das Licht sonst nicht auf die Netzhaut fallen kann.

Die individuelle und dynamische Tageslichttherapie

Im Rahmen der individuellen und dynamischen Methode erhält der Patient tagsüber kontinuierlich Strahlung in Form von biologisch wirksamem Licht. Dieses Licht kann durch die Veränderung von Intensität und Farbe unterschiedliche Tageszeiten simulieren. Auch eine Behandlung mit UV-Licht zeigt positive Wirkung.

„Licht kann auch therapeutisch wirken. Sprechen Sie uns an.“

Priv.-Doz. Dr. Karsten Wolf

Ärztlicher Leiter
Libermenta Kliniken

Chancen und Vorteile der Lichttherapie

Die Lichttherapie ist ein wissenschaftlich belegtes Verfahren, das insbesondere bei der Behandlung von Depressionen – vor allem auch von der Winterdepression – seine Wirksamkeit bereits nach wenigen Anwendungen zeigt. Im Grunde wirkt eine Therapie mit Tageslicht auf hormoneller Ebene auf den Körper ein und wirkt sich so positiv auf die Stimmung sowie den Schlaf-Wach-Rhythmus aus, da die eigene Melaninproduktion angeregt wird. Vor allem in den dunklen Wintermonaten, wenn viele zur Ausprägung der sogenannten Winterdepression neigen, ist die Tageslichttherapie zusätzlich auch ein enormer Wohlfühlfaktor. 

Gute Verträglichkeit

Ein großer Vorteil dieser Therapieform ist die geringe Anzahl an Nebenwirkungen. Die Strahlung in Form von Licht ist weder für die Haut, Netzhaut noch für andere Körperteile schädlich. Im Gegensatz zu medikamentösen Ansätzen besteht hier kein Risiko durch eine falsche Dosierung. Lediglich Menschen mit Augenerkrankungen wie dem Grünen Star sollten eine lichttherapeutische Behandlung zuvor ärztlich abklären, um mögliche Nebenwirkungen im Vorfeld ausschließen und den Schutz der Augen gewährleisten zu können.

Einfache Integration in den Lebensalltag

Die lichttherapeutische Maßnahme ist darüber hinaus besonders gut in den Alltag zu integrieren – auch bei Depressionen – und entwickelt bereits nach wenigen Wochen erste spürbare Ergebnisse. Die Lichttherapie kann nach der Anleitung durch einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten weitestgehend selbstständig und während alltäglicher Tätigkeiten durchgeführt werden. Eine fortlaufende Betreuung und Anpassung des Verfahrens durch erfahrene Therapeuten wird jedoch empfohlen und verbessert die Ergebnisse weiter.


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