Eine weitreichende Treppe.

Psycho­analyse

Ein Blick in die Seele!

Das Unterbewusstsein ist wie ein Buch mit vielen Siegeln und noch mehr Kapiteln – manche werden davon vielleicht schnell überflogen, andere davon eventuell lange unter Verschluss gehalten.  Unsere Spezialisten „blättern” daher gemeinsam in sehr enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit ihren Patienten in deren „Geschichtswelten” und ermöglichen ihnen somit einen Zugang in das eigene Unterbewusstsein.

Was ist Psychoanalyse?

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

 

Ziel der psychoanalytischen Therapie ist es, die unbewussten Konflikte des Patienten zu erkennen und dem Patienten einen Zugang zu seinem Unbewussten zu ermöglichen. Dem Unbewussten nähert sich der Therapeut, indem er seinen Patienten im Liegen zum freien Assoziieren auffordert. Das heißt, es geht auch um die Befreiung von innerlichen Fremdbestimmungen, die häufig Ursachen für psychische Störungen und damit verbundene psychische, körperliche oder auch psychosomatische Symptome sind. Die Psychoanalyse eignet sich besonders bei neurotischen Störungen. Dies können etwa Erkrankungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns sein. Treten Sie gerne mit unserem Team in Kontakt, um weitere Informationen über Formen der Psychotherapie zu bekommen.


Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

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Dauer und Durchführung der Psychoanalyse

Eine psychoanalytische Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten und findet bis zu fünfmal pro Woche statt. Da Patient und Therapeut in einer engen und vertrauensvollen Beziehung zueinander stehen müssen, kann die Behandlung insgesamt bis zu mehrere hundert Sitzungen umfassen und sich auch über mehrere Jahre erstrecken. Das typische Merkmal der Psychoanalyse ist, dass der Patient während der Behandlung bequem auf einem Sofa oder einer Liege liegt. Der Analysand kann in dieser Position freier von Erfahrungen und Beziehungen berichten, die ihn gedanklich belasten.

Bei der Psychoanalyse wird dem Patienten zu Beginn eine wichtige Regel mitgeteilt: Er soll alles erzählen, was ihm einfällt, auch wenn es ihm unbedeutend erscheinen oder das Thema vielleicht mit Scham behaftet sein mag. Daher ist bei der Psychoanalyse das Vertrauen zwischen Therapeut und Patient besonders wichtig. Während einer psychoanalytischen Sitzung liegt der Patient, sodass der Therapeut neben oder hinter ihm sitzt. Die meisten Menschen können im Rahmen dieses Verfahrens freier sprechen, wenn sie den Therapeuten nicht direkt anschauen müssen. Der Therapeut nimmt bei dieser psychoanalytischen Methode eine eher passive Rolle ein und lässt hauptsächlich den Patienten erzählen. Wichtig ist bei dieser Behandlung auch eine gewisse psychologische Begabung des Patienten. Er muss dazu in der Lage sein, sich introspektiv mit seiner Psyche auseinanderzusetzen. Denn erst durch diese Reflexion wird in der psychoanalytischen Methode das Verständnis des Unbewussten möglich. Des Weiteren muss der Patient kognitiv differenziert und offen genug sein, um sich auf unterschiedliche Methoden wie die freie Assoziation, Deutung und Traumarbeit einlassen zu können. Wichtig sind auch Kontinuität und der Wunsch des Patienten, die unbewussten Aspekte seiner Psyche besser verstehen zu wollen.

„Raum für die Aufarbeitung Ihrer Lebensgeschichte in haltgebender Beziehung.“

Dr. med. Ingmar Niecke

Chefarzt
Libermenta Klinik Schloss Gracht

Chancen und Vorteile der Psycho­analyse

Die psychoanalytische Psychotherapie ist neben der Tiefenpsychologie ein Verfahren, dem sich die Psychodynamische Psychotherapie bedient. Das psychoanalytische Therapieverfahren ist sowohl eine Theorie als auch ein psychotherapeutisches Behandlungsverfahren. Es geht auf die Therapieansätze von Sigmund Freud zurück. Er war der Auffassung, dass der Mensch bereits in seiner Kindheit durch Erfahrungen und deren Bewältigung geprägt wurde. Unzureichend oder gar nicht verarbeitete Erlebnisse können psychische Erkrankungen auslösen. Die psychoanalytische Therapie ist daher ein analytisches Verfahren, bei dem der Therapeut das Gesagte seines Patienten deutet, um somit Erkenntnisse über die ursächlichen Zusammenhänge der psychischen Störung zu erlangen. Sowohl die Psychoanalyse als auch die Tiefenpsychologie gehen davon aus, dass psychische Störungen auf bereits erlebte Konflikte zurückgehen und diese auf das Hier und Jetzt übertragen. Deshalb setzen beide Verfahren an der Kindheit und den früheren Erfahrungen des Patienten an.

Das Verfahren der psychoanalytischen Behandlung nach Sigmund Freud ist nachhaltig, da es der Psychoanalyse gelingt, die Fähigkeiten der Introspektion und Reflexion sowie auch Emotionalität und Bindungsfähigkeit beim Patienten deutlich zu verbessern. Weiterhin bietet die Psychoanalyse den Vorteil, dass Patient und Therapeut intensiv und über einen sehr langen Zeitraum hinweg zusammenkommen. Dabei können die grundsätzlich sehr guten und besonders nachhaltigen Ergebnisse einer Psychoanalyse im Detail und im subjektiven Erleben sehr unterschiedlich ausfallen. Die durch die Psychoanalyse gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten sind für viele Menschen sehr hilfreich. Wichtig ist, dass der Patient offen und unzensiert spricht, sodass alle Assoziationen, die in ihm aufkommen, während der Therapie verbalisiert werden. Daher ist bei dieser Form der Therapie das Vertrauen und die Beziehung zwischen Therapeut und Patient von besonderer Tiefe und Bedeutung.