Unterstützung bei Muskelkrämpfen
Muskelkrämpfe
Manchmal haben Krämpfe nicht nur einen physischen Ursprung, sondern werden durch psychische Belastungen, wie zum Beispiel Stress oder Angst ausgelöst.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition & Einordnung
Was sind Muskelkrämpfe?
Unter krampfenden Muskeln versteht man eine unerwartete, kurze, unbewusste und häufig mit einem Schmerz verbundene Anspannung eines Muskels oder einer Muskelgruppe. Es tritt eine Verhärtung der betroffenen Muskelgruppe ein. Tritt ein Krampf am ganzen Körper ein, spricht man von einem generalisierten Muskelkrampf. Bei einem Krampf der Muskeln kommt es häufig zur Einschränkung der Bewegung, insbesondere, wenn es sich um eine Auswirkung auf den ganzen Körper handelt. Die Ursache ist unter anderem auch auf innere Anspannung ausgelöst durch Stress zurückzuführen. Derartige Anspannung oder Schmerzen erzeugen einen hohen Leidensdruck für Betroffene.
Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.
Symptome
Wie äußern sich Muskelkrämpfe?
Neben den häufigen Muskelkrämpfen in der Wadenmuskulatur und in den Fußmuskeln kann es auch zu einem psychogenen Krampfanfall kommen. Anders als bei epileptischen Krampfanfällen sind psychogene Krampfanfälle nicht auf eine neurologische Erkrankung zurückzuführen, sondern auf eine emotionale Belastung oder seelische Beeinträchtigung.
Kann der Betroffene nicht mit einer ihn belastenden Situation umgehen, mündet dies in einem Krampfanfall. Häufig wird dies durch enormen Stress ausgelöst. Betroffen hiervon sind in der Regel junge Frauen.
Das Symptom äußert sich häufig durch unvermittelt einsetzende – mitunter starke – Schmerzen, die darüber hinaus mit einem Kontrollverlust der betroffenen Muskeln einhergehen. Die Anspannung ist nicht gewollt und kann nicht beeinflusst werden. In dieser Situation fühlt sich der Muskel steinhart an. In vielen Fällen entspannt sich der Muskel nach kurzer Zeit von alleine wieder. Daneben gibt es vor allem Dehnübungen sowie Lebensmittel, die hilfreich dagegen einzusetzen sind.


Unterstützung bei Muskelkrämpfen
Leiden Sie unter Muskelkrämpfen?
Wenn Ihr Alltag von ständigen Muskelkrämpfen ausgelöst durch psychische Belastungen geprägt ist, kann therapeutische Hilfe ein wichtiger erster Schritt sein. In den Libermenta Privatkliniken klären wir gemeinsam, welche Ursachen hinter der Verkrampfung stehen und welche Behandlung für Sie passend sein kann.
Wie entstehen Muskelkrämpfe?
Ursachen von Muskelkrämpfen
Ursache für die schmerzhaften Muskelkontraktionen sind nicht die Muskeln selbst, sondern ein Nerv, welcher für die Steuerung des Muskels verantwortlich ist. Das sogenannte Crampus-Faszikulations-Syndrom beschreibt, dass es zu Fehlsignalen im Körper kommt, wenn das periphere Nervensystem überreizt ist. Genauer gesagt: Das Gehirn schickt Hinweise in Form von elektrischen Impulsen über Nervenzellen beziehungsweise über das Rückenmark bis in den Muskel. Geraten die Nervenzellen durcheinander oder werden entsprechend falsche Signale an den Muskel gesendet, kommt es zu einem Krampf. Zu einem schmerzhaften Krampf kann es lediglich bei den Skelettmuskeln (Arme und Beine) oder bei der glatten Muskulatur kommen. Die Muskelkrämpfe treten jedoch meist in der Skelettmuskulatur auf, insbesondere in den Beinen. Dies kann dann in Form von Krämpfen im Oberschenkel, nächtlichen Wadenkrämpfen oder Krämpfen im Fußgewölbe sowie in den Zehen in Erscheinung treten.
Eine einheitliche Benennung der Ursachen kann nach dem derzeitigen Forschungsstand noch nicht eindeutig getroffen werden. Bekannt ist allerdings, dass die folgenden Faktoren das Risiko eines Muskelkrampfs erhöhen:
Alkoholkonsum
Schwangerschaft
körperliche Aktivität
kaltes Wasser
zu hohe sportliche Belastung beziehungsweise Überbelastung des Muskels
bestimmte Medikamente
hormonelle Erkrankungen
Krampfadern
neurologische Erkrankungen
Diabetes
Dass ein Magnesiummangel einen Krampf der Muskulatur verursacht, ist wissenschaftlich bislang noch nicht eindeutig bestätigt. So kann auch bei Patienten mit ausreichender Zufuhr an Magnesium ein schmerzhafter Muskelkrampf auftreten.

Krämpfe überwinden
Was kann man bei Muskelkrämpfen tun?
Leiden die Patienten nicht unter krankhaften Wadenkrämpfen, reicht ein regelmäßiges präventives Dehnen der Muskulatur häufig aus. Des Weiteren können auch eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung helfen. Insbesondere bei sportlichen Betätigungen kann viel und regelmäßiges Trinken von Wasser sowie isotonischen Getränken weiteren Muskelkrämpfen vorbeugen. Eine weitere Möglichkeit, einem Krampf entgegenzuwirken, ist eine Massage mit der Hand. Dies lockert die Muskulatur und kann die Verkrampfung lösen. Bei einem Krampf empfiehlt sich eine Technik einer weichen schüttelnden Massage. Auch eine Wärmflasche an der betroffenen Stelle kann Abhilfe schaffen und Schmerzen durch die Zufuhr entspannender Wärme lindern.
Tipps für den Alltag
Das betroffene Körperteil sofort entlasten (z.B. bei einem Krampf während des Sports); beim Wadenkrampf in den Beinen hilft es, die Ferse nach unten zu drücken und dabei die Zehen anzuziehen
Bananen oder Nüsse liefern als Zwischenmahlzeit Magnesium, um Krämpfen in Muskeln vorzubeugen
Warme Wickel oder ein warmes Bad helfen, die Muskeln zu entspannen
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Muskelkrämpfen
Ist die Ursache eines unerklärlichen Krampfanfalles psychologischer Natur, handelt es sich um einen sogenannten psychogenen Krampfanfall, der im Rahmen psychotherapeutischer Gespräche behandelt wird. Bei dieser psychischen Störung lernt der Patient, mit der psychischen Belastung besser umzugehen und auch in schwierigen Situationen Entspannung sowie innere Ruhe zu finden.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Muskelkrämpfen in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter durch psychische Belastungen ausgelöste Muskelkrämpfen leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht








