Eine Person steht Mitten in einem Labyrinth.

Selbst­test für Persönlich­keits­störung

Was ist nur mit mir los?

Kennen Sie sich einfach selbst nicht mehr? Ist Ihr Verhalten häufig für sich und andere kaum nachvollziehbar oder kontrollierbar? Falls Sie sich emotional verirrt und alleine fühlen, vertrauen Sie sich jemanden an. Aber auch wenn Sie sich um jemanden aus Ihrem Umfeld sorgen, dessen Wesen und Verhalten sich sehr merklich negativ verändert, gehen Sie den Dialog ein oder suchen Sie nach fachärztlichen Rat.


Was ist eine Persönlichkeits­störung?

Jeder Mensch weist ganz eigene persönliche Eigenschaften auf. Unsere Persönlichkeit ist individuell ausgeprägt und mitunter eng mit unserem Denken, Verhalten und unseren Gefühlen verknüpft. Wenn einige Persönlichkeitsmerkmale allerdings einen erheblich negativen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden nach sich ziehen und das Alltagserleben mit anderen Menschen durch starkes Leiden kennzeichnen, kann eine sogenannte Persönlichkeitsstörung dahinterstecken. Diese ist multifaktoriell und kann sich in verschiedenen psychischen Störungen äußern. Alle Störungen haben gemeinsam, dass man sich an bestimmte Verhaltensmuster und einen Gefühls-Sog klammert, welche deutlich von der sozialen Norm abweichen. Man ist nicht imstande, diese zu ändern.

Behandlungsfeld Persönlichkeitsstörung


Welcher Persönlichkeits-Typus sind Sie?
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Haben Sie eine Persönlich­keitsstörung?
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Wie entsteht eine
Persönlich­keits störung?

Es gibt bei Persönlichkeitsstörungen meist nicht die eine Ursache. Auch Persönlichkeitsstörungen liegen in der Regel mehrere Faktoren genetischer und sozialer Natur zugrunde. So können sie sich etwa aus einem Bindungstrauma entwickeln. Die allgemeine Annahme, dass sich diese Störung aus einer Medikamenten- oder Drogensucht entwickeln kann, ist ein Irrglaube. Jedoch muss betont werden, dass Suchterkrankungen andere psychische Probleme hervorrufen können und an sich bereits ernstzunehmende psychiatrische Erkrankungen sind.

Verschiedene Arten von Persönlichkeits­störungen

Innerhalb des Spektrums von Persönlichkeitsstörungen lassen sich eine Reihe unterschiedlicher Störungen differenzieren. Diese unterscheiden sich in ihrer Symptomatik sowie auch in der Therapie und Behandlung. Man unterscheidet gemäß dem DSM-5 (fünfte Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) folgende Arten von Persönlichkeitsstörungen:

  • Abhängige Persönlichkeitsstörung (Asthenische Persönlichkeitsstörung) Ängstliche Persönlichkeitsstörung (Vermeidende oder Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung)
  • Antisoziale Persönlichkeitsstörung
  • Dissoziale Persönlichkeitsstörung
  • Histrionische Persönlichkeitsstörung
  • Kombinierte Persönlichkeitsstörung
  • Emotional instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline Persönlichkeitsstörung)
  • Paranoide Persönlichkeitsstörung
  • Passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung (Narzisstische Persönlichkeitsstörung)
  • Schizoide Persönlichkeitsstörung
  • Schizotypische Persönlichkeitsstörung
  • Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
  • andere Persönlichkeitsstörungen nicht näher bezeichnet  

Die Menschliche Persönlichkeit – die „Abenteurer“ und die „Vorsichtigen“

Unsere menschliche Persönlichkeit lässt sich grob vereinfacht in Temperament und Charakter unterteilen. Temperament meint all jene angeborenen Persönlichkeitsanteile, die sich im Laufe des Lebens nur unwesentlich verändern können. Charakter beschreibt die Persönlichkeitsanteile, die durch Umwelteinflüsse (insbesondere in Kindheit und Jugend) geprägt werden, und im Erwachsenenalter insbesondere durch Bindungserfahren verändert werden können. Darüber hinaus spielen noch viele andere Aspekte in die Persönlichkeit hinein, wie z.B. Körperlichkeit und emotionale Kompetenzen. Aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht bedeutsam sind die beiden Temperamente: der „neugierig-explorative“ Abenteurer und der „ängstlich-vermeidende“ Vorsichtige. Jeder Mensch besitzt eine Mischung aus diesen polaren Temperamenten, die in die eine oder andere Richtung besonders stark ausgeprägt sein kann. Grundsätzlich kann ein „Vorbeileben“ am eigenen Grundtemperament zu seelischem Leiden führen. Beispielsweise wäre es für Reinhold Messner seelisch sehr ungesund gewesen, wenn er als „Abenteurer“ seinem Drang nach Abenteuern nicht nachgegangen wäre. 

Wie erkennt man eine
Persönlichkeits­störung?

Eine Persönlichkeitsstörung wirkt sich insbesondere auf die Affektivität, Impulskontrolle und die Wahrnehmung bzw. das Denken von Betroffenen aus. Da Erkrankte ihre Verhaltensmuster nur schwer anpassen können, kommt es häufig zu Konflikten mit anderen Menschen. Negative Erfahrungen lösen jedoch keine Änderung des Verhaltens oder des Denkens aus, auch der Gefühlszustand des von der psychischen Krankheit Betroffenen bleibt derselbe. Durch diese psychiatrische Erkrankung sind häufig sämtliche Bereiche des Lebens eingeschränkt – was zu einer starken seelischen Belastung führen kann. Soziale Beziehungen können ebenfalls durch die Symptome der Störung in Mitleidenschaft gezogen werden.

Symptome

Was kann man bei einer
Persönlichkeits­­­störung tun?

Die Diagnosestellung einer spezifischen Persönlichkeitsstörung erfolgt durch Fachärzte der Psychiatrie oder Psychotherapeuten, allerdings ausschließlich bei volljährigen Personen. Grund dafür ist, dass sich die Persönlichkeit im Laufe der Jugendzeit unter Einfluss zwischenmenschlicher Beziehungen noch stark entwickelt. Daher sollte eine zu frühe Diagnosestellung auch bei impulsivem Verhalten möglichst vermieden werden. Da jede Störung höchst individuell ausgeprägt ist, zielt auch die Verhaltenstherapie auf eine individuelle Behandlung ab. Außerdem werden weitere psychische Erkrankungen in den Fokus gerückt, um ein ganzheitliches Krankheitsbild erstellen zu können. Eine langfristige Therapie, zum Beispiel mittels Kognitiver Verhaltenstherapie oder Psychodynamischer Psychotherapie kann das Wohlbefinden des Betroffenen deutlich steigern. 

Therapie