Leeres Boot auf einem See

Lust­losigkeit

Ohne Antrieb strandet man

Eine nette Einladung, ein toller Ausflug, ein gutes Abendessen, die Aussicht auf schöne Momente: wenn nicht mal mehr das Spaß macht, worauf man sich früher doch eigentlich gefreut hat und einen die Lethargie überkommt, dann kann das bestenfalls mal eine Phase sein. Bleibt es aber bei einem langanhaltenden lust- und antriebslosen Zustand, können solche Symptome auch auf eine psychische Störung hindeuten. 

Was sind Antriebs- 
und Lustlo­sigkeit?

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Das Wort „lustlos“ leitet sich von den Worten Lust, Verlangen, Wohlgefallen, Genuss, sinnliche Begierde oder sexuelles Verlangen ab.Insbesondere im medizinischen Sinn versteht man unter Lustlosigkeit die sexuelle Unlust. Betroffene zeigen deutlich weniger Lust sowie sexuelle Aktivität. Im Alltag kann dies zu Diskussionen sowie manifesten Problemen in einer Beziehung führen, wenn sich die Ansichten auf das Thema zwischen zwei Menschen grundsätzlich unterscheiden. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Lebensqualität zu verbessern und Ihren Antrieb im Alltag zurückzuerlangen.

Behandlung von Antriebs- und Lustlosigkeit

Fühlt sich der Betroffene lustlos, muss dies nicht unbedingt ein Anzeichen für eine schwerwiegende Erkrankung sein. Oftmals tritt die fehlende Lust lediglich vorübergehend auf und kann nach relativ kurzer Zeit auch wieder verschwinden. Lust- oder Antriebslosigkeit (Lethargie) sind Symptome, keine eigenständigen Erkrankungen. Beide können als direkte Folge von beruflichem oder privatem Stress auftreten.

Was sind mögliche Lösungsansätze bei sexueller Unlust?

Miteinander zu reden und die Konflikte zu thematisieren, ist der erste Schritt zur Verbesserung und kann sich positiv auf die Sexualität auswirken. Sind sich die Partner in einer Beziehung darüber einig, dass es derzeit auch ohne sexuelle Aktivität harmonisch verläuft, ist es in Ordnung, die Situation nicht zu ändern. Ist der Verlust der Libido jedoch für beide belastend, sollte ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Sind die Probleme auf unerfüllte sexuelle Wünsche oder an zu hohe Erwartungen an den Partner zurückzuführen, sollten Beteiligten darüber sprechen. Auch eine Sexual- oder Lebensberatung kann hier weiterhelfen.

Was sind mögliche Lösungsansätze bei Antriebslosigkeit?

Bei allgemeiner Antriebslosigkeit sollte für genügend Bewegung gesorgt werden. Eine vitaminreiche und eisenhaltige Ernährung kann helfen, den Blutkreislauf anzuregen. Sollte die Antriebslosigkeit auf belastende Situationen im Leben zurückzuführen sein, sollte man sich Hilfe suchen und über die belastenden Momente sprechen. Dauert die Antriebslosigkeit länger an und geht mit Symptomen wie Schlafstörungen, innerer Unruhe und Erschöpfung einher, muss ein Arzt aufgesucht werden, um die psychischen und körperlichen Ursachen zu ergründen. Nicht selten kann eine langanhaltende Antriebslosigkeit eine Begleiterscheinung einer Depression sein.


Was können Sie gegen Antriebs- und Lustlosigkeit tun?

Um den Antrieb zurückzugewinnen, empfiehlt sich ein aktiver sowie gesunder Lebensstil. Dazu gehören viel Bewegung und Sport, aber auch Unternehmungen mit der Familie und Freunden. Damit Sie nicht nur gesund, sondern auch motiviert bleiben oder werden, sollten Sie auf eine gesunde Ernährung setzen. Vor allem eine ballaststoffreiche Ernährung in Kombination mit regelmäßiger Bewegung führen zu mehr Energie, Kraft und Motivation. Die besten Tipps hinsichtlich einer fehlenden sexuellen Lust sind, offen über seine Gefühle zu sprechen und diese nicht zu verheimlichen. Dann kann gemeinsam nach einem Weg gesucht und sich vielleicht ebenfalls gemeinsam Rat beim Arzt oder bei Beratungsstellen geholt werden. Zusätzlich können Sie bei Bedarf luststeigernde Lebensmittel sowie Mittel zur Potenzsteigerung nehmen.

Tipps für den Alltag

  • regelmäßige Bewegung, z.B. durch Sport, Radtouren, Spaziergänge oder Tanzen verbessert Allgemeinzustand und Antrieb
  • eine offene und ehrliche Kommunikation ohne Druck führt zu mehr Spaß im Bett
  • ausreichende Erholungsphasen und Schlaf bieten dem Körper die nötige Energie
  • eine bewusste Lebensweise mit guter Ernährung

Wir sind für Sie da

Wir setzen auf ein Behandlungsumfeld, das Bindung und Lebensfreude möglich macht. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot.

+49 2235 4665 2500

Wie äußert sich sexuelle Unlust?

Verminderte sexuelle Lust stellt ein größeres Problem in Beziehungen dar, als die meisten Menschen denken. Und auch nicht immer hat eine eingeschlafene Sexualität in einer Partnerschaft mit ausbleibender Liebe zu tun. Die möglichen Ursachen für sexuelle Probleme sind vielfältig und können auch hier sowohl physische als psychische Ursachen haben. Körperliche Faktoren, die zur Lustlosigkeit führen können, sind unter anderem chronische Erkrankungen. Hierunter fallen chronische Schmerzen, Herzerkrankungen, chronisches Nierenversagen, Leberzirrhose oder auch Diabetes.

 

Empfindet die Frau vermindert sexuelle Appetenz, kann eine körperliche Ursache ein Mangel an männlichen Hormonen sein. Zu einem solchen Mangel kann es unter anderem durch die Einnahme der Pille kommen. Auch bei Frauen in den Wechseljahren oder nach einer Entfernung der Eierstöcke kann die weibliche Lust sowie sexuelle Aktivität sinken. Eine weitere Ursache kann auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten sein. Sexuelle Lustlosigkeit kann auch den Mann betreffen. So empfinden circa 15 % aller Männer trotz der Liebe in einer harmonischen Partnerschaft ein gemindertes Lustgefühl. Die Gründe hierfür sind unter anderem auf sexuelle Störungen (wie vorzeitige Ejakulation und Erektionsstörungen) zurückzuführen. Die weiteren Ursachen, die zu sexuellen Problemen führen, decken sich mit den Ursachen, die auch bei Frauen zu sexueller Lustlosigkeit führen. Weitere Ursachen können partnerschaftliche Probleme, psychosoziale Faktoren oder Stress und Ängste sein.

„Depressive können sich nicht zwingen. Wir folgen Ihrem persönlichen Tempo.“

Professor Dr. Isa Sammet

Klinikdirektorin und Chefärztin
Libermenta Klinik Schloss Freudental

Entstehung von Antriebs- und Lust­losigkeit

Macht sich das Gefühl von Lust- oder Antriebslosigkeit bemerkbar, können die Ursachen vielfältiger Natur sein. Die Gründe reichen von psychischen bis hin zu körperlichen Faktoren. So kann etwa eine körperliche Erkrankung ein Grund sein, der zu Lethargie führen kann. Leidet der Betroffene zum Beispiel an Hypotonie, Lungenerkrankungen, Krebserkrankungen, Demenz, niedrigem Blutzucker oder an Gelenkerkrankungen, kann dies zu Lustlosigkeit und Müdigkeit führen.

Auch mangelnde Bewegung oder zu wenig frische Luft können Lethargie verantwortlich bedingen. Wird der Körper nicht genügend gefordert, kann es dazu kommen, dass die Muskeln erschlaffen, wodurch Kraft und Ausdauer schwinden. Zudem können eine Mangel- oder Fehlernährung sowie ein Flüssigkeits-, Elektrolyt-, Jod-, Kalium- oder Vitaminmangel zur Lustlosigkeit beitragen. Auch der stetige Genuss von Alkohol, Drogen oder ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus können dazu führen, dass sich Betroffene lustlos fühlen. Frauen empfinden Lustlosigkeit besonders im Wechseljahr-Zyklus. Allerdings können auch psychische Faktoren das Empfinden von Lustlosigkeit verursachen: Insbesondere an Depression erkrankte Menschen fühlen sich häufig antriebs- und lustlos. In diesen Fällen ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar, um die Lethargie des Patienten nachhaltig zu durchbrechen.


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