Zerbrochenes Glas

Behandlung von Trauma­folge­störungen

Zukunft (wieder) erleben

Die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung können variieren, aber einen Auslöser haben sie dennoch alle gemeinsam: ein schlimmes Ereignis in der Vergangenheit. Manche Menschen verdrängen die Geschehnisse oder können sich nicht daran erinnern. Andere durchleben sie jedoch ganz bewusst immer wieder und wieder. Bevor ein traumatisierendes Erlebnis aber die Psyche zu sehr belastet, muss dringend ärztlicher Rat eingeholt werden.

Hilfe bei einer traumatischen Erfahrung

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Sie haben ein traumatisches Ereignis erlebt, das Sie nach wie vor verfolgt, werden von Angstzuständen geplagt oder vermeiden gewisse Begegnungen? Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann beispielsweise durch Erleben von Gewalt, Krieg oder den Tod eines nahestehenden Menschen ausgelöst werden. Wenn Sie an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, kann sich das unter Umständen mit aller Deutlichkeit durch psychische und körperliche Beschwerden bemerkbar machen: Albträume, Flashbacks, sich aufdrängende Erinnerungen an das Ereignis, Panikattacken, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen sowie ein verändertes Zeitgefühl sind die häufigsten Symptome. Eine unerkannte PTBS kann tiefe seelische Spuren hinterlassen. Unser Team aus erfahrenen Spezialisten hilft Menschen, Traumata zu bewältigen und zurück in ihr Leben zu finden.

Der Mensch im Fokus

Nur ein falscher Moment, nur ein dummer Zufall, nur eine schlechte Begegnung oder schlimme Zeiten, ob selbstverschuldet oder vollkommen ohne eigenes Zutun – es gibt Ereignisse, die einen nie mehr loslassen! Leiden Sie in der Gegenwart noch unter der Vergangenheit? Haben Sie das Gefühl, dass Sie die Zeit zurückdrehen müssen oder Erlebtes einfach ausblenden wollen? Schwere Traumata sitzen oft sehr tief und können  das Leben und die Psyche eines Menschen schwerwiegend belasten. Nervosität, Stimmungsschwankungen oder Panikattacken können daraus resultieren und zu unerwünschten Gefährten werden.  Daher ist es wichtig, sich jemandem anzuvertrauen: Unsere Spezialisten sind dafür die besten Ansprechpartner und vertrauensvolle Experten auf diesem Gebiet.

Wir sind für Sie da

Wir können Ihnen dabei helfen, Ihr Trauma aufzuarbeiten, damit Sie Ihr „Hier und Jetzt” wieder positiv erleben können!

+49 2235 4665 2500

Mögliche Therapie­verfahren bei Traumafolge- und Belastungs­störungen

Bei einer durch belastende Erlebnisse ausgelösten psychischen Störung hilft die Behandlung von Betroffenen mit einer Psychotherapie, zum Beispiel mittels einer stationären Traumatherapie. Mit dieser und anderen Formen der Therapie können belastende Erinnerungen und seelische Verletzungen überwunden werden, ohne dass Gedanken an Geschehnisse oder daraus resultierende Gefühle die Kontrolle über Sie behalten. Eine Behandlung mittels psychodynamischer Psychotherapie hilft Patienten, im Unbewussten verborgene Traumata offenzulegen. Mit der kognitiven Verhaltenstherapie verstehen Patienten ihre eigenen Handlungen und Gedanken besser. Mit einer Trauma-fokussierten Therapie lassen sich traumatische Erinnerungen verarbeiten.

 

Leiden Sie unter einer Tramafolgestörung?
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Mit dem Klick auf „Start“ werden Sie auf die Internetseite von Outgrow weitergeleitet und verlassen die Internetseite sowie die Verantwortlichkeiten der BühlerHealthCare AG. Outgrow ist ein Dienst, mit dem die Erstellung von Umfragen organisiert und Ergebnisse analysiert werden können. Die von Ihnen im Rahmen der Umfragen eingegeben Daten werden auf Servern von Outgrow gespeichert, die BühlerHealthCare AG hat keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Outgrow. Die BühlerHealthCare AG bekommt nach Abschluss Ihrer Umfrage Zugriff auf Ihre Antworten. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung durch Outgrow erhalten Sie unter: outgrow.co und outgrow.co/privacy-policy/ Dieser Selbsttest kann nur Anhaltspunkte für das Vorliegen von einer psychischen Erkrankung liefern. Er ergibt keine medizinische Diagnose und darf daher nicht zur Selbstdiagnostik verwendet werden. Eine gesicherte Diagnose kann gerade bei psychischen Erkrankungen nur nach einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die auf allein aus dem Ergebnis des Selbsttests gezogenen Schlussfolgerungen beruhen, haften wir weder für unmittelbare noch mittelbare Schäden.

Definition – was ist und wie zeigt sich eine Trauma­folgestörung?

Eine akute Stress- oder Traumafolgestörung ist eine psychische Erkrankung, die sich durch kurz dauernde (akute) oder chronische Beschwerden zeigt. Eine akute Belastungsreaktion tritt als direkte Konsequenz eines traumatischen Geschehens ein. Dabei zeigen traumatisierte Menschen Symptome wie Umherirren, Orientierungsverlust (Aufmerksamkeitsstörungen) oder Erinnerungslücken. Auch ein Gefühl von Stress, Herzrasen, Schwitzen, Kopfschmerzen, innerer Unruhe oder Gereiztheit können auftreten. Eine solche Reaktion kann ohne hinreichende Behandlung in eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) übergehen, die einer entsprechenden Therapie in einer Klinik bedarf.


Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine Posttraumatische Belastungsstörung folgt auf das Durchleben eines schwer belastenden, einmaligen oder länger andauernden traumatischen Erlebnisses. Sie entsteht üblicherweise innerhalb von sechs Monaten nach dem Ereignis und umfasst zumeist drei typische Symptome: Hyperarousal als „leichte Erschreckbarkeit“, Flashbacks als unkontrolliertes Wiedererleben der Erfahrung sowie das Vermeiden von Situationen, Aktivitäten oder Personen, die das traumatische Erlebnis wachrufen könnten.

Andauernde Persönlichkeitsveränderung

Eine andauernde Persönlichkeitsveränderung kann sich bei Betroffenen über zwei Jahre nach der Traumatisierung hinziehen. Kinder und Erwachsene zeigen Veränderungen aufgrund sozialer Isolation als Traumafolge. Durch den von einer traumatischen Situation ausgelösten Stress neigen Patienten mit einer solchen Diagnose dazu, sich sozial zu isolieren. Die Angst vor der Außenwelt ist so stark, dass kaum Gefühle oder Bindungen zugelassen werden können. Beziehungen aufrechtzuerhalten misslingt dann häufig, obwohl gleichzeitig hohe Erwartungen an andere Menschen gestellt werden, die veränderte Persönlichkeitsstruktur anzuerkennen. Nicht selten sind damit auch häufiges Kranksein, eine labile Stimmung sowie Identitätsstörungen verbunden.

Ein sicheres Zuhause auf Zeit

Ob andauernde Persönlichkeitsveränderung oder PTBS – die vielen Facetten eines Traumas haben eines gemeinsam: sie verursachen Ihnen einen tiefen Leidensdruck. Sie sehnen sich nach Linderung, nach einem Weg, damit umzugehen, der sich mit Ihrem Lebensalltag verträgt und wünschen sich schlicht ein wenig Leichtigkeit zurück. Die Menschen, die sich in den Libermenta Kliniken Ihrer Geschichte und Ihren Symptomen annehmen werden, sind hochqualifiziert und sehr erfahren im Umgang mit den tiefsten Traumata und unterschiedlichsten Triggern. Hier finden Sie nicht nur den Weg zu einem Umgang mit Ihrem Trauma, der für Sie persönlich und Ihre Angehörigen der richtige ist, sondern auch ein Zuhause auf Zeit, in dem Sie sich wohlfühlen sollen. 

Ursachen – wie entsteht eine Trauma­folgestörung?

Traumafolgeerkrankungen entstehen durch das Erleben einer traumatischen Situation. Dabei erleben Kinder sowie Erwachsene beispielsweise die folgenden belastenden Ereignisse, die zu einer Traumatisierung führen können: körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, den Tod eines Menschen, Unfälle, aber auch Naturkatastrophen, Folter oder Kriege. Ob ein Ereignis als traumatisierend erlebt wird, ist individuell sehr verschieden und hängt von persönlichen Eigenschaften und Ressourcen des Betroffenen ab. Dabei spielen sowohl die Genetik, frühere Erfahrungen und die aktuelle Lebenssituation eine Rolle. Typischerweise löst das traumatische Ereignis starke Verzweiflung, Erschütterung und Ängste hervor. Des Weiteren geraten der seelische Schutzmechanismus und das menschliche Stresssystem an ihre Grenzen. Belastende Situationen können nur noch unzureichend verarbeitet werden. Traumata schaden daher nicht nur der Seele, sondern manifestieren sich auch im Körper. Dies verursacht „eher simple“ Folgeerkrankungen bis hin zu komplexen Traumafolgestörungen, die einer Therapie bedürfen.

Eine Traumatisierung ist durch Vorerfahrungen geprägt

Solche komplexen Traumafolgestörungen können sich bei Betroffenen in Form von chronischem Stress, Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung, dissoziativen Störungen, aber auch dissoziativen Identitätsstörungen zeigen. Gewisse Vorerkrankungen wie beispielsweise Schizophrenie oder eine Borderline-Störung können das Risiko für die Entstehung einer Posttraumatischen Belastungsstörung stark erhöhen. In jeder Ausprägung der Traumafolgestörung erleben Betroffene das traumatische Erlebnis gefühlt immer wieder und Hyperarousal, Flashbacks und Vermeidungsverhalten behindern das alltägliche Leben sehr stark. Trotz des hohen Leidensdrucks und wegen Schamgefühlen werden Verhaltenstherapie, psychodynamische Psychotherapie und andere Verfahren oftmals erst spät genutzt. Die Folge: Eine (maximal vierwöchige) akute Belastungsreaktion kann in eine komplexe, chronische PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) übergehen.

 


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